Großer Fang auf der Autobahn

Polizei stellt vier Lkw sicher - Fahrer sollten die Laster nach Österreich verschieben

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Ungewöhnlich große Fische gingen den Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Raubling am Dienstag im Landkreis ins Netz. Sie kontrollierten am Nachmittag auf der Autobahn A93 in Fahrtrichtung Kufstein eine Sattelzugmaschine der Marke Volvo mit bulgarischer Zulassung. Der Fahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen und händigte auch für den Lkw eine gültige Zulassungsbescheinigung aus. Aber …

… bei der näheren Überprüfung schlug der Fahndungscomputer Alarm:

Für die Sattelzugmaschine bestand seit dem 3. Januar eine Sachfahndung aus Bulgarien zur Sicherstellung des Kraftfahrzeuges.

Zur gleichen Fahndungsnotierung gehörten drei weitere Lkw, nach denen ebenfalls gesucht wurde. Und tatsächlich: Innerhalb von nur zehn Minuten fischten die Beamten  auch die restlichen drei Sattelzugmaschinen aus dem fließenden Verkehr.

Auch für diese drei Lkw, ebenfalls Marke Volvo, legten die Fahrer gültige Zulassungspapiere vor. Alle vier Sattelzugmaschinen sind neuwertig und am 2. Januar 2020 frisch zugelassen.

Die Lkw wurden durch ihre Fahrer zur Grenzpolizeiinspektion Raubling gebracht. Dort gaben die Männer an, bei einer Firma als Berufskraftfahrer beschäftigt zu sein. Sie hätten den Auftrag erhalten, die Lkw von Köln nach Wörgl in Österreich zu bringen.

Da in Deutschland kein Straftatbestand vorlag, konnten die Fahrer, alle bulgarische Staatsangehörige, nach ihrer Vernehmung die Dienststelle verlassen.

Die vier Sattelzugmaschinen im Gesamtwert von 500 000 Euro und die Zulassungsdokumente wurden sichergestellt und die Behörden in Bulgarien informiert.

 

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