Großeinsatz der Retter am Chiemsee

In Seenot: Schwimmer, Standup-Paddler, Kajakfahrer, Boots-Besatzungen

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Als am heutigen Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr heftige Windböen und Regen über den Altlandkreis fegten, war genau der gleiche, plötzliche Wetter-Umschwung auch vor allem im westlichen Teil des Chiemsees! Zahlreiche Wassersportler gerieten deshalb in Seenot. Obwohl die Rettungsboote unmittelbar nach Auslösen der Sturmwarnung ausgelaufen waren, um Schwimmer und kleinere Wasserfahrzeuge vor dem Unwetter noch zu warnen, waren trotzdem zahlreiche Hilfeleistungen auf dem Wasser erforderlich.

Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei waren die Rettungsdienste am Chiemsee mit allen verfügbaren Booten im Einsatz, um Schwimmer, Standup-Paddler, Kajakfahrer, Elektroboote und aufgelaufene Segelboote zu bergen.

Alle Einsätze verliefen zum großen Glück ohne Personen- und größere Sachschäden.

Insgesamt wurden sechs Schwimmer, acht Standup-Paddler, sieben Besatzungen von Elektrobooten, fünf Kajakfahrer und drei Besatzungen von aufgelaufene Segelyachten gerettet und die Boote freigeschleppt.

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Rettungsmittel wie Schwimmwesten immer einsatzklar sein und bei Bedarf rechtzeitig angelegt werden müssen.

Ferner sollten die Standorte der Sturmwarnleuchten am Chiemsee jedem Wassersportler bekannt sein und, je nach Wetterlage, beobachtet werden.

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5 Gedanken zu „Großeinsatz der Retter am Chiemsee

  1. Frage @ Wasserschutzpolizei: Schwimmwesten auch bei Stand-up-Paddlern?

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    1. @Triathlet ,einfach nur am trollen oder haben sie echt keine Ahnung wie der Chiemsee bei Sturm abgeht ?
      So schnell kann ein Standup padler gar nicht sein wie die ersten Sturmwalzen von den Bergen über den See rauschen und der würde dann heilfroh über seine Schwimmweste sein ..Ich zumindest würde am Chiemsee eine mitnehmen .

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  2. Am Gardasee z.b. besteht grundsätzliche Schwimmwesten-Pflicht für alle Wassersportler – hier wird auch regelmäßig auf dem Wasser kontrolliert und kann ganz schön teuer Werden (80 €), wenn man keine trägt.

    Sollte m.E. überall Pflicht sein, denn so was kann Leben retten.

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  3. Danke für deine Antwort. Mich hats nur interessiert ob es hier eine Pflicht gibt. Ob evtl Bußgelder verhängt oder ob es „nur“ eine Ermahnung gibt.

    Beim Segelschein ist es ja klar, aber bei SUPs eben nicht.

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  4. Ich war zu der Zeit auch am Chiemsee: zu beobachten war, dass tatsächlich Personen noch ins Wasser gehen obwohl Sturmwarnung ist und man vorallem gesehen hat was im Westen schon runterkommt. Einem Kitesurfer hats im Stand noch am Ufer den Schirm weggerissen (Fehlerhaftes Verhalten bei ihm) – gottseidank ist am Ufer niemand zu Schaden gekommen, denn das war wie ein Geschoss. ich finde es sollten nur diejenigen gewisse Sportarten ausüben, denen sie sich gewachsen fühlen und ihr Gerät auch beherrschen sonst sind sie eine Gefahr für die Anderen! Auch weiß man (eigentlich) wenns scho blitzt geht man nicht aufs und ins Wasser….
    Schön anzuschauen sind die wahren Könner (Surfer und Kitesurfer).

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