Hebertsham: Stall ein Raub der Flammen

UPDATE II: Alle 45 Pferde gerettet - Große Hilfsbereitschaft

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Der Rauch und die Flammen waren bis zum Huberwirt in Wasserburg zu sehen, der Brandgeruch noch im vier Kilometer entfernten Bachmehring wahrzunehmen:  Lichterloh stand heute gegen 18.30 Uhr das alte Wirtschaftsgebäude der Reitanlage Hebertsham bei Eiselfing in Flammen (wir berichteten). 45 Pferde sind auf der Anlage untergebracht …

Sechs Männern, darunter Pferdebesitzer und die Eigentümer der Reitanlage, gelang es in letzter Sekunde, alle Pferde aus den Boxen zu befreien und ins Freie zu treiben. Zwei Männer verletzten sich dabei leicht.

„Als wir eintrafen stand das landwirtschaftliche Gebäude bereits in Flammen. Der ungünstige Wind beschleunigte den Brand zusätzlich. Wir sind dabei, das Wohnhaus zu retten. Es ist aber noch nicht ganz klar, ob uns das gelingt“, sagte einer der am Einsatz beteiligten Feuerwehr-Kommandanten gegen 20 Uhr.

Zu dieser Zeit war ein Großteil der Flammen unter Kontrolle. Floriansjünger machten sich mit zahlreichen Pferdebesitzern, die aus der ganzen Nachbarschaft herbeigeeilt waren, auf die Suche nach den entlaufenen Tieren.

Ersten Meldungen nach wurden zum großen Glück weder Mensch noch Tier beim Brand verletzt. Man bangte gegen 20.30 Uhr aber noch um einige entlaufene Pferde – die Bundesstraße 304 ist nah.

UPDATE II: Alle Tiere konnten wohlbehalten zurück gebracht werden. Dank der großen Hilfsbereitschaft fand man für sie kurzfristig Einstell-Plätze. Der Besitzer der Reitanlage und seine Tochter mit junger Familie (zwei Kindern), die in dem benachbarten Wohnhaus leben, konnten für die Nacht eine Unterkunft finden. Der Einsatz der Feuerwehren dauert an.

Die Stroh- und Heu-Ernte wurde durch den Brand vernichtet.

Im Einsatz waren unter anderen alle Eiselfinger, die Babenshamer Feuerwehr, die Ameranger, die Evenhausener und die Feuerwehren aus Obing und Wasserburg. Letztere rückten mit ihren Drehleitern an. Rasch vor Ort war auch Kreisbrandrat Richard Schrank, der zusammen mit Kreisbrandinspektor Georg Wimmer und den örtlichen Kommandanten den Einsatz leitete.

 

 

Die Flammen waren kilomterweit zu sehen …

 

UPDATE I der Polizei: In den Stallungen waren mehrere Pferde untergestellt. Anfangs war nicht bekannt, ob sich noch Pferde in dem brennenden Stall befanden, als Feuerwehrkräfte eintrafen. Mittlerweile geht man davon aus, dass kein Pferd Opfer der Flammen geworden ist. Die Tiere waren durch Helfer befreit worden, zwei Personen zogen sich dabei Schürfwunden zu. (Stand 20.30 Uhr).

Die im weiteren Umfeld frei herumlaufenden Pferde konnten zwischenzeitlich eingefangen werden. Hierzu hatten Polizeikräfte den Straßenverkehr gedrosselt und teilweise Straßen gesperrt, um Unfälle zu verhindern.

Die offenen Flammen konnten durch den schnellen und professionellen Einsatz der Feuerwehrkräfte mittlerweile gelöscht werden, Glutnester werden weiterhin bekämpft.
Über die Höhe des Schadens an der Stallung liegen noch keine Erkenntnisse vor.

 

Videohttps://www.wasserburger-stimme.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6578.mov

 

 

Fotos vom Brandort:

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