Glücklich. Leben.

Jugendfilmtage in Rosenheim auch für die Schüler aus dem Altlandkreis

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Rund 800 Schüler aus Stadt und Landkreis Rosenheim haben sich gestern und vorgestern wieder an den Jugendfilmtagen im Rosenheimer Citydome beteiligt. Das Thema war: „Glück!ich. Leben.“. Insgesamt drei Filme wurden gezeigt. Außerdem gab es elf Mitmachstationen im Foyer – so wie diese Silent Disco (unser Foto) …

Am Stand der Silent Disco bekamen die Jugendlichen über Kopfhörer verschiedene Lieder vorgespielt und sollten anschließend auf Zettel schreiben, was die Musik in ihnen auslöst, was ihre Lieblingslieder und Interpreten sind.

Was macht mich glücklich und wer macht mich glücklich? Das waren die zentralen Fragen bei den vierten Jugendfilmtagen im Rosenheimer Citydome. „Nachdem wir den Fokus im vergangenen Jahr mit dem Thema Respekt auf die Gesellschaft und das Miteinander gelegt hatten, wollten wir in diesem Jahr auf den Einzelnen schauen“, sagte Moritz Beck von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim mit Blick auf das Thema.

In Kooperation mit dem Netzwerk Jugendschutz Rosenheim hatte die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises die Jugendfilmtage veranstaltet.

Bereits zum Einstieg in die Veranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler zu der Frage abstimmen: „Meine Zeit verbringe ich am liebsten mit….“. Dazu bekam jeder einen Tischtennisball, den er anschließend in eines von sechs Fächern legen konnte. Die Fächer waren beschriftet mit Antwortmöglichkeiten wie: Mit meiner Familie, mit meinen Freundinnen und Freunden, mit Shoppen, Hobbys und Sport oder auch Internet, Social Media und Games.

Anschließend warteten auf die Jugendlichen der siebten und achten Jahrgangsstufen elf Mitmachstationen im Foyer des Citydomes.

Mit dabei waren die Diakonie, der Stadtjugendring, das Sozialraum Team Nord, die Arbeiterwohlfahrt, der Frauen– und Mädchennotruf Rosenheim, der Jugendtreff LONIKO, die Katholische Jugendstelle, Donum Vitae, das Jugendzentrum MOSAIK sowie ein Stand der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim.

Eine Station beschäftigte sich mit der Frage: Was mag ich an mir? Es gab eine Fotobox, verschiedene Möglichkeiten sich künstlerisch und kreativ zu betätigen und ein Glücksrad. Hier konnten je nach Farbe Fragen zu verschiedenen Rubriken beantwortet werden. In einen Sorgenfresser konnten die Schülerinnen und Schüler Zettel mit ihren Sorgen werfen.

Andere Aktionen regten an, sich gegenseitig nette und schöne Nachrichten zu schicken, Energie zu tanken oder jemanden etwas Gutes zu tun. „Die Aktionen sind Möglichkeiten sich spielerisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Außerdem schauen die Jugendlichen die angebotenen Filme unter einem anderen Aspekt, wenn sie sich vorher mit diesen Fragen beschäftigt haben“, so Beck.

Im Anschluss ging es für die Schüler in den Kinosaal. Insgesamt drei Filme wurden im Rahmen der Jugendfilmtage 2018 gezeigt. Beim Film „Tschick“ geht es um zwei Klassenkameraden die mit einem geklauten Auto gemeinsam auf einen Abenteuertrip gehen. Aus zwei Außenseitern, die sich anfänglich nicht mögen, werden im Laufe des Filmes Freunde die an Selbstvertrauen gewinnen und sich weiterentwickeln.

Der Film „Amelie rennt“ erzählt die Geschichte eines Mädchens mit Asthma. Sie hasst ihr Leben und verweigert jegliche Hilfe. Nach einem heftigen Anfall wird sie in eine Rehaklinik in den Alpen eingewiesen. Hier läuft sie weg und begibt sich mit einem Hirtenjungen auf eine abenteuerliche Reise. Es ist eine Geschichte von Freundschaften, die es ermöglicht auch schwere Schicksale zu meistern.

Im dritten Film „The Circle“ strebt ein Konzern die absolute Transparenz an. Jeder soll zum gläsernen Menschen werden – zum Wohl der Allgemeinheit. Der Film regt zum Nachdenken an, wie viel von unserer Privatsphäre wir bereit sind aufzugeben im Austausch gegen mehr Sicherheit, eine bessere medizinische Versorgung oder soziale Kontakte.

Die Jugendfilmtage boten rund 800 Schülern aus allen Schulformen in Stadt und Landkreis die Möglichkeit, sich mit sich selbst und dem eigenen Glück auseinander zu setzen.

Dies wurde möglich durch die Zusammenarbeit von verschiedensten Einrichtungen der Jugendarbeit, Beratungsstellen, der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim sowie die Unterstützung der Stadt Rosenheim und dem Citydome Rosenheim.

 

 

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