Glanz, der durch das Dunkle dringt …

Feier der Osternacht in Wasserburg St. Jakob

image_pdfimage_print

Nicht vom Winde verweht am heutigen, frühen Morgen: Das Osterlicht in Wasserburg! Chormusik und das Bläserquintett der Stadtkapelle Wasserburg unter der Leitung von Kirchenmusikerin Anja Zwiefelhofer umrahmten die Feier der Osternacht in Wasserburg St. Jakob festlich. Beispielgebend steht sie heute für alle Feiern der Gläubigen im Altlandkreis. In Wasserburg gab es im Anschluss an die Auferstehungsfeier viele, die ihre, an der Osterkerze entzündeten Kerzen in Laternen und die gesegneten Speisekörbe nach Hause trugen.

Nächte haben es in sich, so der einleitende Satz aus der Predigt von Wasserburgs Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl.

Große Feste feiere die Kirche in der Nacht – so führte der Geistliche aus – Weihnachten würde am Heiligen Abend gefeiert in der nächtlichen Christmette, die Osternacht beginne im Dunkeln mit dem Osterfeuer, das eine ganze Lichtliturgie in der unbeleuchteten Pfarrkirche einleite.

Im Evangelium wurde dann davon berichtet, dass die Frauen am Ostersonntag in aller Frühe zum Grab aufbrechen, wo sie auf einen Engel treffen. Dessen Frage oder Feststellung „Ihr sucht Jesus, den Auferstandenen?!“ gelte auch gegenüber den heutigen Christen.

Die Begegnung mit dem lebendigen Jesus begründete den Glauben der Urkirche. „Sagt es den Jüngern“ gelte damals wie heute – als Aufgabe zur Weitergabe der Osterbotschaft .

ad

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren