Gewalttat: Fahndung auf Hochtouren

Kripo bittet die Wasserburger um Mithilfe: Wer war am Dienstagabend zufällig in Tatortnähe?

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Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und dringend werden Zeugen und Passanten gesucht, die sich am Dienstagabend in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben: Noch keine weiteren Erkenntnisse kann die Kriminalpolizei zu dem versuchten Tötungsdelikt vom vergangenen Dienstagabend, 24. Oktober, in der Surauerstraße in Wasserburg aktuell bekannt geben, heißt es am heutigen Vormittag. Die Kripo bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat sich am Dienstag gegen 19 bis 19.30 Uhr in der Nähe des Wasserburger Finanzamtes oder in der Nähe der Tankstelle Weber …

… und dem Auffindeort des Opfers, einem Verbindungsweg hinter dem Finanzamt, aufgehalten?

Auch wenn man der Meinung sei, man habe nichts bemerkt – für die Kripo kann jeder noch so kleine Hinweis wichtig sein.

Die Polizei könne durch Fragen an den Passanten an Einzelheiten gelangen, die eventuell wie ein Puzzle-Stück zu sehen seien. Bitte sich unter der Rufnummer 08031/2000 bei der Polizi melden oder bei jeder anderen Polizei-Dienststelle.

Auch zum Opfer, dem schwerst verletzten 63-jährigen Mann, könne die Kripo aus Gründen der Ermittlung aktuell nichts Näheres sagen.

Hier noch einmal der Bericht zu dem versuchten Tötungsdelikt am Dienstagabend in Wasserburg.

Am Dienstag, 24. Oktober, wurde gegen 19.30 Uhr in Wasserburg in der Surauerstraße im Burgerfeld ein 63-Jähriger mit massiven Kopfverletzungen aufgefunden.

Die Polizei geht derzeit von einem Gewaltdelikt aus und sucht Zeugen. Der Mann musste schwerst verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden

Passanten fanden das Opfer in der Surauerstraße in der Nähe des Finanzamtes. Der 63-Jährige, der aus dem Raum Wasserburg stammt, wies schwere Gesichts- und Kopfverletzungen auf. Da die Umstände sowie die Art und Weise der Verletzungen auf ein Gewaltdelikt hindeuten, fahndete die Polizei in den Abendstunden mit einem Großaufgebot – inklusive Polizeihubschrauber – nach dem oder den bislang unbekannten Tätern. Die Fahndung führte jedoch nicht zum Erfolg.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die Tat etwa zwischen 19 und 19.30 Uhr zugetragen hat. Da aufgrund der massiven Verletzungen derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen werden muss, übernahm das zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim die Ermittlungen.