Gemeinsam hilft’s sich noch besser!

Ein Rückblick: RoMed- und Inn-Salzach-Kliniken und das Tansania-Projekt des Rotary Clubs

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Tatkräftige Hilfe für das Wasso-Hospital in Tansania von Dr. Thomas Brei aus Wasserburg Hand in Hand: „Das ist wie an Weihnachten vor dem Geschenke auspacken“, freute sich Dr. Brei. Das war 2016! RoMed-Geschäftsführer Christian Mauritz und der Wasserburger RoMed-Chefarzt der Chirurgie, Dr. Clemens Bitter (rechts), hatten beim Beladen des Containers mitgeholfen, der als Hilfsaktion vom Wasserburger Rotary Club auf die Reise geschickt wurde. Pfaffings Gemeinderat Klaus Wagenstetter von der Forstinger Spedition Wagenstetter hatte den Überseecontainer organisiert, der auf dem Gelände des ISK aufgestellt wurde. Und dann begann das große Einladen.

Unser Foto von links: Georg Lindauer von den Rotariern Wasserburg sowie der Chefarzt der Chirurgie des roMed-Klinikums, Dr. Clemens Bitter und RoMed-Geschäftsführer Christian Mauritz waren maßgeblich an dem Projekt beteiligt.

Viele Helfer waren außerdem vor Ort: Vom Geschäftsführer des Inn-Salzach-Klinikums, Dr. Theodor Danzl, bis hin zu vielen freiwilligen Helfern auch aus den Reihen der Rotarier.

Ein Spenden-Container auf langer Reise

Eine außergewöhnliche Aktion startete bereits das Jahr zuvor in Wasserburg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung hatten Chefarzt Dr. Clemes Bitter und Oberarzt Dr. Wieslaw Slipy-Knoblich über ihren ehrenamtlichen Einsatz im Wasso-Hospital in Tansania berichtet (wir berichteten wiederum darüber). Beeindruckt von den Bildern und Erzählungen zeigte sich der Geschäftsführer der RoMed Kliniken, Christian Mauritz, und bot an, verschiedene medizinische Ausstattungsgegenstände in den RoMed Kliniken zu sammeln und zu spenden.

Der Rotary Club Wasserburg initiierte daraufhin ein Projekt der besonderen Art und plante, einen Container – voll beladen mit diesen medizinischen Gerätschaften und anderem Krankenhausbedarf – auf die weite Reise nach Mwanza, Tansania, zu schicken. Der Inhalt sollte dort an das Wasso-Hospital, an dem der gebürtige Wasserburger Pfarrer und Arzt Dr. Thomas Brei tätig ist, und das Bugando Medical Center verteilt werden.

Mit Unterstützung von „missio“, dem Internationalen Katholischen Missionswerk aus Aachen wurde der Transport nach Dar es Salam, der Hauptstadt von Tansania, organisiert und durchgeführt. Der Rotary Club übernahm sämtliche Kosten dafür. Die RoMed Kliniken, das MVZ am Klinikum Rosenheim und das kbo-Inn-Salzach-Klinikum (ISK) beteiligten sich mit Sachspenden.

Angekommen nach einer langen Reise …

Ein Computer-Tomograph (CT), gespendet vom MVZ am Klinikum Rosenheim, war wegen seiner Größe und seines Gewichts bereits vorab in den Container eingeladen worden. Des Weiteren wurden gebrauchte Kinderbetten, verschiedene Absauggeräte für den OP, ein Augenmikroskop, eine Stehwaage, Rollatoren, Ultraschallgeräte und vieles mehr im Container verstaut.

Es handelte sich hier durchwegs um zwar gebrauchte, jedoch voll funktionstüchtige Gerätschaften. Die vielen benötigten Verpackungskisten wurden vom ISK in Eigenregie hergestellt.

Nachdem die umfangreiche Packliste abgearbeitet und alles im Container untergebracht war, konnte dieser von Wasserburg nach Dar es Salam, der Hauptstadt von Tansania, verschickt werden. Die Überfahrt auf dem Schiff dauerte mehrere Wochen. Im Hafen brauchte es jedoch noch Monate, bis sämtliche Formalitäten erledigt waren und der Container von den Behörden freigegeben wurde.

Von dort aus musste der Container weitere 1.200 Kilometer in den Norden nach Mwanza transportiert werden, wo er nunmehr endlich im Klostergarten der Klarissen-Schwestern mit Hilfe eines Krans abgeladen werden konnte.

Fotos: RoMed-Klinikum / Dr. Thomas Brei

Unser Foto: Nach langer Reise stand der Container endlich im Klostergarten der Klarissen-Schwestern am Wasso Hospital.

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