Gemeinsam für ein besseres Leben

Erste Bayerische Demenzwoche mit Fortbildung am Landratsamt Rosenheim 

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Im Rahmen der ersten Bayerischen Demenzwoche, die in ganz Bayern stattfand, bot das Staatliche Gesundheitsamt am Landratsamt Rosenheim die Fortbildung „Basiswissen und praktischer Umgang mit an Demenz erkrankten Kunden“ an. Das Angebot richtete sich an Mitarbeiter von Behörden in Stadt und Landkreis Rosenheim.  

Mit 25 Personen war die Veranstaltung komplett ausgebucht. Dozent Tobias Münzenhofer vermittelte den Teilnehmern ein umfangreiches Wissen über das Krankheitsbild und den richtigen Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen. Er gab ihnen Handlungsempfehlungen im Umgang und der Kommunikation mit auf den Weg. Kurze, klare Sätze, den Blickkontakt halten, „Ja-Nein“-Fragen und vor allem Ruhe und Geduld helfen, um Menschen mit Demenz bei ihrem Anliegen zu unterstützen. Münzenhofer ist seit 1999 unter anderem als Altenpfleger, gerontopsychiatrischer Fachpfleger und Fachreferent tätig.

 

Aufgrund des großen Interesses wird es im Oktober zwei weitere Fortbildungen zu diesem Thema für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden geben.

 

Aktuell sind in Bayern rund 240.000 Menschen von Demenz betroffen. Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl in den kommenden Jahren weiter steigen. Mit der ersten Bayerischen Demenzwoche wollte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege auf dieses Thema aufmerksam machen und sensibilisieren. Sowohl die Bevölkerung als auch interessierte Fachkreise sollten über das Krankheitsbild und die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen informiert werden. Damit soll ein Bewusstseinswandel in der Gesellschaft erreicht werden.

 

Foto (von links): Michaela Lichtinger vom Gesundheitsamt Rosenheim, Nina Mascher Abteilungsleiterin Gesundheit, Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Landratsamt Rosenheim, Dozent Tobias Münzenhofer und Sabine Rentz. Gesundheitsamt Rosenheim.    

 

 

 

 

 

 

 

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