Gemeinsam für den Klimaschutz!

Dem Aufruf zur Demo vor dem Wasserburger Rathaus folgten viele Erwachsene

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Die Menschheit muss den Klimawandel stoppen, sonst stoppt der Klimawandel die Menschheit – less is more – keine Kreuzfahrten mehr und unnütze Fliegerei: Das und vieles mehr stand auf den Schildern zu lesen. Es waren am heutigen Freitagvormittag vor allem Erwachsene, die diese mitgebracht hatten und zur Demo vor das Wasserburger Rathaus gekommen waren. Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt sind alle Menschen gefordert, sagen die Veranstalter, die zum Protest aufgerufen hatten: Der Förderverein Aktionsbündnis Rio Konkret, die Lokale Agenda 21 für Wasserburg und das Wasserburger Land e.V.. Als breites, zivilgesellschaftliches Bündnis galt es, ein Zeichen zu setzen mit allen zusammen für das Klima! 

Fotos: Renate Drax

 

Neben den Initiatoren sprach zum Beispiel auch sie: Die Wasserburger Unternehmerin Edna Kleber-Beizário aus Brasilien von der Firma Grünkunft. Sie warnte vor den Folgen eines maßlosen Konsums und forderte auf zum Umdenken … in dem sie ein Bild ihrer Heimat zeichnete mit dem traurigen Blick auf die aktuelle Situation des Regenwaldes.

Musikeinlagen mit kritischen Texten gab es am Vormittag zudem von Musikern der Capoeira-Formation CECA und Stefan Kaindl.

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38 Kommentare zu “Gemeinsam für den Klimaschutz!

  1. … vielleicht sollte Edna Kleber-Beizário in Brasilien demonstrieren. Dort wird der Regenwald angezündet …

    Kommentar v.d. Red. gekürzt

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  2. Wenn die Wasserburger Unternehmerin Edna Kleber-Beizário von der Firma Grünkunft vor den Folgen eines maßlosen Konsums warnt und zum Umdenken auffordert, gehört zur Wahrheit, dass sie ein eigenes wirtschaftliches Interesse an einer solchen Stimmungslage hat. Genauso wie ein BMW-Werker in Dingolfing oder jeder Reisebürobetreiber ein eigenes wirtschaftliches Interesse daran hat, dass Klimaschutz mit wirtschaftlichem Augenmaß erfolgt.

    Und was auch auffällt, dass das Thema – zumindest in Wasserburg -offensichtlich eher die gesetzteren Jahrgänge begeistert…

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  3. Die gesezteren Jahrgänge sind auch diejenigen die Zeit haben am Vormittag

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  4. Wenn jeder der Heute weltweit demonstriert hat ,sein Konsumverhalten um 30% reduzieren würde wäre der der Welt (Klimaschutz ) mehr geholfen als auf die Straße zugehen. Es sind doch nicht nur alleine die Politiker Schuld, wir als Verbraucher können doch durch unser Verhalten steuern. Aber es fällt halt schwer aus der Komfortzone her raus zugehen .Ein Beispiel schaut euch mal die Bilder an ,geschätzt jeder zweite hat eine Jeans an. Welche Autos fahren diese Leute? Wie ist das Heizverhalten in ihren Wohnungen od. Häusern .Es gibt im persönlichen Umfeld genügend Sachen die man für die Umwelt tun kann .Ein schönes Wochenende. Na wo fahren wir den am Wochenende denn hin? statt mal zuhause zu bleiben und zu Fuß was unter nehmen.

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  5. Mehr platz für radfahrer und fußgänger???? Reicht der gehweg nicht aus? Eine strasse ist für autos gedacht ein gehweg für fußgänger. Finde das in wasserburg man als fußgänger mehr platz hat als autofahrer.

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    1. So – und das versuchen wir jetzt mal faktenbasiert anhand einiger Beispiele: Breite der Herrengasse (auf Höhe Eingang zum Bürgerbüro) rund 19,5 m, davon 17m für Pkw-Fahrbahn + Parkplätze (alle Werte im Bayeratlas gemessen), Breite Marienplatz auf Höhe Zebrastreifen 20,5 m, davon 16 m für die Autos, Breite der Tränkgasse am östlichen Ende 9 m, davon 7 m für die Autos, Ledererzeile beim Inn-Kaufhaus gesamt 19 m, davon 13 m für die Autos, Im Hag (Höhe Friedhofstor) 10 m, davon 8 m für die Autos. Könnte man noch lange so weiterführen.

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  6. Nur Deutschland rettet die Welt! 🙁

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  7. Dass ich nicht lache “Der Flugverkehr bringt uns um”, “Verkehrswende mit autofreien Innenstädten”. Hauptsache alles wird mit dem China Telefon gefilmt.
    Nicht mal so eine kleine Demo in Wasserburg kommt ohne Strom aus. Boxen und Verstärker – das muss schon sein. Schaut euch mal das letzte Bild an 🙂 die Hälfte der Leute schaut in ihre Smartphones.
    Und das soll man ernst nehmen? Wenn wir was bewirken wollen, dann nicht mit einer unglaubwürdigen Demonstration.
    Geht nicht zur Demo, damit Ihr frei habt.
    Aus Deutschland kamen früher viele zukunftweisende Technologien. Dies sollten wir weiterhin verfolgen. Wir als winziges Deutschland alleine können nicht die Welt verändern. Packt euch mal selbst. Ihr könnt nicht demonstrieren und zeitgleich in den Urlaub fliegen, eine schöne AIDA Kreuzfahrt machen oder mit dem SUV durch die Stadt fahren.

    Ein Klimawandel muss durchdacht sein. Eine Kurzschlussreaktion hilft uns hier nicht weiter. Schon zweimal nicht, wenn Ihr selbst im Luxus leben wollt.
    Gruß Bergler

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    1. Ein Klimawandel muss überhaupt nicht durchdacht werden. Der findet auch ganz ohne Denken statt, wenn sich nur die Zusammensetzung der Atmosphäre deutlich verändert. Ob das Vulkanausbrüche, ,Milankovic-Zyklen, Mikroorganismen oder der Homo ‘sapiens’ verursachen, ist dabei nebensächlich.
      Aus Deutschland und anderen Industriestaaten kamen schon viele zukunftsweisende Technologien. In den letzten Jahren waren das im Energiesektor z.B. die Fotovoltaik und die Windenergie. In 2/3 aller Staaten sind das heute die kostengünstigsten Technologien zur Stromerzeugung. Sogar in D und ganz besonders in Bayern. Warum man dann in D alles tut, um die PV-Industrie abzuwürgen (bereits geschehen) bzw. die Windkraftanlagenhersteller in den Ruin zu treiben (gerade jetzt), bleibt das Geheimnis unserer politischen Entscheidungsträger. Der Erhalt äußerst klimaschädlicher Wirtschaftszweige (Braun- Steinkohlebergbau) erfreut sich dagegen großer Beliebheit,, obwohl schlicht unverantwortlich.

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  8. Hm, also ich bin ja auch der Meinung, dass sich einiges auf der Welt ändern muss und auch für den Klimaschutz was getan werden muss aber solche nutzlosen Demos?
    Verstärker, Plakate (nichts als Müll, es wird sich ja kaum jemand das Zeug ins Wohnzimmer hängen), an Haufen Leut, die nur rum stehen und alles mit ihren Handys aufnehmen, um es später zu posten…. wäre doch viel sinnvoller, man macht Aufräumaktionen, Müll einsammeln oder irgendwas anderes – als nur dumm rum zu stehen.

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  9. Fotovoltaik ist für mich, genauso wie E Autos, kein guter Vorschlag …. kein Mensch weiß, wie das zeug wieder entsorgt werden soll wenn es kaputt ist und Sondermüll haben wir ja weil schon genug. Ganz zu schweigen davon wo, wie und unter welchen Bedingungen die Rohstoffe dafür abgebaut werden

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  10. Hm – ich denke, es geht zwar immer noch verdammt viel schief in der Politik und anstatt bei einzelnen Personen sollte man die Kritik am Lobbyismus üben und anstatt BMW, VW oder BASF und Bayer zu hofieren und deren 2 Miĺlionen Arbeitsplätze für Klimapolitik in die Waage zu werfen, sollten diese mal drastisch zur Kasse gebeten werden …

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  11. Es stimmt scho, man muss umdenken, aber im Meer wui mas ned hom, in Odelsham wui mas ned hom – a saubere Luft wui ma hom und wenn dann irgendwos is, han oiwei de anderen schuid !?

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  12. Genau das ist das Problem! Die Herstellung dieser Autobatterien ist auch umweltschädlich! Wie werden sie entsorgt?? Und vor allem, wo kommt der Strom her, um sie zu laden??

    Ich bin der Meinung, Wasserstoff wäre die Lösung, das Problem ist nur, dass bei so einer Technologie wenige daran verdienen!!!

    Und somit ist es nicht gewollt!

    Klimawandel – ja den gibt es, aber der war in der Erdgeschichte schon immer vorhanden!!! Es gab Eiszeiten, Dinosterben usw. Klar, es gibt zu viel Plastikmüll und das muss man änder, aber ich bin der Meinung, es wird zu viel Panik verbreitet, damit sich der ein oder andere mal wieder ein goldenes Näschen verdient!!!!

    Unsere Politik ist doch auch nur von großen Konzernen gesteuert!!! Damit muss endlich mal Schluss sein, dann kann man auch was zum Guten ändern!!!!

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  13. Warum macht man so eine Demo ned um 18 Uhr – dann können alle Schüler hingehen und keine Arbeiter müssen frei gestellt werden………

    Do griagst an Vogel, wennst im Radio hörst, dass sämtliche Städte ihren Mitarbeiter frei geben, dass zur Demo gehen können – vermutlich noch bezahlt mit unseren Steuergeldern.

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  14. Alleine die Tatsache, dass sich hier so viele über Demos aufregen, zeigt doch, wie wichtig es ist,Gesicht zu zeigen und sich auf den Marktplatz zu stellen.

    Ob ein paar hundert in Wasserburg oder 25.000 in München. Nur deshalb wird überhaupt über den Klimawandel diskutiert.

    Ansonsten finde ich es traurig, wie wenig heute noch der Wissenschaft geglaubt wird. Und selbst wenn man nicht glauben will, was praktisch 99 Prozent der Wissenschaftler behaupten, dann sollte ein Waldspaziergang eigentlich reichen, um sich die Folgen des Klimawandels anzuschauen.

    Oder die toten Fische in den umliegenden Flüssen durch die Nitratverseuchung. Oder die Hitzewellen der letzten Jahre … oder oder oder …

    Aber die Kommentatoren hier bleiben lieber mit dem Arsch zu Hause, schreiben komische Kommentare und reden sich die Welt schön …

    Ihr habt wahrscheinlich keine Kinder oder Enkel und sagt deshalb “ist mir doch egal, was aus der Umwelt wird. Hauptsache, ich kann mit 200 über die Autobahn fahren.”

    Vielleicht habt Ihr recht – Ihr werdet die Konsequenzen ja nicht mehr tragen müsssen – in 30 Jahren seit Ihr eh tot.

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  15. Hier schreiben augenscheinlich die Täter*innen, die sich ihre historische Schuld nicht eingestehen wollen und deswegen versuchen, auf perfide Art und Weise den Kämper*innen für einen Wandel, solang sie nicht selbst vollkommen klimaneutral leben, jegliche Legitimität zum Protest abzusprechen.

    Das ist traurig, aber nunmal ein psychologisch eindeutiger Prozess, den wir in ähnlicher Weise in Deutschland schon einmal nach 1945 hatten.
    Die Menschen im globalen Norden spüren die Folgen des Klimawandels noch kaum, wäre es so, würde der Protest massiver werden, auch von denen, die hier in einer ekelhaften Selbstgerechtigkeit, satt vor ihrem Bildschirm sitzen und sich einreden, sie hatten und haben keine andere Wahl, als die Verhältnisse so zu akzeptieren wie sie sind.
    Die Folgen werdet ihr kaum noch erleben, aber die nachfolgenden Generationen und die Geschichte wird euch verurteilen!

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  16. @ micha !
    Ich habe Kinder – bin 33 Jahre alt und mir geht der Klimawandel nicht am Ar… vorbei. Aber ich pack mich an meiner eigenen Nase und versuch was dagegen zu tun.

    Ich finde nur, dass viele Schüler zu solchen Veranstaltungen gehen, um dem Unterricht fern zu bleiben.

    Macht solche Veranstaltungen am Abend und es kommen nur noch die Hälfte der Menschen.

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    1. @ Toni: Ohne den Schulstreik hätte die Friday for Future Bewegung nie die Aufmerksamkeit bekommen. Es wäre keine weltweite Bewegung geworden, die sogar unsere mehr als behäbige Regierung zum Handeln zwingt (wenn auch wie man eingestehen muss mit mehr als mäßigen Ergebnissen). Das ganze hat auch gar nichts mit Schulschwänzen zu tun. Es gehen eher die engagierten und guten Schüler zur Demo, nicht die faulen und uniteressierten. Schließlich müssen die Kids den Stoff am Wochenende in ihrer Freizeit nachholen. Umso trauriger, das die neue Schuldirektorin des Luitpoldgymnasiums das Engagement der Kinder nicht zu schätzen weiß und ihnen sogar Strafe androht. Traurig aber wahr.

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  17. Servus Kritiker,
    was nützt einem auf die Straße zu gehen, aber im Gegenzug jeden Tag selbst einkaufen zu gehen (Plastik)? Jeder müsste sich selber an der Nase fassen und umdenken!!

    Dann kann man was erreichen, was auch gut wäre!!!

    Aber bezüglich Klimawandel – den gab es in der Weltgeschichte schon immer!! Aber wie gesagt, solange keiner daran verdient, ist es nicht erwünscht!!!
    Vor 2 Jahrzehnten gab es die Debatte wegen Papier, es werden Bäume (Regenwälder) abgeholzt für Papier, was a ned gut ist, heute sollen wir nur noch Papiertüten kaufen!!?! Wir werden nur verarscht, damit die richtige Lobby ihr Geld verdient – so schaut es aus.!!!

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  18. Ich kann solche Demos nicht verstehen, das ist voller Panikmache! Wieso werden immer noch solche Leute, die dem Umwelt am A… vorbeigehen und es wird keinem retten, wenn ihr so weitermacht?! Niemand wird die Welt retten können, es gab in der Vergangenheit schon immer klimatische Umwälzungen. Es geht nur darum, um abzuzocken! Ich kann mir keine E-Autos anfreunden, da die Batterien aus Lithium sind und in solcher Land ausgebeutet wird. Alternativ wäre Wasserstoff, das ist umweltfreundlicher! Ich kann das nicht verstehen, warum solche Menschen es das tun! Die Kinder und Jugendliche sollen in die Schule gehen, anstatt zu demonstrieren. Es geht um ihre Zukunft!

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  19. Sah heute folgenden Text:
    Das weinende Kind zu den Eltern: Mama, Papa, wo sind mein Handy, Playstation, Fernseher?
    Die Eltern als Antwort: Liebes Kind, beim Pfandleiher, um Nebenkosten, Strom und Benzin zu bezahlen – dafür warst du doch demonstrieren.

    Ich denk, da ist eigentlich alles gesagt.

    Eine Frankfurter Schule ist dafür bekannt, dass sie sich sehr für den Umweltschutz engagiert, was machen die Schüler? Eine mehrtägige Kreuzfahrt als Abschluss. Sind deren Demos ehrlich???? Ist es nicht überall so???

    Kann mich nur vielen vorherigen Kommentaren – z.B. vom: A Wasserburger, Maria, Bergler – anschließen.

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    1. Sehe in 30 Jahren folgenden Text:
      Das weinende Kind zu den Eltern: Mama, Papa, warum sterben alle an Krebs?
      Die Eltern als Antwort: Liebes Kind, weil Deinen Großeltern ihr Auto, ihr Grillfleisch und ihre jährliche Kreuzfahrt wichtiger waren als die Umwelt.

      Ich denk, da ist eigentlich alles gesagt.

      Die Wasserburger Schulen sind dafür bekannt, dass sie sich überhaupt nicht für den Umweltschutz engagieren (oder nicht engagieren dürfen). Das haben sie nun davon.

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      1. Krebs durch CO2? Gewagte These… Vielleicht öfter mal zur Schule gehen als zu demonstrieren.
        (…).

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        1. Krebs durch zu viel Sonne! Der Klimawandel hat leider viele Folgen … nicht nur Wirbelstürme, Gletscherschmelzen, Wasserknappheit, Tiersterben. Aber interssiert Dich doch wahrscheinlich eh nicht.
          Klimaleugner bezweifeln doch eh, was die Wissenschaft sagt …

          Kommentar v.d. Redaktion gekürzt.

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          1. Ich glaube der CO2 Gehalt der Luft hat keinerlei Einfluss auf die Sonne. 😉
            Mehr CO2 bedeutet aber auch einen überproportional Wachstumsschub für die Flora und Fauna. Das kannst dir von jedem Biologen bestätigen lassen.
            Persönlich bin ich der Meinung, dass jeder selber soviel wie möglich tun sollte um den eigenen ökologischen Fußabdrücke zu minimieren. Wir brauchen dafür aber keine Brüllaffen, die auf irgendwelchen Demos herum geistern.
            Die Wissenschaft ist sich im Bezug auf menschengemachte Erderwärmung mit Nichten einig. Das hält sich die Waage. Besonders in Deutschland ist hier aber die Berichterstattung sehr einseitig.

          2. @Thomas
            Falsch. Fast alle Forscher, die zum Thema Klimawandel in anerkannten Fachzeitschriften publizieren, sind davon überzeugt, dass die Erwärmung vom Menschen angetrieben wird. So ergab eine Übersichtsstudie aus dem Jahr 2016, dass 97 Prozent der anerkannten Experten den Klimawandel für menschengemacht halten. Oder anders gesagt: Nur drei Prozent zweifeln daran.

            Die Basis für die Zahl lieferte die Auswertung von gut 4000 Studien, in denen sich Forscher zu der Frage positioniert hatten.

            Wie groß die Zustimmung in der Fachgemeinde ist, zeigen auch die Berichte des Weltklimarates IPCC. Die Wetterorganisation der Uno (WMO) ermöglicht es sämtlichen Klimafachleuten, an dem Bericht mitzuarbeiten. Am fünften Sachstandsbericht des IPCC aus den Jahren 2013/2014 waren so mehr als 830 Experten beteiligt.

          3. @Sascha…
            Falsch.
            Aber das wird jemand, der den CO2 Gehalt in der Luft der Erde für Sonnenaktivität verantwortlich macht, eh nicht verstehen.
            Schönen Sonntag!

          4. Vor 60 Jahren waren im Ort 3 Kramerladen 2 Kioske 1 Metzger 1 Bäcker, was gekauft wurde hatte auf dem Fahrrad platz.Sonntags gingen die Leute in die Kirche und danach zum Frühschoppen.
            Heute Volle Einkaufskörbe vom Supermarkt am Ortsrand.
            Städte wie Wasserburg ohne Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt (außer ein paar Idealisten). alles mit dem Auto und am Sonntag ab in die Berge, Im Urlaub ab in den Flieger.
            Aber es gibt sie noch die Klimaheiligen, Sie waren ja vorm Rathaus!
            bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen

          5. Aua, Thomas, jetzt hast Du Dich aber selber disqualifiziert…

    2. (…) Wenn ein Kind wegen einem Handy, Playstation oder Fernseher weint, sollte man die Erziehung hinterfragen und nicht die Schuld auf eine Demo schieben.

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  20. Die Straßen sind überfüllt, auch an Wochenenden. Keiner bleibt sonntags zuhause. Keiner denkt ans Klima. Es gibt kein Vorwärts kommen mehr auf den Straßen.

    Wenn man keine Kreuzfahrt macht oder überhaupt im Urlaub Zuhause bleibt, ist man Aussenseiter! Aber während der Schulzeit und Arbeitszeit auf die Straße gehen! Dem Klimawandel zu liebe! Und jeder der Demonstranten ist bestimmt zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen?
    E-bikes werden in rauhen Mengen gekauft! Wie umweltfreundlich! Demos sind nicht umweltfreundlich! Pakt euch an der eigenen Nase. Bleibt lieber mehr daheim! Das schont auch das Klima! Fahrt Fahrrad ohne Antrieb – überdenkt euren eigenen Konsum!

    Das hilft mehr, als mit Autos zu Demos zu fahren! Wenn’s schon sein muss, warum macht ihr das nicht sonntags? Und ohne Autos und E-bikes! Ich wäre für autofreie Sonntage!

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  21. Der Natur ist alles egal. Sie wird weiter bestehen und die Welt zurück erobern und uns lange überleben!

    Den ganzen Weltverbesserern geht es nur darum, dass das “hochentwickelte” Individuum “Mensch” niemals aussterben darf.
    Wenn kein Wandel stattfinden würde, liefen auf unseren heutigen Wiesen immer noch Dinosaurier herum und unsere Wälder bestünden immer noch aus riesigen Schachtelhalmen.

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  22. Teilweise liest man hier echt problematische Kommentare. Ohne diese Protestierenden zu kennen, wird ihnen vorgeworfen, sich im privaten Leben nicht für die Umwelt einzusetzen, SUV zu fahren …

    Wie kommt ihr denn zu dem Wissen? Nur, weil ihr selbst nicht bereit seid, zu demonstrieren oder eine andere Einstellung zu dem Thema habt, könnt ihr doch nicht einfach irgendwelche Unwahrheiten in die Welt setzen.

    Wasserburg ist eine Stadt mit etwa 12000 Einwohnern, da sind eine kleine Anzahl an Demonstrierenden schon ein Zeichen. Weltweit sind die Demos sehr wichtig, um Druck auf die Politik auszuüben.

    Eine ganz wichtige Sache bei diesem Thema ist, sich besser zu informieren, zB:

    Deutschland ist lange kein Vorreiter mehr in Sachen Klimapolitik, da gibt es viele bereits bessere Länder, siehe Schweden, UK.

    Vor allem durch Politik haben wir den Vorreiterstatus bzgl Photovoltaik verloren, zusammen mit zig tausend Jobs. In der Windenergie kommt jetzt Ähnliches auf uns zu.

    Die deutsche Automobilindustrie ist gezwungen, sich zu verändern – nicht, weil wir Deutsche oder die Politik das fordern. Ab 2030 werden in China keine Verbrenner mehr zugelassen. Ein Großteil aller Autos werden aber dort verkauft.

    Klimaschwankungen gab es mit Sicherheit schon immer, jedoch nicht innerhalb von 200 Jahren. Die Erde wird damit auch sicher klar kommen, wir Menschen jedoch nicht, siehe aktueller Klimabericht. Es gibt etliche Informationen dazu im Netz, wieso nicht einfach mal nachlesen.

    Ich fürchte, dass sich viele hier schon eine klare Meinung gebildet haben, die aber wenig auf den Fakten basiert.

    Antworten
    1. 100% Zustimmung!

      Antworten
    2. Von mir auch absolute Zustimmung @Fabi.
      Ich frag mich manchmal, wozu Kommentare insgesamt eingeführt wurden, wenn sie hauptsächlich frustrierten Menschen dazu dienen, ihre Unterstellungen, Meinungsmache und ihr gefährliches Halbwissen zu verbreiten – so wie die Posts davor.

      Früher hatte ich ein toleranteres, offeneres Bild von unserer Gesellschaft.

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  23. Ich verstehe nicht, wie Kommentarschreiber auf die Idee kommen, auf schwänzenden Schülern rumzuhacken.
    Es gab in Wasserburg bis jetzt 2 Klimademonstrationen. Die im Sommer fand nachmittags statt (mit Schülern), die am Freitag vormittags.
    Wer die Fotos anschaut. sieht, dass am Freitag so gut wie keine Schüler da waren. Fast nur die ältere Generation, die zu diesem Termin Zeit hatte.
    Blau gemacht hat hier niemand. Das liegt wohl auch daran, dass in der Realschule (und laut einer anderen Kommentatorin wohl auch im Gymnasium) im Vorfeld für die Teilnahme an der Demo und das sich daraus ergebende Schuleschwänzen disziplinarische Maßnahmen angekündigt wurden. Und das, obwohl an diesem Tag in der Realschule Wandertag war und viele Klassen sowieso nur die übliche Spazierrunde rund um Wasserburg geplant hatten mit anschließender Einkehr bei Mc Donalds.
    Da hätte man als Schüler nun wirklich nichts Wichtiges versäumt.

    Schule hat nicht nur den Auftrag Wissen zu vermitteln, sondern auch Werte und Persönlichkeit zu stärken.
    Lebendige Demokratie lässt sich schlecht auf der Schulbank erlernen. Dafür muss man raus auf die Straße.
    Wie wäre es gewesen, aus dem Wandertag einen Klimaschutztag zu machen?
    Man hätte sich überlegen können, wie geht jeder Einzelne und auch die Schule als Gemeinschaft mit unserer Umwelt um (z.B. in den Bereichen Müllproduktion, Wasserverbrauch, Energieverbrauch, Mobilität……) und was kann jeder Einzelne und auch die Schulgemeinschaft dafür tun, um die Bilanz (auch nur in kleinen Schritten) zu verbessern.
    Zur Schuljahresmitte und zum Schuljahresende könnte man überprüfen, was man verbessern konnte und welche Ziele vielleicht unrealistisch waren.
    Anschließend hätte man zusammen an der Demonstration teilnehmen können., sozusagen als Unterrichtsgang.
    Danach hätte noch eine Diskussion in der Schule stattfinden können, was jeder an dieser Demonstration gut oder nicht so gut fand.
    So hätte sich die Schule um ein aktuelles politisches Thema bemüht, das unsere Kinder beschäftigt, und sie ernst genommen, ohne mit Verbotspolitik aufzutrumpfen.
    Und vielleicht wäre daraus mehr entstanden als ein einzelner Projekttag?

    Warum immer dieses gegeneinander? Und warum müssen Demonstranten in allen Bereichen perfekt sein und asketisch leben, nur weil sie kundtun, dass ihnen unsere Umwelt wichtig ist und ihr mehr Beachtung geschenkt werden muss?
    Ein Miteinander unserer Gesellschaft täte uns in vielen Bereichen gut, nicht nur im Bereich Umweltschutz.
    Die Welt können wir nur gemeisam retten, da reicht der Einsatz Einzelner nicht aus.

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    1. Vielen Dank für diesen tollen Kommentar mit wirklich gut durchdachten Ansätzen – da können sich viele eine Scheibe abschneiden ! Ich nehm auch ein Stück 😉

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