Geld vom Landkreis für Förderunterricht

Klassengemeinschaften, Eltern und Schulen profitieren

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Die heilpädagogischen Angebote an den Grundschulen in Halfing und Großkarolinenfeld können dauerhaft fortgeführt werden. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Rosenheim beschloss heute zudem, dass diese Angebote an vier weiteren Grundschulen oder Förderzentren umgesetzt werden können.

In beiden Schulen in Halfing und Großkarolinenfeld werden in dem zunächst auf zwei Jahre befristeten Projekt regelmäßig acht bzw. neun Kinder betreut. Das Besondere daran ist, dass nicht nur Kinder mit einem speziellen Förderbedarf, sondern auch die gesamte Gruppe im Umgang mit Besonderheiten von einzelnen Kindern betreut werden. Diese Vorgehensweise hat sich an beiden Schulen bewährt. Denn, neben den sehr guten Fördermöglichkeiten für Kinder mit einem speziellen Förderbedarf profitieren auch die Klassen, die Eltern und am Ende die ganze Schule von dem Projekt. Der stellvertretende Landrat Josef Huber, der die Sitzung leitete, meinte: „Das ist im weitesten Sinne Inklusion. Besser kann man es gar nicht machen.“

Im Jugendhilfeausschuss wurde zudem die Zusammenarbeit von Schulen und Jugendhilfe als außerordentlich gut bezeichnet. Mit dem heutigen Beschluss gibt es für beide heilpädagogischen Angebote keine zeitlichen Befristungen mehr. Darüber hinaus soll in weiteren Grundschulen das Angebot möglich gemacht werden. Ergänzend könnten auch Förderzentren als Standort für das Angebot in Frage kommen.

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