Geister-Weltcup und Abstand, bitte!

Diskussion um Inkonsequenz in Sachen Corona-Virus vor dem morgigen Biathlon-Sprint in Tschechien

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Es wirkt schon fast wieder lustig: Bei den Interviews soll ein Abstand von eineinhalb Metern eingehalten werden, heißt es für die Presse. Die Inkonsequenz in Sachen Corona-Virus steht vor dem Biathlon-Weltcup ab dem morgigen Donnerstag in Tschechien gerade unter den dortigen Sportlern in der Diskussion. Wie berichtet wird es ein Geister-Weltcup – also ohne Publikum.

Warum die tschechischen Fans nicht zu ihrem Heim-Weltcup kommen dürfen, während die Sportler, die vor weniger als 14 Tagen ausgerechnet im Risikogebiet Norditalien waren, aber starten – das fragt nicht nur Martin Fourcade öffentlich im Netz. Sei doch ein deutscher Fan, der in der Südtirol-Arena bis zum WM-Ende am 23. Februar war, laut italienischer Medienberichte auch noch positiv auf Corona getestet worden …

Es passt schwierig alles zusammen. Trotz fehlender Zuschauer wird in Nove Mesto nämlich schon die Welt zu Gast sein:

Aktive, Betreuer, Journalisten, TV-Mitarbeiter, Offizielle und Helfer.

Kanada zum Beispiel reist deshalb erst gar nicht an.

Franzi Preuß aus Albaching wird am morgigen Donnerstagabend um 17.35 Uhr beim Frauen-Sprint gemeinsam mit Denise Herrmann, Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand (erhält wieder eine Chance im Weltcup) sowie Karolin Horchler und Janina Hettich fürs Team Deutschland am Start sein.

Franzi ist aktuell auch im Gesamtweltcup übrigens nach ihrer Klasse-WM in den Top Ten – nämlich Zehnte!

Völlig offen sei nun noch, wie und ob die beiden letzten Biathlon-Weltcups dieser Saison, in Kontiolahti und Oslo, durchgeführt werden.

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Ein Kommentar zu “Geister-Weltcup und Abstand, bitte!

  1. Viel Erfolg, Franzi, bleib vor allem gesund.

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