Gegen Mitternacht: Bombe entschärft

Rosenheim: Anwohner können wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen

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„Die fünfte Entschärfung einer Bombe in Rosenheim seit 2014 ist insgesamt komplikationslos und einmal mehr in hervorragendem Zusammenwirken der Einsatzkräfte und der beteiligten Institutionen verlaufen. Es mussten weder Personen- noch Sachschäden registriert werden. Es spricht für die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten, dass es ohne Vorwarnung an einem schönen Sonntagnachmittag möglich war, innerhalb kürzester Zeit alle erforderlichen Maßnahmen für die Evakuierung eines Gebiets mit fast 2.000 Menschen zu starten“, bilanzierte Stadtbrandrat Hans Meyrl die erfolgreiche Entschärfung und Beseitigung der US-amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Sonntagmittag im Bereich des Gleises 13 auf dem Bahnhofsareal in Rosenheim gefunden worden war. 

Die Arbeiten zur Entschärfung der Bombe (Foto) begannen um 22.20 Uhr. Sie dauerten 75 Minuten. „Um 23.37 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr Entwarnung geben, das evakuierte Gebiet wieder für die Anlieger freigeben und den Sperrkreis aufheben“, zeigte sich Meyrl mit dem Verlauf der eigentlichen Entschärfungsarbeiten zufrieden. „Der Sprengmeister hat unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Vor und nach der eigentlichen Entschärfung hat die Zusammenarbeit der insgesamt 490 beteiligten Einsatzkräfte einmal mehr hervorragend geklappt. Alle notwendigen Arbeiten liefen gewohnt souverän“, so Meyrl.

Der Einsatz-Leiter dankte den fünf Zügen der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Rosenheim, der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim, den Feuerwehren aus Rosenheim, Happing, Aising, Aisingerwies-Oberwöhr und Westerndorf St. Peter, dem THW, der Bergwacht und dem BRK sowie dem Malteser Hilfsdienst für die reibungslose Abwicklung der Evakuierung und die umfassende Betreuung der Anlieger in den Unterbringungsräumen in der Luitpoldhalle. Die Feuerwehr Pang und Teile der Feuerwehr Rosenheim übernahmen während des Einsatzes die Absicherung des Stadtgebiets bei eventuellen Brandeinsätzen. Auch die Zusammenarbeit mit der DB AG, ihrem Notfallmanager und den regionalen Netzbetreibern Meridian und Südostbayern-Bahn habe hervorragend geklappt.

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