Gefälschte Papiere für 11.000 Euro gekauft

Endstation Landkreis: Mutter und ihre zwei Kinder zurück nach Griechenland geschickt

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Die Bundespolizei hat gestern im Landkreis Personen mit gefälschten und falschen Dokumenten in einem Fernreisebus festgenommen, darunter eine Mutter mit ihren beiden Kindern. In den Mittagsstunden stoppten Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden einen Reisebus, der auf dem Weg von Italien nach München war. Bei der Kontrolle der Insassen legte eine Afghanin für sich und ihre Kinder gültige Pässe und griechische Asylkarten vor. Schnell entlarvten aber die Beamten die ausgehändigten Aufenthaltstitel als Fälschungen …

Die 31-Jährige, ihr elfjähriger Sohn sowie ihre zweijährige Tochter mussten ihre Reise beenden und den Bundespolizisten zur Dienststelle nach Rosenheim folgen.

Dort sagte die Frau, dass sie die Papiere in Griechenland von einem Schleuser erworben habe. Dafür hatte sie 11.000 Euro zahlen müssen. Mithilfe der Fingerabdrücke ließ sich herausfinden, dass die Familie in Griechenland bereits Asyl beantragt hatte. Daher musste die Frau mit den Kindern die Rückreise nach Athen antreten.

Ein 46-Jähriger, der ebenfalls im Bus unterwegs war, legte in der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn eine belgische Identitätskarte vor. Schnell erkannten die Bundespolizisten, dass die Person nicht mit dem Ausweisinhaber übereinstimmt. Das Dokument war von den Behörden in Belgien als gestohlen ausgeschrieben. Der türkische Staatsangehörige wurde festgenommen. Noch heute soll er in einem „beschleunigten Verfahren“ dem Richter vorgeführt werden.