Gedanken zu Allerheiligen

Von Stadtpfarrer Bruno Bibinger für die Leser der Wasserburger Stimme

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Liebe Leserinnen und Leser, auf unseren Friedhöfen geht es momentan sehr lebendig zu. Allerheiligen steht vor der Tür und die Gräber unserer Verstorbenen werden zum Gedenken an sie schön geschmückt. Ab und zu sieht man noch Grabkreuze aus Schmiedeeisen auf den Friedhöfen. Ein Besonderes steht beim Priestergrab im Wasserburger Altstadtfriedhof. Auf dem Foto sehen wir dieses in Himmelblau und Gold gestaltete Kreuz der Hoffnung. In der Mitte ist Jesus Christus, unser Retter.

Das Blau des Himmels lenkt unseren Blick nach oben und das Gold ist mehr als nur eine schöne kostbare Verzierung. Es erinnert und an das Kostbarste überhaupt, die Auferstehung. Denn daran erinnert uns das Fest Allerseelen. Auch wir werden auferstehen zu ewigen Leben. Das ist das Geheimnis des Christentums.

„Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes geheimnisvollen Ganzen, dessen andere Seite die Auferstehung ist“, schreibt der Religionsphilosoph und Theologe Romano Guardini.

In diesem Jahr können wir leider nicht wie gewohnt im großen Kreis zum gemeinsamen Gedenken auf unseren Friedhöfen in Wasserburg zusammenkommen. Aber im kleinen Kreis mit der Familie können wir trotzdem unserer lieben Verstorbenen gedenken.

Dazu möchte ich Sie auch ermutigen. Nehmen sie diese Gelegenheit auch ohne öffentlichem Totengedenken wahr und besuchen Sie Ihr Familiengrab. In unseren Kirchen gibt es auch Fläschchen mit Weihwasser und einem Gebetsheft für eine kurze Trauerandacht im kleinen Kreis.

Von Herzen wünsche ich Ihnen Gottes Schutz und Segen!

Ihr Pfarrer

Bruno Bibinger

 

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