„Geballte Kraft an sozialer Kompetenz“

Sparkassen-Sozialstiftung: Knapp 45.000 Euro an wohltätige Institutionen und Projekte übergeben

image_pdfimage_print

Es ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden, die Fördermittel der Sparkassen-Sozialstiftung im Rahmen einer kleinen Feierstunde zu übergeben. Auch dieses Jahr durften die Landräte und der Bürgermeister wieder Spenden an soziale Institutionen und Projekte verteilen. Knapp 45.000 Euro wurden gestern Abend im Wasserburger Sparkassen-Saal vergeben.

Neben den Vertretern der Einrichtungen begrüßte Sparkassen-Vorstand Peter Schwertberger die Landräte aus Rosenheim, Wolfgang Berthaler, aus Mühldorf, Georg Huber, den stellvertretenden Landrat aus Erding, Jakob Schwimmer, sowie den Bürgermeister der Stadt Wasserburg, Michael Kölbl.

Immer wenn Spendenübergabe ist, ist schönes Wetter. Die Spenden sind eben doch nicht ganz umsonst, dafür muss man schon ein bisschen schwitzen“, so Schwertberger mit einem Augenzwinkern im brütend heißen Sparkassen-Saal.

Vor zehn Jahren wurde die Sparkassen-Sozialstiftung mit einer Einmaleinlage von einer Millionen Euro gegründet. Inzwischen ist das Grundstockvermögen – auch aufgrund einer Aufstockung über 400 000 Euro – auf 1,8 Millionen Euro gewachsen. Die Anteile der Stiftung sind wie folgt aufgeteilt:  50 Prozent Stadt Wasserburg, 25 Prozent Landkreis Rosenheim, 17 Prozent Landkreis Mühldorf, acht Prozent Landkreis Erding.

Da die Zinsen beim derzeitigen Zinsniveau nicht ausreichen, um die Ausschüttungen in gewohnter Höhe zu gewährleisten, hat sich die Sparkasse bereit erklärt, die Differenz aus Eigenmitteln der Sparkasse zuzuschießen.

Der Leitspruch der Sparkasse wird täglich gelebt: Menschlich, fair und nah. „Die Spendengelder sehen wir als Unterstützung und großes Dankeschön an die Ehrenamtlichen“, so Schwertberger.

Seine Eröffnungsrede beendete Schwertberger mit einem Zitat von Ewald Balser: „Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Plicht.“ Er bedankte sich damit bei allen Vertretern der Sozialeinrichtungen.

„Eine geballte Kraft an sozialer Kompetenz, ohne die die Bundesrepublik nicht lebensfähig wär“, so bezeichnete Rosenheims Landrat, Wolfgang Berthaler, die anwesenden sozialen Einrichtungen. Auch bei der Sparkasse bedankte sich Berthaler nochmal herzlich, die mit ihrem Zuschuss aus Eigenmittel gewährleisten, das die Höhe der Spenden auch weiterhin so ausgiebig ausfallen kann.

Auch Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl bedankte sich bei der Sparkasse sowie bei dern Vertretern der Sozialeinrichtungen für ihre herausragenden Leistungen: „Die Bundesrepublik Deutschland ist eine der reichsten Nationen der Welt. Wer aber jetzt denkt, je reicher das Land, desto weniger soziales Engagement – weit gefehlt! Soziale Institutionen werden immer benötigt, damit eine intakte Gesellschaft funktioniert“, so der Bürgermeister.

Für Mühldorfs Landrat Georg Huber ist es „wichtig zu sehen, wo das Geld hingeht.“ Auch er sieht es oft, wie schwierig es sein kann, wenn das nötige Geld nicht da ist. „Sei es ein Seniorenausflug oder ein Laptop für einen Jugendlichen. Auch dafür sind die Stiftungsgelder gut angelegt“, so Huber.

Auch Erdings stellvertretender Landrat Jakob Schwimmer zeigte sich dankbar. „Ohne Euch wäre das Leben nur halb so schön“, und richtete sich damit an die anwesenden Vertreter der Sozialeinrichtungen.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch das ABM-Orchester der Stiftung Attl.

Hier ein paar Eindrücke von der Vergabe der Stiftungsgelder:

 

 

 

Das sind die begünstigten Vereine und Institutionen 2018:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren