Gaufest „dahoam” nachgefeiert

Trachtenverein „Immagrea Griesstätt": Bittgang nach Berg unter besonderen Umständen

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Jedes Jahr im September hat der Trachtenverein „Immagrea Griesstätt” seinen Bittgang nach Berg. So trafen sich die Griesstätter Trachtler auch in diesem Jahr wieder an der Kirmairstraße neben der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Griesstätt. Betend zogen sie dann am Kriegerdenkmal und so manchen Feldkreuz vorbei zur Filialkirche St. Georg in Berg – natürlich unter Einhaltung der gegebenen Sicherheitsabstände.

Die Anliegen in diesem Jahr waren groß. Derzeit wird das 40. Gründungsjubiläum zusammen mit der Feuerwehr Griesstätt, das im Juni 2021 statt finden soll, geplant. Die Ungewissheit durch Corona erschwert diese Planung erheblich.

Auch persönliche Anliegen trägt man bei einer Wallfahrt immer mit.

In Berg wurden die Trachtler dann von der Musikkapelle Griesstätt empfangen. Auf der Wiese vor der Kirche wurde ein Feldaltar aufgestellt sowie Stühle und Bierbänke zum Sitzen. Pfarrer Herbert Weingärtner zelebrierte den Wallfahrtsgottesdienst verbunden mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Trachtenvereins und der Musikkapelle Griesstätt, die ebenfalls ihren Ursprung im Trachtenverein Griesstätt hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst spielte die Musikkapelle unter Leitung von Hans Kaiser die Trachtler zum Stadl der Familie Bauer in Berg. Dort war alles für einen gemütlichen Frühschoppen bereitet, der zusammen mit Blasmusik genossen wurde. Natürlich wie auch beim Gottesdienst unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen.

Nach morgendlichen Nebel freute sich auch der Himmel mit den Wallfahrern und schenkte warme Sonnenstrahlen. Ein herzlicher Dank galt Pfarrer Weingärtner für die gewohnt warmherzige Feier der heiligen Messe. Ein weiterer großer Dank ging an Elisabeth und Gerhard Bauer für die Gastfreundschaft und die großartige Unterstützung.

So konnten die Griesstätter Trachtler ihr „Gaufest dahoam” mit tiefen Sinn und würdig nachfeiern.

 

Sepp Furtner

   

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