Gaudi vor einer Hütte beendet

Beisammensein mit Heißgetränken und ohne Abstand: Polizei rückte an, weil Anwohner sie alarmiert hatten

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Am gestrigen Samstagabend gingen bei der Polizei Ebersberg gleich einige Mitteilungen ein über eine größere Personengruppe in einer Ortschaft im Landkreis, mehrere Personen sollen bei einer Hütte vor einem Wirtshaus zusammen stehen, Heißgetränke genießen und keinen Abstand einhalten. Bei der Überprüfung durch ein paar Polizisten gegen 20 Uhr versuchten einige Personen, sich noch schnell aus dem Staub zu machen, sagen die Beamten …

Es konnten jedoch alle sieben Personen festgestellt und kontrolliert werden. Da diese größtenteils aus unterschiedlichen Haushalten stammten, folgte für alle eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkung.

Einzelne Betroffene zeigten sich sehr uneinsichtig, verweigerten zunächst die Angabe der Personalien und folgten den polizeilichen Maßnahmen nur widerwillig und unter Protest, so die Polizei.

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5 Kommentare zu “Gaudi vor einer Hütte beendet

  1. … aber mal hallo !!!
    Da hat’s meiner Meinung, vielleicht sicher auch nach Meinung vieler vieler Anderer, echt mal die Richtigen erwischt !!!
    Die wußten alle sieben dass es verboten ist, machten es aber trotzdem !!!
    Für mich ist dann hier auch noch der Vorsatz erfüllt; hier sollte dann die Strafe wesentlich höher ausfallen !!!

    Und dann wie kleine Kinder abhauen, wenn die Polizei kontrollieren möchte auf Hinweis aus der Bevölkerung.
    Erwachsen wollen die sein !? Dann sollen sie für den “Krampf” auch grade stehen, dazu stehen und die Konsequenzen auch tragen !!!
    Es geht um die Gesundheit aller, kapiert das endlich !!!

    Ich denke, es ist alles gesagt bzw. geschrieben.

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  2. Und wegen solchen Idioten werden unsere Geschäfte geschlossen. Jeder Einzelne von denen sollte dazu verdonnert werden jeweils ein Monatsumsatz eines kleinen Buch- oder Klamottenladens zu übernehmen, damit sie sehen was sie mit ihrer blöden Feierei anrichten.

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  3. Wenn jemand wegen unangepasster Geschwindigkeit einen Unfall macht und andere mit reinzieht wird nicht so groß rumgeschrien, ist ja jeder schon mal zu schnell gewesen.
    Zu schnell gefahren, billigend in Kauf genommen das man andere gefährdet, geblitzt und Strafe gezahlt. Das war´s. Und hier?
    Sogar im bayrischen Landtag passieren Fehler und sitzen gemeinsam am Mittags-Tisch.
    Bitte mal selber an die Nase nehmen und überlegen ob man im Sommer im Urlaub, am Chiemsee oder sonst wo war außer zu Hause und ob man vielleicht das ein oder andere mal welche im Straßenverkehr gefährdet hat (sich also nicht richtig Verhalten hat)
    Und dann bitte erst mit dem ausgestreckten Finger auf andere zeigen.
    Dass das Verhalten nicht richtig ist, ist jeden klar. Aber dann noch so drauf rumkauen……

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  4. Ohne Frage: es ist es nicht richtig, sich nicht an die Corona-Regeln zu halten.
    Aber ist es richtiger, jeden Übertritt zu denunzieren?
    Das Meldeverhalten des deutschen Kleinbürgers nimmt beängstigende Ausmasse an.
    Welche Befriedigung geht davon aus, seine Mitmenschen der behördlichen Verfolgung auszusetzen?

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  5. Es beängstigt mich, wenn ich die Kommentare lese. Es gibt anscheinend nur noch schwarz und weiß – total für die Massnahmen mit noch härteren Strafen oder die anderen die die Massnahmen für völlig überzogen halten. Ich finde weder den Ton von der einen und anderen Seite richtig.
    Eine Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen und man muss diese auch zulassen, auch in Zeiten eines Virus!
    Wenn jeder nur noch meint seine Meinung ist die richtige, dann wird uns das nicht weiter bringen, sondern nur die Kluft bzw. den Graben in der Bevölkerung vergrössern … das ist meine Meinung!

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