Gäts ned a bissal lockerer?

Söder reagiert und plant am Freitag Videokonferenz mit allen Landräten und der Kanzlerin und Jens Spahn

Vieles nervt, aber ganz besonders, sich weiterhin nur mit einer Person außerhalb des eigenen Haushaltes treffen zu können. Das wird mehr und mehr deutlich, seit die Inzidenzwerte unter der einst so goldenen 50 angekommen sind. Die 35 mal hin oder her. Gerade auch für Familien sei es eine harte Einschränkung, heißt es aktuell aus so manchen Kommunen in Bayern. Dem will sich der Ministerpräsident noch diese Woche direkt stellen: Für kommenden Freitag plant Markus Söder offenbar nun kurzfristig eine Videokonferenz mit allen bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern, an der auch Kanzlerin Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn teilnehmen sollen.

Im Zentrum soll der weitere Kampf gegen das Coronavirus stehen. Es gehe darum, die aktuelle Lage zu erörtern, die Situation der Mutationen und wie es weitergehen könne, sagte Söder heute, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Er betonte: Die Kanzlerin zeige dabei ein offenes Ohr für die Basis.

Söder rechne nach eigenen Worten mit einem offenen Meinungsaustausch. Denn es sei selbstverständlich, dass alle Meinungen gewichtet werden müssten. Es sei logisch, dass jemand, der in seinem Bereich jetzt niedrigere Inzidenzwerte habe, sich natürlich mehr Freiheiten wünsche, als jemand mit höheren Werten.

Das müsse man aber eben alles abwägen und in ein Gesamtkonzept bringen. Es bleibe immer ein Abwägungsprozess und es gehe immer nur in Schritten …

Quelle BR

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10 Kommentare zu “Gäts ned a bissal lockerer?

  1. Überhaupt ein Konzept wär mal schön.

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  2. Braucht der Markus jetzt die Mutti und den Jens, wenn er mit seinen Landräten spricht?
    Zumindest wird mal gesprochen…
    Und nicht oktroiert….
    … oder wieder nur “wir hören euch alle an” – machen aber trotzdem, was wir wollen ….

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  3. Ich finde es einfach nur unverschämt, dass man sich privat nur mit einer Person treffen darf, während man unabhängig vom Inzedenzwert die Friseursalons öffnet.

    Aber laut Hr.Söder hat das was mit Hygiene und Würde zu tun.
    Aber es gehört nicht zur Würde von Eltern, seine beiden Kinder gleichzeitig zu sehen.

    Einfach nicht nachvollziehbar!!!
    Für die Hygiene reicht Wasser und Shampoo.
    Und mit Würde hat es gleich gar nichts zu tun.
    Anderen Berufsgruppen macht man es aber schwer. Kosmetikstudios z.B. müssen bis zu einem Inzedenzwert von unter 35 warten.
    Die behandeln aber immer nur eine Person. Oder Fußpflege, auf die viele Bewohner in Heimen dringend warten, denn die Wenigsten bekommen ein Rezept für medizinische Fußpflege. Wo ist da die Würde, Hr.Söder?

    Dann die Sache mit den Mutanten?
    Strengste Grenzkontrollen, aber wenn jetzt Alle zum Friseur rennen, bleiben die bestimmt brav vor der Tür????

    Da soll man noch einen Sinn oder eine Logik erkennen!!!

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    1. Volle Zustimmung. Auch wenn wir von den Corona Fanatikern gleich wieder eines besseren belehrt werden.
      Danke

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    2. @InMissi – Zur Fußpflege in den Altenheimen:
      Bescheinigt ein Arzt, dass ein Bewohner aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht in der Lage ist, sich die Nägel selbst zu schneiden, können Fußpfleger diese Leistung vornehmen – auch ohne Podologenausbildung und ohne Verordnung.

      Bei Personen mit Pflegegrad 2 oder höher gilt die Fußpflege als pflegerische Leistung und ist daher immer möglich, auch im Lockdown und ohne spezielle Verordnung.

      Fazit: was Sie in Ihrem Kommentar zu diesem Thema schreiben, ist falsch.
      Aber um Sachlichkeit geht es Ihnen ja auch gar nicht – sorry, mein Fehler.

      @Fabian: zumindest was Wortneuschöpfungen angeht, ist Ihresgleichen erstaunlich kreativ … Coronafanatiker, Zeugen Coronas, Lockdownophile …
      Könnten Sie diese kreative Energie nicht für neue Ideen zur Pandemiebekämpfung einsetzen?

      Die Menschheit wäre Ihnen dankbar! Echt!!

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      1. (…) Was ist denn Falsch daran zu hinterfragen, warum es würdevoller ist zum Friseur zu gehen, als seine beiden Kinder gemeinsam zu sehen?

        Wenn man für Personen, die selbst keine Haarpflege durchführen können, eine Ausnahme gemacht hätte, dann wäre das für mich sinnvoll gewesen. Das könnte man auch zig tausenden Einzelhändern/Kosemtikstudios/Tatoostudios/Fußpflegern erklären und es würde mehr Verständnis für solche Maßnahmen geben.

        Nur nochmal damit Sie, liebe Gwendolyn, es auch nicht zwischen den Zeilen rauslesen müssen:
        Einrichtungen aller Art, bei der man das Ansteckungsrisiko klein halten kann unter strengsten Hygienemaßnamen wieder öffnen.
        Somit wird meiner Meinung nach die Wirtschaft gestärkt und die Diskussion um Unverhältnismäßigkeiten verringert. Das Leben fühlt sich dann auch wieder für Alle lebenswerter an.

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  4. Sehr geehrte/r ‘Markus der Erste’,
    ich vermisse Ihren profunden Sachverstand (in allen Belangen unseres Lebens) und Ihre zweifelsohne ausgezeichneten, politischen Kompetenzen in der großen Welt der Politik!

    Statt also weiterhin gegen beinahe alles zu sein, was irgendwer in diesem Land sagt und dann durch kluge Sprücheblubbern die User eines lokalen Nachrichten-Portals zu malträtieren, könnten Sie sinnvollerweise Ihre Kräfte sammeln und in der Politik los werden.

    Ja, ich weiß, ich muss es ja nicht lesen!

    Ständiges ………. geht mir aber mittlerweile genau so auf den …… wie…….!

    Sorry! Aber jetzt is es mal raus!
    Ich pack diese Hackerei nicht mehr!

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    1. Markus der Erste

      Woher wollen Sie wissen, dass ich mich nicht schon lange politisch und sozial engagiere?
      PS: Zum Glück leben wir in einem freien Land, in dem man (noch) frei seine Meinung äußern kann.

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  5. @Gwendolyn-Sie wissen alles aber ganz genau.Ich arbeite seit Jahren in der Pflege und ich weiß sehr wohl von was ich schreibe.In unsere Behindertenwohngruppe kommt immer nur eine kosmetische Fußpflege.Aber ich werde ihre Ausführungen gerne den Hausârzten unterbreiten.
    Um Sachlichkeit geht es mir sehr wohl.Die müssen Sie micht Jedem absprechen,der nicht ihrer Meinung ist.
    Genauso finde ich es vollkommen unpassend dass Politiker für eine rein visuelle Veranstaltung nach Passau reisen,gleichzeitig aber die Einschränkung der Kontakte und der Mobilität fordern.

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  6. @Fabian-Danke dass es noch Menschen wie Sie gibt.Die auch noch Dinge hinterfragen und das auch noch Andern zugestehen.

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