Gäste aus ganz Bayern in Wasserburg

Info-Tag am Bildungszentrum der Sozialverwaltung bestens besucht

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Die Leiter der beiden Einrichtungen im Bildungszentrum, Rainer Schmid (Hochschule für den öffentlichen Dienst) sowie Brigitte Schulan (Akademie der Sozialverwaltung) konnten am Wochenende 240 Gäste aus ganz Bayern begrüßen: Künftige Studierende und Anwärter sowie deren Angehörige waren der Einladung gefolgt und kamen nach Wasserburg – ihrem Studienort ab September.

Beamter oder Beamtin in der Sozialverwaltung – hinter dieser vielleicht zunächst etwas trocken anmutenden Berufsbezeichnung verbergen sich tatsächlich viele interessante und spannende Möglichkeiten für junge Menschen. Man bearbeitet zum Beispiel Elterngeldanträge, kümmert sich um die Integration schwerbehinderter Menschen oder ist als Urkundsbeamter in der Geschäftsstelle eines Arbeits- oder Sozialgerichts tätig.

 

Wer sich für die Ausbildung in der zweiten oder dritten Qualifikationsebene entschieden hat und von einer bayerischen Behörde (zum Beispiel Zentrum Bayern Familie und Soziales, Deutsche Rentenversicherung, Arbeits-  oder Sozialgericht) dafür eingestellt wurde, wird ab September 2018 in Wasserburg am Bildungszentrum die fachtheoretische Ausbildung bzw. das Studium absolvieren.

Und damit die künftigen Nachwuchskräfte ihre neue Heimat auf Zeit schon mal kennen lernen könne, waren sie am Samstag herzliche eingeladen, zusammen mit ihren Familienangehörigen das Bildungszentrum mit seinen beiden Einrichtungen kennen zu lernen.

Die Besucher trafen gegen 11 Uhr ein. Zunächst erläuterten Rainer Schmid (Fachbereichsleiter der HföD) und Brigitte Schulan (Akademie) Aufgaben und Organisation der beiden Einrichtungen sowie die jeweiligen Besonderheiten und Vorzüge. Anschließend führten Anwärter und Studierende – zusammen mit Lehrkräften und Verwaltungspersonal – ihre „Nachfolger“ durch den Gebäudekomplex.

 

Gezeigt wurden insbesondere die Unterkünfte, die Lehrsäle, die Mensa aber natürlich auch die Freizeiteinrichtungen, wie zum Beispiel Fitnessräume und Partyzone. Nach einem kleinen Imbiss in der Mensa bestand für die künftigen Nachwuchskräfte Gelegenheit, ihre vielfältigen Fragen direkt an die Personen richten, die zurzeit an einer der beiden Einrichtungen im Bildungszentrum ihre Ausbildung absolvieren.

Die derzeitigen Anwärter hatten sich bestens vorbereitet und präsentierten umfassende Informationen über Studieninhalte, Lehrkräfte und das Leben am Bildungszentrum. Es entstanden angeregte Gespräche, bei denen natürlich auch „aus dem Nähkästchen“ geplaudert wurde („Wie sind denn die Lehrer so?“, „Ist der Umgang mit Gesetzen nicht sehr trocken? “ oder „Kann ich mir meinen Zimmernachbarn für die Wohngemeinschaft selber aussuchen?“ und so weiter).

Sowohl die künftigen Nachwuchskräfte als auch Eltern und Angehörige waren erfreut über das Angebot, die künftigen Ausbildungsstätte schon jetzt kennen zu lernen und sich ein Bild zu machen von der Einrichtung und dem Personal. Die Unterkünfte, die Hörsäle aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – aus dem Lehr- und Verwaltungsbereich –  erhielten durchwegs gute Beurteilungen und die Nachwuchskräfte freuen sich nun umso mehr auf ihre Zeit in Wasserburg.

Eine Umfrage bei den derzeitigen Anwärtern und Studierenden hat ergeben, dass der Besuch des Infotages im vergangenen Jahr ein wesentliches Kriterium für die Wahl des Ausbildungsplatzes war.

Die meisten Besucher hatten auch noch genügend Zeit mitgebracht, um die historische Altstadt von Wasserburg – bei herrlichem Frühlingswetter mit viel Sonnenschein – zu erkunden. Tipps über die besten Plätze zum Kaffeetrinken oder die interessantesten Einkaufsmöglichkeiten hatten die Anwärter und Lehrer bei den persönlichen Gesprächen mit auf den Weg gegeben.

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