Für immer geschlossen

Wasserburger Traditionsgeschäft macht endgültig dicht - Gibt's noch einen Ausverkauf?

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Es gehört zum Bild der Altstadt wie die Innbrücke und das Brucktor: Das alte Eisenwarengeschäft Beyer am Weberzipfel. Jetzt hat es offenbar für immer seine Pforten geschlossen. Geschäftsinhaberin Therese Beyer war vor gut zwei Jahren von einem Auto angefahren worden. Und erholte sich von dem Unfall nur schwer. Mittlerweile ist sie über 90 Jahre alt und kann den Laden nicht mehr aufsperren. Dem Vernehmen nach …

… soll es demnächst noch einen Ausverkauf geben. Ein Stück Wasserburg ist wohl für immer Geschichte …

 

 

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11 Kommentare zu “Für immer geschlossen

  1. Das nenn ich mal Durchahaltevermögen – das älteste Geschäft in Wasserburg, hier hat man ja fast alles bekommen, was es wo anders nicht mehr gab.

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  2. Wäre schön, wenn man das Ladengeschäft als Museum erhalten könnte.

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  3. Es tut mir in der Seele weh wenn wieder ein Stück Geschichte in Wasserburg von der Bildfläche verschwindet 😢

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  4. ewig schad, hier gabs noch robuste Qualität.

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  5. Ja, ja … alle beklagen das Ladensterben …. und kaufen trotzdem im Internet ein

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  6. Ob die Leute damals auch so bitterlich geweint haben, weil man Ladengeschäfte gebaut hat und die Kunden nicht mehr auf den (Wochen-)Markt gingen, sondern ins wohl sortierte Ladengeschäft?

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  7. Jetzt wenn der Sascha den Artikel wirklich gelesen (und verstanden) hätte, dann wäre ihm auch aufgefallen, dass die Schließung des schönen Ladens zur Abwechslung rein gar nix mit dem Internet zu tun hat.

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  8. Klar weiß ich, das es bei diesem Laden um das Alter ging … aber wer sich in der Stadt umschaut und nicht total blind durch die Gegend läuft, sollte sehen was das achso bequeme Internet-Shopping anrichtet… öde Innenstädte, die nur noch aus Fressbuden und Drogeriemärkten bestehen …. aber wem’s gefällt … mir gefällt’s nicht. Deswegen kaufe ich nicht im Internet. Und spare mir den Ärger mit der Post.

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  9. Ich kaufe selbst fast alles in der Wasserburger Altstadt, es gibt schon auch noch ‘andere’, die nicht im Internet kaufen. Und in den Geschäften ist meines Erachtens auch immer was los. Bin Wasserburgerin.

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  10. Ich kaufe ja auch was geht in der Altstadt. Aber so sehr ich mich auch umsehe, dass die jetzt nur noch aus “Fressbuden und Drogeriemärkten” besteht, kann ich nicht bestätigen. Drogeriemarkt z.B. gibt es gerade noch einen und da sind wir doch eher froh, dass wir den noch haben.
    Mein subjektiver Eindruck ist, dass es bei den Läden in der Altstadt derzeit eher wenig Leerstand gibt – solche, die gerade Baustelle sind, mal ausgenommen. Wenn schon, dann fällt negativ auf, dass häufiger in ehemaligen Einzelhandelsgeschäften in guter Lage Versicherungen, Ingenieurbüros oder Beerdigungsinstitute einziehen. Von den üblichen Begleiterscheinungen des Trading-Down-Effekts wie Spielhallen und Nail-Design-Studios sind wir aber noch verschont.

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  11. @Sascha: Man kann auch beides nutzen. Wenn es die Sache, die ich kaufen möchte, in der Stadt nicht gibt oder wenn ich keine Beratung brauche und samt Versandkosten noch weniger als die Hälfte zahle (kommt z. B. bei Elektronik-Zubehör vor), dann kaufe ich das guten Gewissens online.
    Dagegen sollte man beispielsweise Bücher grundsätzlich im Laden kaufen…

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