Für etwas mehr Lärmschutz

Haager Bau- und Umweltausschuss will Glas- und Biocontainer tauschen  

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Die Glascontainer am Wertstoffhof sollen dauerhaft an den westlichen Grundstücksrand umgestellt werden, so lautet der Antrag der CSU-Fraktion bei der jüngsten Bau- und Umweltausschusssitzung in Haag. Übergangsweise seien die Container dort aufgestellt gewesen, was die Lärmsituation verbessert haben soll.

Der Antrag gehe zurück auf die erste Bürgerfragestunde, erläuterte Stefan Högenauer (CSU). Durch das Umstellen der Container weiter Richtung Garagenanlage könne der Lärm, der die Anwohner belastet, reduziert werden. Der beantragte Bereich steht laut Verwaltung aber nicht zur Verfügung. „Die Fläche wird von den Winterdienstfahrzeugen des Bauhofs zum Beladen aus der Salzhalle verwendet“, stellte Bürgermeisterin Sissi Schätz klar. Die übergangsweise Umstellung habe an der Pflasterung gelegen, die für einen saubereren Standort der Container sorgen soll. Auch Tom Göschl vom Bauhof betonte: „Uns ist als Bauhof viel daran gelegen, diese Fläche weiter für uns zu nutzen.“ Ansonsten müsse man mit den Ladern umständlich rangieren und blockiere die Straße.

 

Als Alternative schlug die Verwaltung vor, die Glascontainer mit den Biocontainern zu tauschen, um sie „zumindest ein Stück Richtung Westen“ zu versetzen. Außerdem könne am ehemaligen Standort der Litfaßsäule versucht werden, mit Pflanzen eine „grüne Lärmschutzwand“ umzusetzen. Göschl aber warnt: „Je mehr wir die Container zubauen und verstecken, umso höher ist die Gefahr der Vermüllung.“ Deshalb beantragte Dr. Bernhard Grabmeyer (FWH), über die Versetzung und Bepflanzung jeweils gesondert abzustimmen. Letztlich gingen beide Beschlussvorschläge mehrheitlich durch. So beschließt der Bau- und Umweltausschuss, den Standort der Glascontainer mit den Biocontainern innerhalb der neu gepflasterten Fläche in Richtung Westen zu tauschen und außerdem durch einen Strauch die Schallimmissionen zu vermindern.

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