Für eine enkelgerechte Politik

Wirtschaftsgespräch der Ameranger CSU bei ISOMA Haustechnik und MCP Fertigungstechnik

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In einem waren sich alle Redner des Wirtschaftsgespräches der Ameranger CSU einig: Familienbetriebe und damit der Mittelstand sind nicht nur für ein intaktes Gemeindeleben unverzichtbar, sie sind auch der Motor der Wirtschaft. Bei einem dieser mittelständischen Paradebeispiele war die CSU Amerang samt aller interessierter Bürger zu Gast, um sich gemeinsam mit dem Landratskandidaten Otto Lederer und Christian Staber (rechts), der sich für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Amerang bewirbt, mit dem Thema „Leben und Arbeit am Ort“ auseinanderzusetzen.

Markus Keller, Ortsvorsitzender der CSU Amerang, konnte zahlreiche Mitglieder des amtierenden Gemeindrates, an der Spitze Gust Voit, und alle Gemeinderatskandidaten der CSU, aber auch Bürgermeister der Nachbarorte und Vertreter der Wirtschaft im Neubau der ISOMA Haustechnik und MCP Fertigungstechnik GmbH in Amerang begrüßen.

Der Einladung waren an die 140 Bürger aus allen Ortsteilen des gesamten Gemeindegebietes Amerang und den umliegenden Orten gefolgt. Peter Hainzl, Firmeninhaber und Gastgeber der Veranstaltung, schilderte in seinem Grußwort, dass er den Standort seiner Firma noch nie bereut habe. Beide Firmen florieren und stellen somit auch einen wichtigen Pfeiler der Ameranger Wirtschaft dar.

Innerhalb von eineinhalb Jahren ist es Hainzl gelungen von der Planung des Neubaus bis hin zum Einzug im April 2019 in Zusammenarbeit mit regionalen Firmen das Vorhaben in Amerang zu stemmen. Dies hob auch der Bürgermeister der Gemeinde, Gust Voit, hervor. Er bedankte sich bei der Familie Hainzl, dass sie den Mut hatten, in der Region und damit Amerang zu investieren. Voit erinnerte aber auch alle Anwesenden daran, den Abend zu nutzen, den Bürgermeisterkandidaten Staber näher kennen zu lernen. Es stehen viele Projekte an und Voit hofft darauf, seine Arbeit in die nachhaltigen Hände von Christian Staber legen zu können. Dies unterstrich auch Otto Lederer: „Staber ist ein Mann mit Kompass, der mit beiden Beinen auf dem Boden stehend bereits viel in seinem Leben auch in beruflicher Hinsicht erreicht hat.“

Bei ihren Ausführungen zum Thema „Arbeit und Leben am Ort – Bedeutung des Mittelstandes für die Dorfgemeinschaft“ ergänzten sich Staber und Lederer. Lederer führte aus, dass die bayerische Wirtschaft im Moment unglaublich erfolgreich sei, die Prognosen diesen Höhenflug jedoch in den nächsten Jahren beendet sehen. Umso mehr sei der Mittelstand das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft.

Neben den Einnahmequellen aus der Gewerbesteuer ist der Mittelstand auch aus anderen Gründen für die Dorfgemeinschaft unverzichtbar. Er stellt drei Viertel der Arbeitsplätze und 80 Prozent der Ausbildungsplätze. Mit 2,8 Prozent Arbeitslosenquote führt Bayern das Ranking in Deutschland an, die Jugendarbeitslosigkeit ist so gut wie nicht existent, während der Durchschnitt in Europa 20 Prozent beträgt. Eine gute Dorfgemeinschaft benötigt aber auch Menschen, die vor Ort leben, einen bezahlbaren Wohnraum finden und zwischen interessanten Angeboten an Ausbildungsplätzen, schulischen Angeboten und Arbeitsplätzen wählen können. Eine gute Infrastruktur hinsichtlich des Verkehrs, der Nahversorgung und einer Gesundheitsversorgung vor Ort, aber auch abwechslungsreichen Freizeitangeboten machen das Leben auf dem Dorf attraktiv.

In seinen Besuchen in anderen Ländern habe er vor allem eines gelernt, berichtete Otto Lederer: „Sicherheit vor Ort und sozialer Friede sind Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Dorfgemeinschaft.“ Darauf müsse aufgebaut werden, was vor allem ehrenamtlich geschehe. In Bayern sei fast jeder zweite, der älter als 14 Jahre sei, ehrenamtlich engagiert. Der Mittelstand ist auch hier von Bedeutung. Neben Spenden für Vereine, gibt er den Menschen Zeit und nimmt Rücksicht auf die Ehrenamtlichen. Nur so kann beispielsweise eine freiwillige Feuerwehr oder auch die Arbeit im Gemeinderat möglich gemacht werden.

Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit, Eigenverantwortung, Innovation und Kreativität. Mit diesen Schlagworten umrissen sowohl Lederer als auch Staber die Richtlinien der zukünftigen Politik vor Ort. Die Kommunalpolitik sei bekannt dafür, dass sie eine Politik betreibe, die sowohl heute, als auch morgen noch richtig ist. Dies ist auch das Versprechen von Christian Staber an die Ameranger, für welche er sich mit aller Kraft einsetzen werde. Wenn sowohl die jungen als auch alte Menschen am Ort gehalten werden können ist das der Garant für eine lebendige Gemeinde mit einem unvergleichlichen Lebensgfui.

Lederer gratulierte der Ameranger CSU für den Bürgermeisterkandidaten und wünschte allen einen dynamischen Wahlkampf, um nach dem 15. März sowohl auf Gemeinde- als auch auf Landkreisebene die erfolgreiche Arbeit der CSU fortsetzen zu können. Lederer betonte abschließend: „Wir müssen schon heute Politik für unsere Enkel machen.“

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