Für den digitalen Wumms …

Bayerns Kultusministerium will die Schüler-Lernplattform Mebis jetzt in den Weihnachtsferien überprüfen

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Jetzt in den Weihnachtsferien will das bayerische Kultusministerium die digitale Lernplattform Mebis einem umfangreichen Lasttest unterziehen. Das meldet der Bayerische Rundfunk. Die Plattform war nach dem Lockdown ab vergangenen Mittwoch zeitweise nicht oder nur nach Wartezeiten erreichbar (wir berichteten), weil sich wegen des Distanzunterrichts viele Schüler am Vormittag gleichzeitig angemeldet hatten. An diesem Wochenende würden die Systeme nun mit externen IT-Firmen umfassend durchleuchtet, teilte das Ministerium in München mit.

Der Lasttest sei der erste Schritt zu weiteren Maßnahmen, um die Erreichbarkeit der Plattform für den ab dem 11. Januar zum Schulbeginn 2021 zu erwartenden Distanz- oder Wechselunterricht zu verbessern, heißt es.

Quelle BR

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7 Kommentare zu “Für den digitalen Wumms …

  1. Es ist unglaublich, dass das erst nach 9 Monaten mit großen Problemen passiert.

    Gut, dass das Kultusministerium jetzt endlich Handlungsbedarf sieht.
    Jedes andere Unternehmen wäre schon lang pleite, da alle Nutzer weg wären.
    Aber Mebis ist ja Pflicht und hinterlässt frustrierte Schüler, die viel Zeit schrotten müssen, frustrierte Eltern, die versuchen müssen ihre Kinder trotzdem bei der Stange zu halten und frustrierte Lehrer, die einfach nicht an ihre Schüler rankommen können.

    Ich bin gespannt auf das Ergebnis der Überprüfung!

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  2. Ah, doch jetzt schon? (Vorsicht! Humor)

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  3. Boah, das ging aber schnell, Respekt!

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  4. Tja, wenn man nicht mit den Daten umgehen will – wie die großen ausländischen Konzerne – dann hat man halt nicht so viel Macht und es hapert eben.

    Über den Sommer sind die Probleme auch nicht so aufgefallen.

    Es ist das selbe wie bei denjenigen, die im Sommer aller Vorsicht fallen ließen, da man vom Virus ja nichts spürte.

    Jeder davon ist für dieses Debakel genauso verantwortlich wie die Politiker, die – was genau – verschlafen haben.

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  5. Das Kultusministerium, aber auch die Organisation an manchen Schulen, hat sich seit der Pandemie wirklich nicht mit Ruhm begossen.

    In vielen Elternbriefen versucht man die Dinge schön zu reden und sich selbst zu beweihräuchern.

    Wenn ich mir das Chaos beim Distanzunterricht und in Quarantänesituationen manchmal so anschaue, bin ich echt stolz auf meine Kinder, dass sie in “Eigenregie” und ohne relevante Unterstützung trotzdem viel leisten.

    Auch manche Lehrkräfte sind echte “Schnarchzapfen”.
    Nicht gewillt, einen Schritt in die andere Richtung zu machen.

    Das gesamte deutsche Schulsystem hätte in der freien Wirtschaft “Null” Überlebenschance.
    Jeder kleine Ladenbesitzer hat hier mehr bewegt!
    TRAURIG!

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  6. @AUCHMama: Ob Mebis funktioniert, liegt in der Verantwortung des Kultusministeriums und nicht der Allgemeinheit.

    Bereits beim ersten Lockdown ist Mebis gleich am ersten Tag in die Knie gegangen – die Probleme SIND also längst aufgefallen.
    Man hätte den jetzt angekündigten Belastungstest ohne weiteres in den Sommerferien machen können – spätestens aber in den Herbstferien (dass die Zahlen im Winter hochgehen würden, wurde ja auch nicht erst seit gestern befürchtet).

    Natürlich ist es gut, dass die Landesregierung eine eigene Plattform schafft, die Datenschutz ernst nimmt.
    Aber dann muss sie die Verantwortlichen auch mit genügend Mitteln ausstatten, damit diese eine tragfähige Plattform umsetzen können.
    Oder halt notfalls gleich nachbessern. Aber das ist ja offensichtlich versäumt worden.

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  7. Kopfschüttelnder Vater

    Ich finde es eine Frechhei, wie mit unseren Steuergelder umgegangen wird.
    Es wird einfach irgendwas gemacht, das nicht funktioniert und es wird auf unserenm Rücken der Kinder ausgetragen.

    Sobald sie in der Schule sind, werden sie mit Proben bombardiert, anstatt dass man den Stoff festigt von der Zeit, als sie beim 1. Lockdown zuhause waren.

    Die Eltern müssen auch wieder zuhause bleiben, die eh keinen Urlaub und Überstunden mehr haben und dürfen die Funktion der Lehrer übernehmen und bekommen dafür nichts – im Gegensatz wird den Lehrern ihr Gehalt schön weiter gezahlt.

    Dann sitzen in den Ministerien Leute, die ihren Job nicht auf die Reihe bekommen, viel Geld kriegen und dann müssen andere Firmen geholt werden, die alles wieder hinbiegen.

    Da sieht man wieder, dass sie nichts gelernt haben, immer alles schön reden und Hauptsache, unsere Gelder zum Fenster rausschmeißen.

    Besser wäre gewesen, sie hätten keine 3 Prozent Mehrwertsteuer-Senkung gemacht, sondern 5 Prozent von der Lohnsteuer.

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