Für Albaching: Langer geht ins Rennen

Aufstellungsversammlung der Wählergruppe nominiert Bürgermeisterkandidaten

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Da der derzeitige Bürgermeister Franz Sanftl nach seiner zweiten Amtszeit nicht mehr antritt, wird nächstes Jahr in Albaching ein neues Oberhaupt in der Gemeinde gesucht. Die Teilnehmer der Aufstellungsversammlung wählten jetzt im Wirtshaus Kalteneck Tobias Langer zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. In Albaching gibt es jeweils eigene Listen für die Wahl der Gemeinderäte und Bürgermeister.

Tobias Langer (43) ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 17 und 15 Jahren. Zusammen mit Geschäftspartner Günter Ganslmeier betreibt er seit 20 Jahren als gelernter Fachinformatiker eine IT-Firma in Albaching. Seit dem 25. Lebensjahr ist Langer mittlerweile das dritte Mal im Gemeinderat und nach der letzten Wahl als stellvertretender Bürgermeister für Albaching aktiv.

Nachdem Langer privaten Dank aussprach, bedankte er sich bei seinen Amtskollegen und den Vereinen sowie Gruppierungen für ihr unermüdliches Engagement in Albaching.

Dieser ehrenamtliche Einsatz sei sicherlich einer der Gründe warum er oft höre, „dass Albaching so gut dasteht und es bemerkenswert ist, was Albaching so macht und erreicht hat”.

Weiter stellte er fest, dass die Gemeinde seit ein paar Jahren schuldenfrei ist und einiges an Rücklagen aufweisen kann. Viel Positives habe die Kommune bereist vorzuweisen. Flurneuordnung und Dorferneuerung der letzten Jahre hätten sicherlich zum Ganzen beigetragen.

Vor allem bei Planung und Bau von Kinderhaus und Bürgersaal habe er in zahlreichen Terminen mitgearbeitet. Beim Breitbandausbau mit kostenlosen Glasfaseranschlüssen bis ins Haus in allen förderfähigen Bereichen der Gemeinde, konnte auf seine Initiative eine beachtliche Co-Finanzierung zusätzlich zum Land vom Bund erreicht werden.

 

Gutes bewahren und Neues wagen – nach diesem Motto möchte Langer seine Arbeit ausrichten. Maßvolle Ausweisung von Bauland für Wohnen und Gewerbe, Lösungen entwickeln um Wohnen für Familien, Singles und Senioren zu ermöglichen sowie Reaktivierung von Gebäude Leerständen sieht er als wichtige Ziele für die Gemeinde.

Trotz den baulichen Aktivitäten ist es ihm wichtig den dörflichen Charakter von Albaching zu erhalten. Wie in der Vergangenheit setzt Langer weiter darauf auf einen Bauhof zu verzichten, da das der Gemeinde viel Geld spare. Für die Vereine die „der Puls des Dorflebens” in Albaching seien, möchte er immer ein offenes Ohr haben und eine bestmögliche Unterstützung bieten.

Als weiteres Ziel setzt er sich, das Thema Energieversorgung anhand eines bereits vorhandenen Energiekonzepts für die Gemeinde nochmal auf die Tagesordnung zu bringen. Außerdem möchte er prüfen ob zusätzliche Personalstunden der Verwaltung von Pfaffing nach Albaching verlagert werden können. Pfaffing und Albaching bilden eine Verwaltungsgemeinschaft. Dadurch möchte er erreichen, dass es mehr Anlaufmöglichkeiten für die Bürger vor Ort gibt. Zusätzlich zum Bürgermeister wünsche er sich einen direkten Ansprechpartner vor Ort, der mit allen aktuellen Projekten und Themen betraut ist.

Zusammen mit Gemeinderat und Bürgern möchte Langer Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln. „Lasst uns anpacken” gab er der Versammlung mit auf den Weg. Er sei jung, habe viel Energie und traue sich zu, mit viel Verantwortung die Geschicke der Gemeinde zu leiten.

 

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