„Für Abgrenzung sind wir dankbar”

Wasserburger Block nimmt Stellung zu Aussagen von Stadtrat Josef Baumann

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Zur gestrigen Abgrenzung des Ortsverbands Reitmehring-Wasserburg der Freien Wähler von den Freien Wählern-Wasserburger Block durch Stadtrat Josef Baumann (wir berichteten) haben nun heute ihrerseits Armin Sinzinger (Foto) und Markus Pöhmerer (Foto unten) vom Wasserburger Block Stellung bezogen. Die beiden Stadträte:

„Warum die Partei der Freien Wähler Bayern oder die Freien Wähler Reitmehring-Wasserburg oder auch die Freien Wähler Attel-Reitmehring nun erneut eine Aufstellungsversammlung abhalten müssen, dass weiß offensichtlich keiner der Kandidaten dieser Partei – oder doch Wählervereinigung? Das weiß offenbar nur Josef Baumann allein und er wird es seinen Kandidaten am Sonntag hoffentlich schlüssig erklären.”

Die beiden Stadträte weiter: „Dass sich Josef Baumann Gott sei Dank von unserer Wählervereinigung ,Freie Wähler-Wasserburger Block’ selbst abgrenzt, darüber sind wir ihm ausdrücklich dankbar. Es ist auch für die Freien Wähler-Wasserburger Block richtig und ebenso sehr wichtig, nicht mit der Vereinigung von Herrn Baumann verwechselt zu werden. Unsere Wählervereinigung weiß ganz genau, wer wir sind, wie wir heißen und für was wir stehen.”

Der bevorstehenden Umfrage zur Eisbahn in der Altstadt einen besonderen Zweck oder ein besonderes Umfrageergebnis zu unterstellen, sei völlig falsch. „Der Unterstellung von Herrn Baumann, wir würden die Eisbahn nicht befürworten, weisen wir schärfsten zurück. Wir wollen lediglich mit dieser neutralen Umfrage der Bevölkerung aus allen Wohnquartieren der Stadt Wasserburg sowie allen Bürgern des Umlandes die Möglichkeit bieten, frei von jeglichem Druck ihre Meinung mitzuteilen. Diese Umfrage und deren Ergebnisse dienen der reinen Informationsgewinnung und werden von uns weder kommentiert, noch mit unserer Meinung unterlegt. Das Ergebnis wird nach Auswertung der Öffentlichkeit über unserer Website www.freiewähler-wasserburgerblock.de und in der örtlichen Presse bekanntgegeben.”

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5 Kommentare zu “„Für Abgrenzung sind wir dankbar”

  1. Sind der Spott und die offensichtliche Belustigung über einen Formfehler seitens der Freien Wähler Reitmehring wirklich nötig? Beziehungsweise glaubt man, das nötig zu haben?

    Ganz ehrlich, sehr erwachsen finde ich das nicht.
    Dass sich im Wahlkampf die Aussagen zuspitzen, ist legitim, aber meine Herren, es geht um die Wahl des künftigen Stadtrates und nicht um Förmchen im Sandkasten und genau diesen Eindruck erwecken Sie bei mir.

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    1. Nötig ist diese Stichelei sicher nicht. Man könnte aber auch fragen, ob es denn seitens der FW Attel-Reitmehring nötig war, in die Mitteilung zur erneuten Aufstellungsversammlung den Seitenhieb auf den Wasserburger Block und dessen Umfrage einzubauen, anstatt einfach den eigenen Fehler einzugestehen. Als Außenstehender lehnt man sich am besten zurück, hält das Popcorn bereit und wartet ab, bis der Erste weint.

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  2. Was soll bei solcher Umfrage rauskommen? -Negative Stimmung! Es werden sich, wie bei allen Umfragen dieser Art, vor allem die „Nörgler“ einfinden. Schade, dass der Wasserburger Block ihnen erneut die Möglichkeit gibt, ihren Unmut kund zu tun und das als „Informationsgewinn“ sieht. Eine Familie mit Kindern wird sich nicht extra auf den Weg machen, auch keine Schulklassen,… Die Veranstalter und das gesamte Team rundherum haben tolle Arbeit geleistet.

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  3. Und warum geht die Wasserburgerin von negativer Stimmung aus. Muss Meinungsbildung automatisch negativ und ablehnend sein. Je mehr sich an der Meinungsbildung beteiligen, umso differenzierter kann das Ergebnis ausfallen. ‘Luft nach oben’ ist doch immer

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  4. Ich finde die Umfrage sehr begrüßenswert, da wirklich dann der Bürger mitbestimmen kann.
    Es wird ja deshalb keine negative Stimmung geschürt.
    Danke Wasserburger Block

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