Frühlingsfest erhält neues Gesicht

Wirtschafts-Förderungs-Verband zog gestern bei Jahreshauptversammlung Bilanz

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Eine rundum positive Bilanz zog gestern der Wirtschafts-Förderungs-Verband der Stadt Wasserburg bei seiner Jahreshauptversammlung in der Backstube Deliano. Außergewöhnlich viele Mitglieder, darunter den Wirtschaftsreferenten der Stadt, Andi Ass, und Dritter Bürgermeister Otto Zwiefelhofer, konnte dazu Vorsitzender Moritz Hasselt begrüßen. Auch eine Verabschiedung stand auf dem Programm.

Katharina Hagl, Schatzmeisterin des Verbandes, legte aus beruflichen Gründen nach acht Jahren ihr Amt nieder. Hasselt und sein Stellvertreter, Christian Huber, dankten ihr für ihr unermüdliches Engagement für den WFV (Foto). Hagl hatte zuvor noch ein letztes Mal den Kassenbericht vorgelegt, der wie in den letzten Jahren ein kleines Defizit aufweist. „Leider gehen die Einnahmen beim Frühlingsfest durch stetig steigende Kosten in den letzten Jahren immer mehr zurück. Wir können deshalb seit einiger Zeit kaum noch das Defizit, das wir beim Christkindlmarkt verursachen, damit ausgleichen.“

Auf letzteren war Christian Huber als Vorsitzender des Christkindlmarkt-Ausschusses eingegangen. Im vergangenen Jahr habe man mit fünf neuen Hütten optisch die Verbindung zwischen Marienplatz und Hofstatt hergestellt. Fünf weitere Hütten seien mit Hilfe der Stadt saniert worden. Besonders gut sei der Adventskalender in der Altstadt angekommen, bei dem sich jeden Abend im Advent eine Wasserburger Tür geöffnet hatte. Huber dankte Sindy Limmer, die für heuer eine große Losaktion zum Christkindlmarkt organisiert hat und bei den beiden Neuen im WFV-Büro, Wolfgang Helmdach und Steffi Schiller, die sich bereits bestens eingearbeitet hätten.

Christine Deliano zog für die „Musikalischen Samstage“ und den Ausschuss „Stadtentwicklung“ Bilanz. Nicht eine einzige der Musikveranstaltungen sei heuer witterungsbedingt ausgefallen. Die „Musikalischen Samstage“ erfreuten sich nach wie vor großer Beliebtheit. In Sachen Stadtentwicklung ging Deliano unter anderem auf die Unterschriftensammmlung gegen die Sperrung der Hofstatt ein. Mit der Sammlung habe man auf eine erste Aktion reagiert und sich klar positioniert.

Markus Ruepp stellte für den Werbeausschuss die verschiedenen Aktivitäten des WFV das ganze Jahr über vor. Er wies auch drauf hin, dass es nach wie vor „Wasserburg Einkaufstüten“ in verschiedenen Varianten im WFV-Büro zu erwerben geb.

Klaus Rottenwalter, er ist beim WFV für die Mitgliederverwaltung zuständig, konnte einen Rekord vermelden: Zum ersten Mal habe man die magische Mitgliederzahl von 200 überschreiten können. 16 neue Mitglieder präsentierte er anschließend der Versammlung.

Begrüßt hatte die Teilnehmer wie alle Jahre Vorsitzender Moritz Hasselt. Er zog für den Frühlingsfestausschuss Bilanz und zeigte auf, dass das Wasserburger Volksfest sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreue. „Allerdings können wir durch die stetig steigenden Kosten und bürokratischen Auflagen nicht mehr das erwirtschaften, was wir in den besten Jahren herausgeholt haben. Die Luft wird immer dünner.“ Man sei deshalb auch mit der Stadt in Verhandlung, die Pacht für den Festplatz erlassen zu bekommen. „Nur so können wir weiter unsere ehrenamtlichen Aufgaben in vollem Umfang erfüllen. Immerhin sind wir mit das wichtigste Marketingorgan der Stadt.“

Hasselt wies auch darauf hin, dass man dem Frühlingsfest einen neuen Anstrich verpassen wolle. „Wir haben in den letzten Jahren schon viel zum Positiven hin verändert, jetzt packen wir auch den Festplatz an. Das ist auch schon aus Brandschutzgründen notwendig. Mal schauen, was wir da rausholen können.“

Der Vorsitzende des WFV ist auch zuständig für die Weihnachstbeleuchtung in der Altstadt. „Da ist Martin Stiller mit seinem Team gerade dabei, alles vorzubereiten, dass die Altstadt im Advent wieder ein tolles Bild abgibt.“ Leider verschlinge auch die Weihnachtsbeleuchtung alle Jahre ein enormes Budget.

Für die Arbeit der Vorstandschaft gab es von den Mitgliedern abschließend viel Applaus.

 

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