Fortbildung für die Sicherheitswacht

Polizeipräsident lädt Ehrenamtliche ins Rosenheimer Präsidium ein

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Die meisten Angehörigen der Sicherheitswachten aus dem südlichen Oberbayern kamen auf Einladung von Polizeipräsident Robert Kopp am heutigen Samstag ins Polizeipräsidium Oberbayern Süd nach Rosenheim. Über 80 Ehrenamtliche standen beim 3. Fortbildungstag der Sicherheitswachten im Mittelpunkt, erfuhren in Fachvorträgen und Szenarientrainings viel Wissenswertes rund um das Thema Sicherheit. Für ihr engagiertes und couragiertes Wirken sprach Polizeipräsident Robert Kopp allen Angehörigen der Sicherheitswacht darüber hinaus seine ausdrückliche Anerkennung aus.         

Im südlichen Oberbayern leisten inzwischen schon 115 Männer und Frauen in 14 Sicherheitswachten ihren ehrenamtlichen Dienst für mehr Sicherheit in unserer Heimat. Die meisten davon waren mit den Ansprechpartnern der jeweiligen örtlichen Polizeiinspektionen nach Rosenheim ins Polizeipräsidium gekommen, wo sie von Polizeipräsident Robert Kopp und weiteren leitenden Beamten herzlich begrüßt wurden.

Sicherheit und Ordnung zählen zu den elementaren Eckpfeilern für die Menschen. Die Aufrechterhaltung der hierfür erforderlichen Werte, wie Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, soziale Teilhabe, Gemeinschaftssinn und vor allem Verantwortung für andere zu übernehmen, sind wegweisend für das Engagement der Sicherheitswacht in ihrem besonderen Ehrenamt.

„Für mich ist ihr ehrenamtliches Engagement auch ein Zeichen gegen den zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft, gegen die Gleichgültigkeit und das Wegschauen. Man bekommt leider immer öfter das Gefühl, dass unsere Gesellschaft auseinanderdriftet. Umso wichtiger ist das verbindende und stabilisierende Element durch unsere Sicherheitswachten. Gerade dieses verbindende Miteinander verkörpern Sie – dafür stehen Sie! Ich bedanke mich bei Ihnen dafür als Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, aber vor allem auch als Bürger in unserer Gesellschaft, für ihre Motivation und ihr vorbildliches Engagement“, so Polizeipräsident Robert Kopp.

Auch beim mittlerweile 3. Fortbildungstag wurden in Vorträgen viele Informationen und Neuigkeiten für die Angehörigen der Sicherheitswacht vermittelt. Eine Führung durch die Polizeieinsatzzentrale, anregende Gespräche und Diskussionen sowie der gegenseitige Erfahrungsaustausch der Sicherheitswachten aus allen neun Landkreisen des südlichen Oberbayerns und der Stadt Rosenheim sowie eine Fortbildung in Erster Hilfe rundeten das abwechslungsreiche Programm ab. Nach rund sechs Stunden ließen die Teilnehmer dann „ihren Tag“ bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Mittlerweile engagieren sich bereits 114 Bürgerinnen und Bürger unterstützen das besondere Ehrenamt der Sicherheitswacht in 18 Städten und Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

„Ehrenamtliches Engagement hat zurecht seinen festen Platz in der Mitte der Gesellschaft. In Ergänzung zu den Streifen der Polizei können Sicherheitswachten zu einem besseren Sicherheitsgefühl aber auch zu mehr Sicherheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen führen. Ich freue mich deshalb darüber, dass wir in den letzten drei Jahren die Zahl der Sicherheitswachtangehörigen im südlichen Oberbayern verdoppelt haben. Ein großartiger Erfolg, der für die Sicherheitswacht und damit für Sie alle spricht“,  so Polizeipräsident Robert Kopp.

Zuletzt haben sich in Schliersee die politischen Entscheidungsträger der Kommunalpolitik mehrheitlich für die Einrichtung einer Sicherheitswacht ausgesprochen. Bei der zuständigen Polizeiinspektion Miesbach können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in der derzeit laufenden Bewerbungsphase für eine Mitarbeit in der Sicherheitswacht bewerben.

„Viele positive Erfahrungen machen den Wert der Sicherheitswacht als sinnvolle Ergänzung zur Polizei deutlich. In einer Sicherheitswacht aktiv mitzumachen, ist modern. Es wäre erfreulich, wenn sich auch weiterhin viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region, getreu unserem Motto „Sicherheit im Herzen – Zukunft im Blick“, für das ehrenamtliche Engagement in den Sicherheitswachten interessieren würden“, führt Polizeipräsident Robert Kopp abschließend aus.

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