„Fordern FFP2-Masken für alle Lehrer”

Philologen- sowie Realschullehrer-Verband wollen klare Grenzwerte und von den Kommunen mobile Raumluftreiniger für die Klassen

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Der Bayerische Philologenverband fordert mit Blick auf die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen mehr Schutz für Lehrerinnen und Lehrer nach der Ferienwoche, berichtet der Bayerische Rundfunk. Als Dienstherr müsse der Freistaat für größtmöglichen Schutz der Bediensteten sorgen und den Lehrkräften FFP2-Schutzmasken zur Verfügung stellen. Zudem müssten die Kommunen mobile Raumluftreiniger für die Klassenräume anschaffen. So die Forderung …

Bis zu 30 Haushalte seien tagtäglich in einem kleinen Zimmer vereint …

Der Bayerische Realschullehrer-Verband fordert zudem, dass es nach den Herbstferien klare Grenzwerte mit entsprechenden Maßnahmen bei entsprechenden Inzidenz-Fallzahlen an allen Schulen brauche. Heißt: Der Wechsel vom Präsenz- in den Distanzunterricht (Homeschooling) müsse genau geregelt sein – wann es soweit sei … Die Grenzwerte müssten für alle gesellschaftlichen Bereiche gelten, Schulen dürften hier nicht ausgenommen werden.

Aktuell sei mit einem Ansteigen der Sieben-Tages-Inzidenz kein automatischer Wechsel in den Distanzunterricht verbunden. Nur das Berchtesgadener Land und der Landkreis Rottal-Inn waren ab dem Wert 250 betroffen, indem alle Schulen geschlossen wurden.

Bei uns in Stadt und Landkreis hat bislang nur die Berufsschule II in Rosenheim über die Ferien hinaus bis zum 15. November aufgrund eines sprunghaften Anstiegs an Corona-Infektionen ihre Türen zu (wir berichteten).

 

 

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21 Kommentare zu “„Fordern FFP2-Masken für alle Lehrer”

  1. Oh ja Mitleid 😏meine Kinder tragen die seid März täglich in der Arbeit

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  2. und wo bleiben die Luftreiniger mit entsprechenden HEPA-Filtern für jedes Klassenzimmer? Schade liebe Politik leider wieder nix passiert. Mit ständigen Lüften wird es wohl im Januar / Februar vorbei sein! Das kann man genau so wenig verstehen wie die Situation mit den vollgestopften Schulbussen!

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  3. Christa Vischer-Conradt

    Das sind realistische Mindestforderungen für die Schüler, ihre Freunde und Familien, für die Lehrer, ihre Freunde und Familien. Wenn wir als Gesellschaft die Betreuung und Bildung auf Mindestniveau für die gesamte Gesellschaft bis zum Frühjahr gewährleisten wollen, muss der Arbeitgeber dafür Sorge tragen. Immerhin betrifft das fast 11 Millionen Schüler, Lehrer und Angestellte in der BRD, das sind na ? Prozent unserer Bevölkerung. Packen wir das es an. Ich bin übrigens Mensch, Mutter, Partnerin, Freundin und Lehrerin.

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  4. Respekt wäre,gerade in dieser Zeit angesagt!!!

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  5. !!! UND !!! bitte auch mehr Schutz für die Schüler.

    Es ist eigentlich kaum mehr zu ertragen, unter den jetzigen Bedingungen einen normalen Schulaltag zu stemmen.

    Wir haben mindestens 6 Stunden am Stück die Masken auf (sogar beim Sport).
    Schreiben Schulaufgaben und Exen zu Themen, die wir kaum durchgenommen haben oder sogar nur selbst erarbeitet haben,da der Lehrer in Quarantäne war.

    Die Lehrer erzählen uns, dass sie selber nicht wissen, wie sie uns Überhaupt noch den ganzen Stoff bis zur Prüfung reindrücken sollen.

    Jaaaaaaa ganz richtig- wir haben nächstes Jahr Abschlussprüfung und sind eigentlich in allen Fächern hinten nach.
    Aber natürlich sollen wir Prüfungen schreiben wie immer.

    Da passt es ja ganz gut, dass wir in den Ferien nichts machen können wegen der Beschränkungen.
    Dann können wir ja versuchen, den wahnsinnig wichtigen Stoff nachzuholen, den nach der Prüfung sowieso 90% von uns keiner mehr braucht.

    Gott sei Dank gibt´s ja die Pharmaindustrie mit genügend Antidepressiva.

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    1. Ich finde es gut, dass sich hier auch mal Schüler Luft machen.

      Ich kenne das Problem aus der Elternperspektive und kann nicht arg viel mehr machen, wie Hoffnung und Vertrauen haben.
      Geht bei mir ganz gut, ich habe super Kinder. Die packen das, auch den Abschluss, leicht wird das allerdings nicht.

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    2. “Den wahnsinnig wichtigen Stoff nachzuholen, den nach der Prüfung sowieso 90% von uns keiner mehr braucht.” Bitte belegen Sie diese pauschale Aussage mit konkreten Beispielen!

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  6. Das gleiche gilt für Kindergärten. Was bringt der Pseudo Lockdown wenn sich in den Schulen und Kitas die Viren fröhlich verteilen. Ausbaden müssen es wie immer die Familien, die haben ja auch Risikopatienten in der Familie.

    Und natürlich die Leute, die momentan im sozialen Bereich arbeiten. Mit Erziehern, Lehrern, Krankenpfleger, Altenpflegern usw will ja momentan niemand tauschen. Warum tut unsere Regierung nicht alles dafür, diese Berufsgruppen zu schützen?

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  7. Soll ich jetzt Mitleid haben? Ich arbeite im Pflegedienst und muss die FFP2 Masken zum Teil bis zu 9 Stunden tragen…

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  8. Warum geht es überall nur um die Lehrer?

    Ich leite zwei Kitas. Meine Erzieherinnen sind 100% näher am King als jeder Lehrer.

    Tränen trösten, wickeln und kuscheln… All dies soll möglich bleiben und bitte ohne Maske… ❤️
    Glückwunsch evtl kann man darüber auch mal kommunizieren und nicht nur über Lehrer.
    Unsere armen Lehrer haben immerhin Abstand zu jedem Kind …

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  9. Wäre es nicht mal an der Zeit, mit Bild und zugehöriger Nummer Masken zu empfehlen, welche man zu kaufen hat.
    Dies wäre sinnvoll.

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  10. Das Virus ist dumm, deshalb sind intelligente Lösungen, wie UV Luftfilter in Kombination mit FFP2KN95 Masken kostenlos für Schüler, Lehrer und Bürger geboten und sinnvoll!

    Zumal nicht mehr zu verfolgen sei, wo die Infektionsquellen liegen und wieso im Moment die Zahlen mit Covid-19 so in die Höhe schießen…keine noch so spekulative Schuldzuweisungen bringen Erfolge…und die ewig dümmlichen Ermahnungsszenarien unserer politischen Elite mit einem inzwischen versteiften moralisierenden Zeigefinger sind unserer “feierwütigen” Bevölkerung langsam unverständlich…

    weil sich die meisten Menschen, die der Sprache, des Lesens und halbwegs über dem IQ eines “Hausschweines” liegen….Entschuldigung, für diesen drastisch formulierten Begriff zur bildlichen Verdeutlichung … aber diese stümperhaft ausgeführten Maßnahmen der Politik, wie man das “Wahlvolk” noch drangsalieren kann, wird nur Erfolge zeigen, wenn endlich Luftfiltergeräte und FFP2KN95-MASKEN in allen Bereichen des öffentlichen Lebens eingesetzt werden.
    Kommt in die Gänge …

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  11. @ Bürger:
    Weil Berufe wie Erzieher, Lehrer, Kranken- und Altenpfleger in einer Branche ansässig sind die keinen Profit erwirtschaften.
    Sie kümmern sich ja “nur” um Menschen die krank, alt oder eben noch ganz klein sind.
    Wären große Wirtschaftsunternehmen hier in der Problematik sich schützen zu müssen, wären sicher schon seit Monaten Belüftungsanlagen eingebaut die in der Schule noch fehlen.
    Die Kinder, Alten, Kranken sind da wohl ned wichtig genug. Und ebenso diejenigen die in oben angegeben Berufen arbeiten…
    Ich arbeite in diesem Bereich und bin grade täglich fassungslos was hier passiert!

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  12. FFP 2 Masken gibt es in jeder Apotheke zu kaufen. Die Lehrer werden sich das ja leisten können, dass sie sich die Masken selber kaufen.
    Ich musste mir die auch selber kaufen, weil ich, obwohl ich zur Riskogruppe gehöre mit meinen Kollegen, die keine Masken tragen mussten im Büro zusammen arbeiten musste und die Mindesabstände nicht immer eingehalten werden konnten.

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  13. Danke für diesen Kommentar. Sehe ich ganz genauso. Die Lehrer können sich doch FFP2-Masken kaufen und dann aufsetzen.
    Sie bekommen jetzt 500 € Prämie, das sind ja schon ca. 100 Masken und reichen dann mal schnell 20 Wochen.

    Jeder andere Angestellte muss sich seine Maske auch selbst kaufen, da die wenigsten Arbeitgeber diese stellen.

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  14. Fragt eigentlich irgendwer auch mal die Kinder in den Schulen?
    Ich kenne viele Jugendliche und Kinder, die alle samt sagen, dass sie müde werden und die Konzentration weg geht – was ja logisch ist und das Lüften alles schön und gut, aber wie lange soll das gut gehen – bei den Temperaturen werden die Kinder krank und die Hygiene ist nicht gewährleistet, denn nur mit Lüften ist es nicht getan – aber das ist meine Meinung.

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  15. Eine Grundschullehrerin

    Ich möchte gar nichts zu Sinnhaftigkeit etc von Masken im Unterricht sagen. Finde es aber schade, dass unsere Berufsgruppe wieder mal nicht vollkommen ernst genommen wird.
    Auch ich arbeite nah am Kind und tröste bei Tränen und helfe ohne Abstand bei Problemen – sonst kann man die Hilfestellung im Unterricht nämlich auch gleich mal sein lassen.
    Ich mache das gerne, da ich meinen Job liebe und vor allem seit dem letzten lockdown weiß, wie wichtig der Präsenzunterricht für Kinder ist (allein das Stichwort Bildungsgerechtigkeit sollte hier reichen).
    Richtig stellen möchte ich die Aussage zu der 500€ Prämie. Diese bekommen nämlich lediglich unsere Rektoren und Schulleiter und wenige Lehrkräfte, die von ihren Schulleitungen vorgeschlagen werden. Was in der Schulfamilie mehr als kritisch gesehen wird, da sich jeder einzelne von uns im vergangenen und auch in diesem Schuljahr für die Kinder eingesetzt hat. (hier sei auch nochmal angemerkt, dass es auch unter uns wie in jeder anderen Berufsgruppe auch das ein oder andere schwarze Schaf gibt)
    Zu den Masken: Aufgrund der Fürsorgepflicht des Freistaates gegenüber seinen Beamten müssen uns eigentlich Masken gestellt werden. Das ist allerdings mehr Traum als Realität. Dass sich hier nun fördernde Stimmen erheben, ist mehr als verständlich. Zumal wir auch unser sonstiges Material, dass wir für guten Unterricht benötigen aus eigener Tasche bezahlen. Das summiert sich über das Jahr zu einer beträchtlichen Summe.
    Von den versprochenen Dienstlaptops werden wir wohl auch erst nach Corona etwas sehen.. Schade eigentlich, da Videokonferenzen mit den Schülern über private Geräte nicht ohne weiteres erlaubt sind.

    Ich kann natürlich wenig zum gegenwärtigen Alltag an den weiterführenden Schulen sagen, aber meine Kinder sind alle froh, “normal” in die Schule gehen zu dürfen. Und meine Kolleginnen und ich arbeiten jeden Tag unermüdlich daran, ihnen so gut es irgend geht gerecht werden zu können.
    Besser als im lockdown des letzten Schuljahres ist das allemal.

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  16. Alle Mitarbeiter in Arzt- und Zahnarztpraxen tragen täglich Masken. Diese beschweren sich doch auch nicht.

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    1. Auch ich bin Lehrerin, nicht verbeamtet, mit einer niedrigen Gehaltsstufe und arbeite in einer Berufschule. Meine Schüler sind alle älter als 15 Jahre und da ich ein praktisches Fach unterrichte ( Werken), habe ich mit ständig wechselnden Klassen kaum Abstand. In praktischen Fächern ist dies kaum möglich. Seit Beginn von Corona habe ich von meinem Arbeitgeber zumindest 4 normale Stoffmasken bekommen.

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  17. Grundsätzlich ist bei FFP2-Masken in der Arbeit der Arbeitsschutz zu beachten.
    Für FFP2-Masken ohne Atemventil gilt lt. den Berufsgenossenschaften das nach max. 75 Minuten Tragezeit eine Pause von 30min erfolgen muss. Für die Einhaltung ist der Arbeitgeber zuständig.
    Das ist eine große Herausforderung für die Schule.
    Oder besser ist das überhaupt durchführbar? Nach nicht mal 2 Schulstunden 30min Pause für die Lehrkraft?

    (FFP2 Masken mit Ausatemventil hätten 120 Minuten Tragezeit, machen aber keinen Sinn weil sie keinen Schutz für die Schüler bieten; Lehrer atmet ohne Maske aus bei vorhandenen Ventil)

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