Flussmeister im Streik

ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Verbesserungen von sechs Prozent

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Inn, Attel, Glonn – sie müssen heute auf die Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Wasserburg verzichten. Es wird gestreikt. Auch in der jüngsten Tarif-Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder gab es keine Einigung. „Auch diese Woche wird es daher in Bayern zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen kommen“, erklären die ver.di-Tarifexperten Norbert Flach und Peter Hoffmann.

Im Landkreis soll demnach außerdem gestreikt werden bei der Autobahnmeisterei Rosenheim und beim Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sowie in der Stadt Rosenheim beim Staatlichen Bauamt und bei der Straßenmeisterei – Bereich Winterdienst.

„Die Lohnentwicklung der Beschäftigten der Länder hinkt deutlich hinter der Gesamtwirtschaft und der im übrigen öffentlichen Dienst hinterher. Trotzdem sehen sich die Arbeitgeber bisher nicht in der Lage, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, kritisiert Peter Hoffmann.

Hintergrund:
ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen von sechs Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 € sowie zusätzlich 300 € für die Pflegebeschäftigten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro.

 

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