Fischsterben: Alles noch viel schlimmer

Die Ursache ist noch unklar, die Wirkung aber um so größer. Die Nachricht, dass vom Fischsterben im Schwarzmoosbach in Eiselfing viel mehr Fische betroffen sind, als ursprünglich gemeldet, erreichte Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler in Passau. Dort war er und seine Verwaltung gestern auf Betriebsausflug. Dennoch ließ sich das Gemeindeoberhaupt ständig auf dem Laufenden halten. Mittlerweile wurden über 300 tote Bachforellen, Barsche und andere Fische aus dem Bach geborgen. 

„Wir werden heute Abend in Zusammenarbeit mit dem Kreisfischereiverein auch noch die Feuerwehr einsetzen. Die toten Tiere müssen aus dem Bach – gerade bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen”, so Reinthaler gegenüber der Wasserburger Stimme.

Derzeit sei noch unklar, warum die Fische verendet sind.

Das Wasserwirtschaftsamt stelle weitere Untersuchungen an.