Fischsterben: Alles noch viel schlimmer

Gestern Abend Feuerwehreinsatz in Eiselfing - Jetzt schon über 300 tote Fische

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Die Ursache ist noch unklar, die Wirkung aber um so größer. Die Nachricht, dass vom Fischsterben im Schwarzmoosbach in Eiselfing viel mehr Fische betroffen sind, als ursprünglich gemeldet, erreichte Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler in Passau. Dort war er und seine Verwaltung gestern auf Betriebsausflug. Dennoch ließ sich das Gemeindeoberhaupt ständig auf dem Laufenden halten. Mittlerweile wurden über 300 tote Bachforellen, Barsche und andere Fische aus dem Bach geborgen. 

„Wir werden heute Abend in Zusammenarbeit mit dem Kreisfischereiverein auch noch die Feuerwehr einsetzen. Die toten Tiere müssen aus dem Bach – gerade bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen”, so Reinthaler gegenüber der Wasserburger Stimme.

Derzeit sei noch unklar, warum die Fische verendet sind.

Das Wasserwirtschaftsamt stelle weitere Untersuchungen an.

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3 Kommentare zu “Fischsterben: Alles noch viel schlimmer

  1. Wenn ich so etwas lese, bin ich immer traurig, warum muss so etwas sein, wird der Odel zu nahe am Bach gefahren?

    Oder ist zu wenig Sauerstoff im Bach? Oder doch eingeleitetes Abwasser?

    Was könnte man da besser machen, muss man sich fragen !

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  2. Welches Bundesland besteht auf einer Ausnahme und kennt keine verpflichtenden Gewässerrandstreifen, die u.a. unerwünschte Stoffeinträge in kleine Bäche deutlich verringern?
    Bei uns in Bayern gilt halt Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht, Kollateralschäden nicht auszuschließen.

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  3. Danke an die Feuerwehr und den Fischereiverein!
    Das ganze ist wirklich traurig und schade. Wir sind alle gespannt was der Grund dafür ist.
    Doch der Bachmehringer (Eiselfinger) Feuerwehr und dem Fischereiverein möchte ich jetzt schon danke für Ihren Einsatz sagen. Das war denke ich gar nicht so lustig mit dem Geruch und den Mücken am Bach am Abend.
    Danke das Ihr da seit´s!

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