Fiebermessen an der Grenze …

Und eventuell sofort in Quarantäne: Österreich führt ab Montag punktuelle Gesundheits-Checks ein

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Eine Info zu geplanten Urlaubsreisen oder auch Speditionsaufträgen aus dem Altlandkreis: Weil das nahe Südtirol nun zu einem Corona-Risikiogebiet geworden ist, führt Österreich ab dem kommenden Montag ‘punktuelle Gesundheits-Checks’ an der Grenze zu Italien ein. Die Maßnahme sei zunächst für zwei Wochen geplant, sagte gestern Bundeskanzler Sebastian Kurz auf einer Pressekonferenz. Es handele sich um Fiebermessungen bei den Fahrzeug-Führern und Insassen – so wie sie zum Teil bereits an den Flughäfen weltweit bei den Flug-Gästen durchgeführt werden.  

Zum einen würden solche Kontrollen ermöglichen, tatsächlich infizierte Personen anzutreffen, deren Einreise zu verhindern und sofort unter Quarantäne zu stellen!

Zum anderen erhoffe sich die Regierung in Österreich durch solche Gesundheits-Checks eine „stärkere Bewusstseinsbildung“ und eine „gewisse Reduktion des Grenzverkehrs.

Außerdem hoffe man, dass von nicht notwendigen Reisen in Risikogebiete noch intensiver Abstand genommen werdem betonte Kurz. So möchte Österreich eine Corona-Ausbreitung weiter reduzieren …

Derweil hat das bayerische Gesundheitsministerium am gestrigen Freitagabend 29 Corona-Neu-Infektionen in Bayern mitgeteilt – darunter auch drei neue Fälle aus dem Nachbarlandkreis Ebersberg.

Mit elf neuen Fällen in München, je drei aus den Landkreisen Ebersberg und Freising sowie einem aus dem Landkreis Miesbach wurden die meisten Neuinfektionen – nämlich 18 – somit gestern Abend bayernweit gesehen aus Oberbayern gemeldet.

 

 

 

 

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