Fichters Kulturladen am seidenen Faden

Dem kultigen Veranstaltungsort in Ramsau fehlt es an Stellplätzen

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20 Jahre stand der alte Edeka-Laden in Ramsau leer, dann zog neues Leben ins alte Geschäft ein. Christian Wimmer, er stammt aus der Fichter Familie, gründete Fichters Kulturladen. Eine Erfolgsgeschichte startete. Vier Jahre ist das jetzt her. Vier Jahre gab es Konzerte, Kino, Kultur pur. Legendär sind zum Beispiel die Auftritte von „Lenze und de Buam“ (Foto). Doch damit könnte jetzt Schluss sein. Alles hängt an zwölf fehlenden Stellplätzen.

Nachdem im Mai die vorübergehende Betriebsgenehmigung erlischt, muss Wimmer kräftig umbauen, der Brandschutz macht’s nötig. Doch zusammen mit Architekt Frieder Lohmann hat der „Fichter“ da alles im Griff. Es hängt an den fehlenden Parkplätzen. Auch wenn die Gäste meisten ausreichend Stellplätze im Dorf finden, sind zwölf zusätzliche gesetzlich vorgeschrieben. Und da könnte es Schwierigkeiten geben, denn vor dem Kulturladen gibt’s keinen Platz. „Natürlich haben wir auch in der Vergangenheit darauf geachtet, dass Feuerwehrzufahrten frei waren und der Verkehr durch den Ort möglichst wenig behindert wurde. Aber Vorschrift ist halt Vorschrift.“

 

Und so hoffen Christian Wimmer und sein Team jetzt auf den Gemeinderat. Der will bei seiner nächsten Sitzung darüber beraten, wo und für welchen Preis man Stellplätze zur Verfügung stellen könnte. Eine Entscheidung, von der das Überleben einer der kultigsten Veranstaltungsorte im Altlandkreis Wasserburg abhängt … 

 

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