Feuerwehr: Es wird wohl ein Umbau

Machbarkeitsstudie für Gerätehaus in Reitmehring dem Stadtrat vorgestellt

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Sepp Ramm, Kommandant der Feuerwehr Attel-Reitmehring, und die Führungsriege der Floriansjünger wollten sich selbst ein Bild vom Planungsstand machen. Sie wohnten der jüngsten Sitzung des Stadtrates, bei der es auch um die Neugestaltung des Gerätehauses in Reitmehring ging, bei und sollen auch weiterhin eng in die Planungen eingebunden werden. Eines zeichnet sich bereits ab: Es wird wohl eher auf einen …

… Aus- und Umbau des bestehenden Gebäudes hinauslaufen, als auf einen Neubau. Der Grund: Ein Neubau mit Grunderwerb ist mehr als doppelt so teuer als ein Umbau.

Den gegenwärtigen Sachstand präsentierte der Planer Franz Wudy, seines Zeichens selbst Feuerwehrler und Kommandant der Wehr in Kolbermoor. Er weiß also nur zu gut, wo von er spricht und deckte die Mängel des alten Feuerwehrhauses auf. Es brennt an allen Ecken und Enden: „Eine Trennung von Feuerwehrmännern und -frauen beim Umkleiden ist nicht möglich, es fehlt ein Erste-Hilfe-Raum, ein Jugendraum, Platz für den Kommandanten und rund um das Gerätehaus gibt es viel zu wenig Stellplätze und keinerlei Übungsflächen“, so Wudy. Das alles sei nicht mehr zeitgemäß.

Der Planer präsentierte anschließend Lösungsvorschläge für den Umbau des bestehenden Gebäudes mit zusätzlichen Anbauten. Zwei der wichtigsten Änderungen: Eine zusätzliche Zufahrt im Norden, die durch die Verlegung der dortigen Wertstoffinsel ermöglicht werden soll und ein klar erkennbarer, neuer Haupteingang im Süden. Wudy: „Als ich in Reitmehring ankam, musste ich nach dem Eingang suchen.“

Insgesamt soll die Sanierung mit Anbauten zirka 1,1 Millionen Euro kosten. Ein Neubau würde rund 2,8 Millionen verschlingen. Der Stadtrat nahm die Planungen Wudys zur Kenntnis und gab einstimmig grünes Licht für weitere Planungen. Die Kosten für die Planungen werden in den nächsten Haushalt eingestellt. 

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