Fahrt mit dem Bus für 4500 Euro …

Bundespolizei entlarvt Ausweis-Fälschung - Mann stellte Schutzersuchen

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Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei gestern im Landkreis einen türkischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann hatte versucht, mit griechischen Dokumenten illegal einzureisen. Auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden überprüften die Bundespolizisten die Fahrgäste eines Reisebusses. Einer der Insassen legte zur Kontrolle einen griechischen Ausweis vor. Rasch stellten die Beamten fest, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelt.

Laut ersten Erkenntnissen stammt der Mann ursprünglich aus der Türkei. In der Vernehmung bei der Rosenheimer Bundespolizei erklärte er, in seinem Heimatland verfolgt zu werden. Deshalb sei er zunächst nach Griechenland geflohen. Dort habe er sich in die Hände eines Schleusers begeben, der die gefälschte Identitätskarte beschafft hätte.

Auch die Tour über Italien nach Deutschland sei organisiert gewesen und soll 4.500 Euro gekostet haben. Der türkische Staatsangehörige stellte ein Schutzersuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er vorerst an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

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