Fälschung im Geldbeutel

Bundespolizei beendet Zugreise eines nigerianischen Pärchens

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Am gestrigen Mittwoch hat die Rosenheimer Bundespolizei in einem Fernzug aus Italien ein nigerianisches Pärchen festgenommen. Der Afrikaner wird nicht nur beschuldigt, seiner Partnerin beim illegalen Einreiseversuch behilflich gewesen zu sein. Er führte außerdem ein gefälschtes Dokument mit. Auch die Frau wurde nicht nur deshalb festgenommen, weil sie nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügte.

Im grenzüberschreitenden Eurocity kontrollierten die Bundespolizisten zwei Reisende. Der Nigerianer konnte sich mit seinem Reisepass und einer deutschen Aufenthaltserlaubnis ordnungsgemäß ausweisen.

Seine Begleiterin hatte allerdings nicht die erforderlichen Dokumente für den geplanten Aufenthalt dabei. Die genauere Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten gegen sie vorlag.

Wegen Missbrauchs von Ausweispapieren hatte die 36-Jährige noch rund 380 Euro in die Justizkasse zu zahlen. Im Geldbeutel des 44-jährigen Mannes fanden die Beamten einen gefälschten Führerschein, den er sich offenbar in seinem Heimatland beschafft hatte.

Er wurde unter anderem wegen Verschaffens falscher, amtlicher Ausweise angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Nigerianer die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei wieder verlassen.

Der nigerianischen Staatsangehörigen hingegen wurde die Einreise verweigert. Nachdem sie ihre Justizschulden beglichen hatte, musste sie das Land wieder in Richtung Österreich verlassen.

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