„Esche wäre nicht zu retten gewesen“

Baumfällaktion in Wasserburg: Landratsamt Rosenheim nimmt Stellung

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Schön sieht die Ponschabaustraße an der Berufsschule in Wasserburg derzeit nicht mehr aus. Riesige, das Straßenbild prägende Bäume, wurden in den letzten Tagen gefällt. Sie mussten dem Neubau der Berufsschule weichen (wir berichteten). Den Anwohnern ist das ein Dorn im Auge. Sie ärgern sich besonders darüber, dass offenbar auch eine alte Esche dran glauben musste, deren Fällung nicht geplant war. 

„Die Bäume waren Leben, jetzt ist alles tot“ und „…dem Landratsamt ist der Kahlschlag in Wasserburg egal“, oder „… das alles hat allein das Landratsamt zu verantworten. Und das ist absolut schändlich“ – die negativen Kommentare zur Fällung der Bäume an der Ponschabaustraße rissen gestern und heute nicht ab. Nach dem Einsatz des Fäll-Trupps gab es im Burgerfeld einen Aufschrei der Entrüstung. Vor allem im Visier der Anwohner: Das Landratsamt Rosenheim, das für die Baumaßnahme an der Berufsschule zuständig ist. Auf Anfrage der Wasserburger Stimme nahm das Amt heute zur Baumfäll-Aktion Stellung:

„Wir haben dem Wasserburger Stadtrat alles vorgelegt, was im Zuge des Neubaus der Berufsschule geplant ist. Auch das Fällen der Bäume. Eine einzige Esche war in die ursprünglichen Planungen nicht mit einbezogen. Die hätte aber die Baumaßnahmen wohl nicht überlebt, weil sie am sogenannten Eschentriebsterben erkrankt war“, sagt Michael Fischer, Pressesprecher des Landratsamtes. Der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Rosenheim, Harald Lorenz, habe die Krankheit festgestellt. „Es gab den dringenden Rat, den Baum mit zu fällen.“

Seine Behörde, so Fischer weiter, sei an dieser Stelle für die Verkehrssicherheit zuständig. „Da gehen eine Straße und ein Gehweg vorbei. Wenn irgendwas passiert und wir gewusst haben, dass der Baum krank ist, dann sind wir dran.“ Fischer weiter: „Es besteht kein Zweifel, dass der Baum die Bauarbeiten nicht überlebt hätte.“

Letzteres sieht auch Lorenz Huber so. Der Baumbeauftragte im Wasserburger Stadtrat: „Rettungsversuche sind da meist vergebene Liebesmüh. Wenn der Baum durch eine Krankheit geschwächt ist, sind Bauarbeiten – wie die geplanten – absolut tödlich.“ Er, so Huber weiter, verlasse sich da auf den Kreisfachberater: „Harald Lorenz ist ein angesehener und umsichtiger Experte. Wenn der ein Urteil abgibt, dann hat das Hand und Fuß.“ Man dürfe da jetzt nicht polemisch gegen die Fällung zu Felde ziehen.

Dennoch gießt Stadtrat Lorenz Huber (Bürgerforum) auch ein bisschen Öl ins Feuer: „Ich war in die Fällung an der Ponschabaustraße nicht eingebunden. Mich hat keiner zu einer Orts- oder Baumbesichtigung eingeladen. Sonst ruft man mich, wenn der kleinste Strauch ausgerissen wird. Und da herrscht jetzt plötzlich völlige Funkstille.“ Er werde jetzt sehr genau darauf achten, wie das Landratsamt im Zuge der Bauarbeiten für eine Ersatzpflanzung sorgt. „Da reichen ein paar kleine Bäumchen sicher nicht.“

Das sieht auch Michael Fischer so. Der Sprecher des Landratsamtes: „Natürlich bleibt das nicht so kahl. An der Ponschabaustraße werden nach den Bauarbeiten wieder Bäume gepflanzt.“ HC

 

 

Fotos: SG

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21 Gedanken zu „„Esche wäre nicht zu retten gewesen“

  1. Danke für den Link zum Eschentriebsterben. Das dort abgebildete Beispielbild der Stammverfärbung als erkennbares Symptom ist auf dem Bild der in der Ponschabaustraße gefällten Esche ja geradezu mustergültig wiederzuerkennen. In einem Kommentar zum älteren Artikel wurde ja neben dem Mordvorwurf auch die Behauptung aufgestellt, die Esche wäre kerngesund gewesen, was man am Stamm hätte erkennen können. Könnte es nicht also doch sein, dass ein Kreisfachberater für Gartenkultur und Landschaftspflege vielleicht doch mehr Ahnung hat, als manch aufgebrachter Wutbürger?

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    1. Oh nein ein kranker Baum wird gefällt, haben die Leute keine anderen Probleme? Noch nichtiger kann ein Problem ja kaum sein.

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      1. (…) Menschen, die durch braunes und menschenfeindliches Gedankengut auffällig geworden sind, entdecken nun urplötzlich ihr ökologisches Gewissen und unterstellen dem Landratsamt gar Mord (womit m.E. der Tatbestand der Verleumdung nach § 187 StGB erfüllt sein dürfte). Laut Facebookprofil kommen nicht wenige dieser ach so besorgten Neo-Superökologen aus den entlegensten Teilen der Republik und dürften ohne Wikipedia nicht mal wissen, wo denn eigentlich dieses Wasserburg liegt. Glaubwürdig ist das alles nicht, aber egal: wenn es gegen den Islam geht, sind diese Menschen plötzlich Frauenrechtler und bei der Verleumdung eines Landratsamtes oder anderer staatlicher Institutionen gibt man ohne zu zögern auch den empörten Baumschützer. Man darf gespannt sein, was diese Schmierenkomödianten künftig noch alles aufführen.

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        1. Johanna und Armin Irlbeck

          Vorsicht! Von wegen Verleumdung! Mit Ihrer Behauptung verleumden Sie mich. Ich bezeichne es als Mord an einem Baum, wenn man bis zur Bauausschusssitzung die Leute glauben lässt, dass er nicht gefällt wird. Er war nicht zum Fällen markiert. Wir haben es uns angesehen. Und dann plötzlich wird er doch gefällt. Das war beabsichtigt und das ist Mord an einem Baum. Wenn Ihnen das Gefühl für die Natur abgeht, dann kann ich Ihnen nicht helfen. All diese Bäume sind uns ans Herz gewachsen und Ihre Behauptungen sind bodenlos, falsch und diffamierend. Sollte noch etwas Ähnliches kommen, zeige ich Sie an.

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          1. Jetzt wird es aber ein bisserl sehr albern – Ihre Kommentare sowohl hier als auch auf Facebook sind ja nach wie vor für jedermann lesbar. Zitat: „Was hier passiert ist, ist nichts anderes als heimtückischer Mord.“ Also nichts von „Mord an einem Baum“, den es zumindest juristisch gar nicht gibt. Mord beschreibt im deutschen Strafrecht eine besonders verwerfliche Art der vorsätzlichen Tötung (eines Menschen). Jemandem eine solche Straftat wider besseren Wissens öffentlich zu unterstellen, ist Verlumdung. Da hilft auch Ihr typischer AfD-Reflex, sich sofort selbst in die Opferrolle zu flüchten nichts.

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          2. Hallo Johanna und Armin,
            ich verstehe euch ganz gut, ihr seid ja auch hier Betroffene.
            Seien wir aber nicht blauäugig, oft wenn es um öffentliche Bauvorhaben geht, in den verschiedensten Kommunen, sind meiner Meinung nach die Bäume die im Weg stehen, sehr, sehr schnell Krank. Und wenn ein nicht markierter Baum der Säge zum Opfer fällt ist das umso Dreister. Baumschutzverordnungen hin, Baumschutzverordnungen her, da glaube ich auch keinem Amt.

            An die Adresse von Innleitn: Hier geht es um die Belange der Bäume und nicht um Vermischung mit Braunen Gedankengut.

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        2. Aus welcher Sparte kommst du Innleitn? Sowas klugscheisserisches habe ich ja mein Leben lang noch nicht gehört – und ich habe schon paar Jährchen auf dem Buckel! Du fällst schon lange mit deine Paragraphen auf, man muss andere damit nicht imponieren, das geht auch mit einer eigenen Meinung.

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          1. Und eben diese eigene Meinung hat da ihre Grenzen, wo anderen zu Unrecht eine schwere Straftat unterstellt wird.

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      2. Nein haben wir nicht. Mal mit Bäumen beschäftigt, ohne die würde auch „Jack“ dumm drein schauen. Wer sich mit diesen Problemen mal beschäftigt sieht wieviel alte Bäume seit einem Jahr gefällt werden. Gabersee, Weikertsham und jetzt hier. Waren wohl auch nicht die Letzten.

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        1. Der Jack hat allerdings ausdrücklich von einem KRANKEN Baum geschrieben, bei dem er wohl kein Problem sieht, wenn dieser gefällt würde. Und da kann ich ihm nur beipflichten. Ein Problem wäre es allerdings, wenn nicht ausreichend Bäume nachgepflanzt würden. Dies wurde vom Landkreis bei der Berufsschule versprochen und da ist es sicher nicht verkehrt, wenn man die Einhaltung dieses Versprechens im Auge behält. Solche Nachpflanzungen sollte man aber auch einmal mit Nachdruck vom Straßenbauamt einfordern, welches z.B. in der Rosenheimer-, Salzburger- und Münchner Straße immer wieder und in erheblich größerer Anzahl große und alte Bäume fällt. Seltsamerweise regt sich hier nur selten jemand auf – mag sein, es liegt daran, dass diese Fällungen im Namen der Deutschen liebstem Kind (nämlich dem Auto) erfolgen.

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    2. Ich bin definitiv kein Fachman für Bäume aber auf diese klammheimliche Art für Fakten zu schaffen hat einen schalen Beigeschmack.
      Ich hab mich gerade im I -net ein wenig kundig gemacht und da habe ich diese Info gefunden .
      https://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/schaden/pilze_nematoden/bfw_eschentriebsterben/index_DE
      „Für die Bestätigung des Krankheitserregers wird eine Labordiagnose von Chalara fraxinea empfohlen.“
      Das wird auch von lwf.Bayern so geschrieben

      Nachweis von Chalara fraxinea
      Entnahme von Zweigmaterial aus dem Übergangsbereich vom gesunden zum abgestorbenen Gewebe
      Zeitnahe Aufarbeitung der Probe im Labor
      Kultivierung auf sterilem Nährboden
      Bestimmung anhand der morphologischen Eigenschaften nach frühestens 3 Wochen möglich “
      Hat sich Herr Lorenz daran gehalten oder wie ist Er zu der „sicheren“ Erkenntnis gekommen das die Esche krank ist ?
      Und ein “ ja mei des woas i hoid „das ist reicht mir nicht .

      Der Vergleich mit heimtückischem Mord ist übertrieben aber ich kann schon verstehen das man aus der Haut fährt wenn entgegen der Zusage dann heimlich still und leise Tatsachen geschaffen werden.

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      1. Hallo Steve,
        Nicht nur Weikertsham usw. du hast Soyens Nacht und Nebelaktion am Feiertag Allerheiligen vergessen, wo auf die schnelle alte allerdings gesunde Bäume gefällt wurden. Diese Baumfällaktion wurde ohne voheriger Prüfung auf die schnelle wegen privater spekulativer Bauvorhaben „getötet“. Auftraggeber, eine Baufirma und Gemeinderatsmitglied glaube ich. Da hackt eine Krähe wegen der Bäume einer anderen kein Auge aus und stinkt zum Himmel.
        Manchmal geht es nicht anders, das Bäume gefällt werden müssen. Aber was da in den letzten Jahren so im Umkreis vernichtet wird ist ifür mich erschreckend. Viele neue kleine Bäume ersetzen nie gesunde große Bäume. Soviel schmutzige Luft reinigt ein einziger so mächtiger Baum über Nacht, das ist enorm, da brauchts hunderte kleine Bäume.
        Und Innleitn, was schreibst du für einen Schmarrn, du vermischt da andere Problematik mit diesem Thema.
        Margit

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        1. Ach so, aber wer hier die unangemeldete Nacht-und-Nebel-Baumfällaktion eines privaten Bauträgers in Soyen aufführt, um gegen eine im Ganzen angekündigte und kurzfristig um einen kranken Baum erweiterte Baumfällung des Landratsamtes zu sticheln, der vermischt keine anderen Problematiken mit diesem Thema?
          Wobei ich ja sogar in Teilen zustimme: es ist erschreckend, wieviel Natur bei uns immer und immer wieder zerstört und neu versiegelt wird. Mir fehlt nur manchmal die Verhältnismäßigkeit beim Protest. Hier wird eine Berufsschule erweitert. Diese steht sehr beengt auf einem dicht mit Bäumen bewachsenen Grundstück. Wie soll das gehen, ohne nicht zumindest einige der Bäume zu fällen? Dennoch ein Riesenaufruhr. Ähnlich bei der neuen Klinik in Gabersee. Da kriegen wir für zig Millionen eine neue Klinik und bekommen so auf Jahrzehnte die ortsnahe medizinische Grundversorgung gesichert, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Auch hier ein Mordsaufschrei wegen einer Eiche. Wenn aber dann druchs Isental eine Autobahnschneise aspahltiert wird und entlang dieser Schneise jetzt schon die großflächigen Logistikzentren ausgewiesen werden oder wenn die CSU das Anbindegebot lockern und dem Flächenfraß damit wieteren Vorschub leisten will, dann juckt das keinen groß. Ist halt weit genug weg (aus den Augen, aus dem Sinn) oder abstrakt genug. Und gegen Baumfällungen für den Straßenbau protestiert man ja eh nicht so gerne, da müsste man ja auch das eigene Mobilitätsverhalten dabei hintergfragen. Und die Logistikzentren? Ja, mei – die braucht es halt, weil wir doch alle so gerne bei Amazon einkaufen. Aber wer braucht schon Krankenhäuser und Berufsschulen?

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  2. Tatsachen schaffen und dann drüber reden, des kinnan de Wasserburger Räte und da „Burgi“
    wehe de Bam stengan auf am Privatgrundstück……..

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    1. Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
      es ist ja löblich sich um unsere Baumbestände zu sorgen, aber man sollte dabei die Realität nicht aus den Augen verlieren. Der Baum in Weikertsham stand auf Privatgrund. Der Besitzer hat vor dessen Fällung in vorbildlicher Weise alle dafür zuständigen Stellen involviert vom Bauamt der Stadt(obwohl fehlender Zuständigkeit), einen Sachkundigen befragt und mich hinzugezogen. Der Fällung wurde erst dann zugestimmt, und gleichzeitig eine Ersatzplanzung festgelegt.
      Wenn man Bäume schon auf der Ebene der Lebewesen sieht, muss man auch akzeptieren dass ein Lebewesen krank werden kann und ein biologischer Zerfall möglich ist. Einen Baum kann man nicht so einfach zum Doktor bringen und wenn gesund ist wieder hinbringen. Das oberste Gebot im Sinne unserer Bäume ist Sachverstand und Sachlichkeit in der Diskussion. Aus der anonymen Distanz heraus lässt sich nur polemisieren und das ist der Sache in keinster Weise dienlich.

      Lorenz Huber
      Umweltreferent der Stadt Wasserburg

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      1. Stephan Hammermüller

        Die Diskussionen (ohne Beleidigungen oder Drohungen) finde ich angemessen – viele Bürger sorgen sich um das Naturbild der Stadt. Meiner Meinung wäre es schon hilfreich, wenn Stadt bzw. Landratsamt eine Liste (in den Heimatnachrichten) veröffentlicht über die zu fällenden Bäume mit Schadensbild, ebenso in welchem Zeitraum die Bäume beobachtet wurden. Das alleine würde schon viel Wind aus dem Thema nehmen.

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      2. Gusti Schnecke

        Herr Huber Danke für den sachlichen Kommentar aber trotzdem tut es mir sehr sehr leid um den schönen alten Baumbestand.

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  3. Interessant ist, dass sich der Wutbürger generell immer auf Seiten der gesellschaftlichen Mehrheit sieht.

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  4. Hätte man den Baum (die Bäume) stehen lassen und wäre die nächsten Jahre einer umgefallen und hätte großen Schaden angerichtet, ginge die Diskussion in die andere Richtung. Wie man es macht, macht man es falsch. So oder so haben die „immer dagegen“ Menschen was zum schreiben oder mosern.

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  5. …und diese Woche sollen die Bäume in Rott vom Bhf zum Ortskern gefällt werden – die meisten von ihnen seinen ebenfalls krank. Und wer die Straße von Rott nach Aßling kennt, weiß auch, dass die zwei großen alten Bäume, wo die Straße durchführte, ebenfalls vor Weihnachten verschwanden.
    Es hat für mich was schizophrenes: große Bäume (nicht immer alt) müssen weg, weil krank oder im Weg oder potentiell gefährlich für sonst wen – und dann große Nachrichten über das Insektensterben, die Bienen werden weniger, weniger Vögel sind bei uns. Na so was? Komisch, hängt das zusammen?
    WIR sind Teil der Natur, und wir sind von ihr abhängig. Und wenn WIR so weiter machen, hat sich das Problem Homo sapiens für den Planeten bald sebst gelöst.

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    1. Hallo Thomas,
      Ich kann dir nur zustimmen, die Natur bleibt auf der Strecke. Früher war das so,wenn man sich unter einen Baum gestellt hat und ein Ast ist auf’s Auto gefallen, war man selber schuld. Heute klagt doch jeder der eine Delle bekommt auf Schadensersatz. Da schaut doch jeder der so einen Baum auf seinem Areal stehen hat, das der weg kommt. Vieleicht hätte es gereicht die toten Äste zu entfernen. Schaut doch mal an den Inn Auen und Hammerbach, da werden mehr Bäume von Menschenhand gefällt als vom Bieber, z.Tl. große Weiden und auch Eichen, meine Frage warum? Hat das auch was mit Sicherheit zu tun? Kein Spaziergänger kommt da hin (außer ich) und wenn mir ein Ast auf die Rübe fällt bin ich für mich selber verantwortlich, so sehe ich das. Mir wird schon übel, wenn ich rot markierte Bäume sehe. Ausserdem sind tote Bäume wichtig für Insekten Vögel Spechte usw… ist eine große Nahrungskette so ein alter Baum an den Inn Auen. lasst die doch bitte stehen, ein Urwald ist doch schön und ökologisch wertvoll.
      Es gibt einen alten Song von Sängerin Alexandra, Titel, mein Freund der Baum ist tot, gefällt im Morgenrot. Geht unter die Haut wenn man’s hört.

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