Es wird ernst im Titel-Kampf

Basket-Damen: Am Ostermontag das erste Viertelfinal-Match gegen Hannover

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Auftakt in die Play-Offs der 1. Bundesliga im Kampf um die Deutsche Meisterschaft der Basketball-Damen: Am Ostermontag startet für den frischgebackenen Pokalsieger Wasserburg (wir berichteten) um 16 Uhr das Viertelfinale mit dem Heimspiel in der Badria-Halle gegen den TK Hannover. Die erste Runde im Kampf um den Titel wird im Modus Best-of-Three ausgetragen. Wer zuerst zwei Siege hat, zieht ins Halbfinale ein …

… ein Sieg gleich zu Beginn der Serie ist also immens wichtig, um in Spiel zwei am Freitag in Hannover nicht sofort unter Druck zu stehen.

Der TSV geht nach 17 Siegen in 22 Spieltagen der Hauptrunde von Rang zwei in die Begegnung gegen den Siebtplatzierten aus Niedersachsen, der zehn Partien für sich entscheiden konnte.

Beste Punktesammlerin im Team von Rodger Battersby und David Bunts ist Melissa Jeltema mit 20 Zählern pro Spiel. Die US-amerikanische Flügelspielerin steht damit, wie auch schon in den Jahren zuvor, unter den Top drei der DBBL. Ebenfalls zweistellig scort die Weißrussin Sasha Tarasava (13,3), die erst Mitte November verpflichtet worden war und zwischenzeitlich verletzt ausfiel. Mit Stefanie Grigoleit (9,8) und Birte Thimm (8,6) laufen zwei aktuelle bzw. ehemalige deutsche Nationalspielerinnen für den Turnklubb auf.

In dieser Saison sind die beiden Mannschaften bereits drei Mal aufeinander getroffen und am Ende hieß der Sieger immer Wasserburg.

Knapp war es in der dritten Pokalrunde, als die Gäste aus Bayern schnell scheinbar beruhigend mit fast 20 Punkten in Front lagen, nach dem Schock über die Verletzung von Becca Tobin mit neun Zählern in Rückstand gerieten und dann doch noch das Ruder herumreißen konnten. Sowohl das Liga-Hin- als auch das Rückspiel waren mit 97:72 und 81:64 klare Angelegenheiten für den amtierenden Deutschen Meister.

„Hannover ist jetzt sicher stärker einzuschätzen, als beim letzten Spiel, da die verletzten Tarasava und Thimm wieder mit dabei sind“, so Nikolay Gospodinov: „Aber auch bei uns haben damals Becca Tobin und Monique Reid gefehlt, die im Pokalfinale gezeigt haben, dass sie wieder voll zurück sind. Aber das ist jetzt egal, wir müssen immer alle mit Respekt vor dem nächsten Gegner vollem Einsatz auftreten.“

Der Wasserburger Head-Coach ist sich aber sicher, das bei einem Auftritt mit derselben Energie und Konzentration – wie beim Pokalsieg am vergangenen Wochenende – eine Top-Leistung möglich ist. Er hofft außerdem auf viele Fans, die am Ostermontag in die Badria-Halle kommen, um das Team lautstark zu unterstützen.

 

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