Es ist keine Zeit für Egoismus

Söder warnt: Wenn keine Nachverfolgung der Infektionen mehr möglich sei, müsse man die Kontakte noch mehr begrenzen

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte am gestrigen Abend mit Blick auf die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten noch einmal eindringlich vor einem Kontrollverlust in einigen Regionen. Das sei hochgefährlich, sagte der CSU-Politiker – wie der Bayerische Rundfunk heute berichtet. Es heiße, mit den Regeln durchzuhalten. Der Winter stehe doch erst bevor. Wenn keine Nachverfolgung der Infektionen mehr möglich sei – so wie in den Niederlanden, Frankreich, Spanien oder Tschechien – müsse man die Kontakte generell begrenzen. Das gehe nur mit einem Lockdown oder ähnlichen strikten Maßnahmen. Die absolut KEINER wolle! Belgien beispielsweise gab gestern bekannt, wieder alle Cafés und Restaurants für vier Wochen zu schließen …

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14 Kommentare zu “Es ist keine Zeit für Egoismus

  1. Ich finde es sehr schade, dass sich anscheinend viele Menschen in letzter Zeit sich an gar keine Regeln gehalten haben. Ausbaden müssen es leider alle. Leider gibt es Bars etc. in denen dicht gedrängt ohne Maske die Leute feiern. Warum nur sind Menschen so egoistisch? Selbst wenn man selber keine Angst hat, hat man doch auch Verantwortung für seine Mitmenschen. Es gibt Leute die pflegebedürftige Angehörige haben. Diese man besucht oder selber pflegt. Die Pflegebedürftigen können das Virus wieder weitertragen. Diese können ja bei der Pflege keine Maske tragen. Da hilft es dem Pflegepersonal nicht, wenn sie Mundschutz tragen. Dieser verhindert ja nur, damit der Patient nicht angesteckt wird. Das ganze kann man jetzt weiterspielen.
    Leider sehe ich an einigen überfüllten Bushaltestellen die Kinder und Jugendlichen dicht gedrängt ohne jeglichen Mundschutz. Welchen Sinn macht das denn? Da hilft es doch nichts wenn sie im Unterricht Mundschutz tragen. Haltet euch doch spätestens jetzt an die Regeln, damit wir nicht weiter unsere Freiräume und Arbeitsplätze verlieren, egal in welchem Alter.

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  2. Die Schulen sind die Verteiler….keiner möchte es sagen.
    Solange Busse und Klassenzimmer überfüllt sind wird sich nichts ändern.
    Aber da will keiner so wirklich etwas ändern. Eltern sind glücklich Ihre Kinder abzugeben.
    Ein verlorenes Schuljahr schadet keinem Kind. Wacht auf und helft euren Mitmenschen!

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  3. @sonja … überall in den Medien wird bestätigt, dass von den Kindern wenig Gefahr ausgeht, sonst wären die Schulen ja schon lange zu!

    Es sind kaum Fälle in Schulen und wenn, dann liest man auch wenig darüber, wer positiv getestet wurde….

    Es wird immer mehr bestätigt, dass es die privaten Treffen sind, bei denen man eben nicht Maske trägt und Abstand hält….
    Die Kinder sind meiner Meinung nach eh schon die Leidtragenden in dieser Zeit, jeder nimmt Abstand, Oma und Opa können nicht mehr so besucht werden wie vorher, sie haben Angst und sind verunsichert, wenn sie Schnupfen haben usw…..

    Jetzt alles auf die Kinder zu schieben, ist echt zu einfach!!!

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  4. KINDER sind alle die zur Schule gehen. Berufsschule ist auch Verteiler……
    Es geht um das weitergeben ….der Ideale Ort.

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  5. Es ist so traurig was den Kindern zugemutet wird. Eine Freiheitsberaubung. Schlimm ist kein Ausdruck. Das macht die Kinder erst richtig krank. Körperlich und geistig

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    1. Haben sie Kinder? Dann fragen sie doch bitte erst einmal diese, wie sie denn das ganze Szenario so sehen.

      Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Disziplin selbst die Kleinsten mit der Situation umgehen.

      Da wird man sogar als Erwachsener von Schülern der zweiten Klasse angesprochen, wenn man auf dem Weg zum Wertstoffhof ist, und an der Mauer von der Grundschule entlanggeht, warum man keine Maske trägt. Alle Achtung!

      Das Problem sind doch die Erwachsenen, die hier so einen Schmarrn hineininterpretieren.
      … die Partys machen müssen und sich wegen angeblicher Freiheitsberaubung aufregen.

      Und was ist mit dem Recht der körperlichen Unversehrtheit? Alle diese Herrschaften sind dann auch dafür verantwortlich, wenn ein zweiter Lockdown kommt. Und gerade diejenigen, die sich jetzt nicht an die Regeln halten, lamentieren am lautesten.

      Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  6. Grundschulkind und Gymnasium. Beide finden es zum kotzen wie jeder mit normalem Menschenverstand auch. Das hat nix mit Egoismus zu tun. Die kleinen machen es weil es Vorschrift ist sonst wird man zur Schule nicht zugelassen und nicht weil sie Spaß an Masken haben. Maske für Schüler sollte definitiv nicht sein

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    1. Die Pandemie sollte es definitiv auch nicht geben. Es gibt sie aber trotzdem.

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  7. … man fragt sich zurecht, wenn niemand von den Politikern den Lockdown möchte, warum sie dann ständig damit drohen …

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    1. Eine seltsame Fehleinschätzung.
      „Die Politiker“ drohen nicht damit, sie warnen!

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  8. @Sonja
    Ich überlege schon die ganze Zeit, ob Ihr erster Kommentar ernst gemeint war. Mittlerweile befürchte ich :ja.
    Weiss ja nicht, wie es an Ihrer Schule war. Aber die Kinder gehen doch nicht zur Schule, damit sie “aufgeräumt” sind.

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  9. @ Wolfgang
    Das ist richtig.
    Aber wenn Mütter oder Väter daheim sind weil sie nicht arbeiten, sind vielen die unaufgeräumten Kinder zu anstrengend.
    Weil der Plan anders wäre…
    Wenn das Virus sichtbar wäre würden sie Ihre Kinder fernhalten.

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  10. @ Sonja:
    Der “Plan” der meisten Eltern ist aber arbeiten. Das wird auf die Dauer etwas schwierig.
    Aber auch wenn ein Elternteil zu Hause ist: die Eltern sind meistens keine Lehrer. Die Kinder haben schon jetzt viel versäumt. Wie lange möchten Sie denn das betreiben?
    Wenn das Virus sichtbar wäre, wie Sie meinen, dann dürften Sie sich überhaupt nicht mehr aus dem Haus trauen. Wie würden Sie einkaufen oder einen Arztbesuch erledigen? Manche Dinge des Alltags müssen meiner Meinung nach so lange es geht gewährleistet werden. Arbeiten und Schule gehören dazu.

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  11. Wenn das Virus sichtbar wäre dann würden sich mehr Menschen sozialer verhalten.
    Wir werden sehen….
    Hochachtung vor Lehrern und Pflegepersonal

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