Es ist ernst …

Öffnungsperspektive für den Einzelhandel nach dem 14. Februar gefordert - Brandbrief an Minister

image_pdfimage_print

Der Handelsverband Deutschland warnt vor einem noch längeren Lockdown ohne Öffnungsperspektive für den Einzelhandel nach dem 14. Februar! In einem Eil-Brief an Bundeswirtschaftsminister Altmaier dringt der Verband auf eine realistische Ansage, wann und unter welchen Voraussetzungen die Geschäfte wieder öffnen können, berichtet der Bayerische Rundfunk aktuell. Schon der gegenwärtige Lockdown werde für Tausende von Einzelhandels-Unternehmen im Land das Aus bedeuten, warnt der Verband …

HDE-Präsident Josef Sanktjohanser habe dafür plädiert, dem Handel möglichst rasch die schrittweise Rückkehr zu einem geordneten Geschäftsbetrieb zu ermöglichen.

Dies sei umso notwendiger, je länger der pauschale Lockdown andauere und sich eklatante Wettbewerbsverzerrungen zwischen stationärem und Online-Handel – sowie auch innerhalb des Handels mit gemischten Sortimenten – zunehmend verschärfen würden …

Quelle BR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

7 Kommentare zu “Es ist ernst …

  1. Leider interessiert so etwas unseren Kini nicht – der will schließlich Kanzler werden. Und das geht nur, wenn der Lockdown noch möglichst lange andauert.

    Antworten
    1. Johannes Schmidtmüller

      Soweit ich weiß gibt es in Bayern keinen König mehr (1918 abgesetzt und ab 28. September 1945 sind wir wieder eine Demokratie), wir haben nur einen Prinzen nämlich “Luitpold Rupprecht Heinrich Prinz von Bayern” der aber keine Regierungsgewalt inne hat. Wen sie meinen weiß ich nicht.

      Antworten
      1. Ich glaube ich weiß wer gemeint ist. Es gibt ja nur einen Politiker in Bayern der sich an Fasching als König Ludwig ausgibt, Besuche von Frau Merkel im Spiegelsaal ausrichten läßt, keine Fehler eingesteht, wenn was falsch läuft, es gerne auf seine Mitarbeiter schiebt und sich auch sonst mit Vorliebe als autoritärer Staatsmann ausgibt. Das Problem ist doch vor allem , dass sich dieser Herr als verantwortungsvoller Politiker hinstellt, aber bislang einfach keine Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie vorweisen kann. Bayern steht nach wie vor mit an der Spitze bei den Infektions- und Sterbe-Zahlen. Und das von Anfang an. Das einzige was dem Kanzlerkandidaten aber einfällt sind Ausgangssperren, Schließung des Einzelhandels und des Kulturbetriebs. Aber was berichtet der BR heute, wo die wahren Herde der Pandemie sind? Raucherecken, Krankenhauskantinen, Großraumbüros. Könnte man nicht langsam auf die Idee kommen und sinnvollere Maßnahmen ergreifen als dieser einseitige Lockdown light, der auch noch die falschen trifft?

        Antworten
  2. Also so viel ich weiß gelten diese Regeln nicht nur in Bayern.
    Es gibt viele andere Politiker aus anderen Parteien und Ländern, die für einen verlängerten Lockdown plädieren.
    Sogar Politiker, die früher gegen die jetzigen Maßnahmen waren, sind jetzt gegen eine Lockerung.

    Und bis jetzt hat keine einzige Partei eine grandiose und durchbrechende Idee. Es ist nicht Herr Söder, an dem alles liegt.

    Antworten
    1. Liebe Tina, es geht nicht um das Aufheben von Lockerungen, es geht um die offensitlich falsche Strategie. Wenn sich nach wie vor so viele anstecken, scheint ja etwas nicht richtig zu laufen. Das Schließen des Einzelhandels hat an den Zahlen überhaupt nichts geändert. Erst mit der Verpflichtung FFP2 Masken zu tragen oder mehr Homeoffice einzuführen begannen überhaupt die Zahlen runter zu gehen. Große Firmen wie Amazon sind geöffnet, obwohl es in den Verteilerzentren bereits zu Superspreading-Events gekommen ist. Auch Schlachthöfe oder Autofabriken wurden in der Presse als Herde genannt. Und da diese Orte die Zahlen oben halten, darf der Friseur nicht arbeiten oder wird in die Schwarzarbeit getrieben. Man kann es auch auf die Frage reduzieren, warum ist Amazon systemrelevant, der kleine Buchladen nicht? Und hier kommt der Populist Söder ins Spiel, der sich gerne als Macher hinstellt, aber nicht wirklich eine konsequente Linie fährt, sondern sich lieber auf die Seite mächtiger Indurstrieverbände stellt (z.B. Auto- Fleisch- oder Rüstungsindustrie)

      Antworten
      1. diese schlechte wirkung wird wohl auch an den renitenten untertanen liegen.
        niemand zwingt einen keine schutzmassnahme zu ergreifen die möglich ist, wenns nicht staatlich verordnet ist… aber so isses halt – was nicht verboten ist, ist erlaubt und was verboten ist, kann man auch ignorieren

        Antworten
  3. Ihr wollt also eure Widersacher mit eigenen Waffen schlagen? Wenn “pauschale Maßnahmen” beschlossen werden, helfen dagegen also nur “pauschale Beschimpfungen”? Ich hab manchmal den Eindruck, die Leute glauben was sie sagen und die Maßnahmen würden nichts bringen.
    Deutschland hatte am 11.12 eine Fallzahl von 28.000, eine Woche später – am 18.12. – eine Fallzahl von 38.000. Die Kurve, wer sich die Mühe macht und überhaupt denken will, war zu dem Zeitpunkt exponentiell und sonst nichts. Das hätte zur Folge gehabt, dass aus 10.000 in einer Woche, 20.000 in der Folgewoche und 40.000 eine weitere Woche später geworden wäre. Heute sprechen wir von 12.000 und diese 12.000 schaffen es, unsere Medizinische Versorgung auf Notfallbetrieb umzustellen, d.h. Krebspatienten müssen sich gedulden. Aber wer die Wahrheit halt nicht wahr haben will oder aus Gründen der Bildung nicht kann, der wird das auch nicht verstehen können und so bleiben halt nur noch höhere Mächte oder Verschwörung als Erklärung übrig.
    Wie habt ihr euch eigentlich die vergangenen 11 Jahre erklärt, dass es wirtschaftlich so gut lief? Auch eine höhere Macht? Oder war es tatsächlich das Festhalten an alten Ladengeschäften mit 2 Kunden pro Tag?

    Antworten