Es hört nicht auf

Das Land vor einer nochmaligen Verschärfung der Schutzmaßnahmen - Inzidenz im Landkreis bei 168,8

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Am kommenden Dienstag ein vorgezogener Corona-Gipfel mit einer nochmaligen Verschärfung der Schutzmaßnahmen – ein Bundespräsident, der sich zum Thema „Mehr Homeoffice” einschaltet – und Zahlen, hinter denen sich Menschen und Hoffnung verbarg: 1000 Corona-Todesfälle jeden Tag. Deutschland ist in der bislang schwersten Phase der Pandemie. Es hört nicht auf, die Zahlen bewegen sich nicht in Richtung der einst kritischen und nun so sehr erhofften 50. Auch heute nicht im Landkreis …

Die Inzidenz im Kreisgebiet Rosenheim bleibt weiter auf viel zu hohem Niveau: 168,8 Fälle registrierter Corona-Neuinfektionen meldet das RKI am heutigen Samstagmorgen – wieder mehr Fälle als gestern und wieder gibt es einen weiteren Corona-Todesfall, den 372.

Die Stadt Rosenheim bleibt mit 203 zudem weiter über der kritischen Marke – unter anderem mit dem 15-Kilometer-Bewegungsradius inklusive.

Angespannt auch die Situation im Landkreis Ebersberg: 226,2 Fälle im Inzidenzwert mit nun 87 Todesfällen insgesamt heute – in der ersten Welle waren es nur fünf Corona-Tote gewesen.

 

 

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15 Kommentare zu “Es hört nicht auf

  1. I versteh des einfach nimmer. So viel i mitbekomm gibt es keine Grippewelle oder sonstiges. Des würde doch heissen, dass sich gar ned so fui Leut treffen. Warum gehen dann de Coronazahlen ned noch unten? Jedes Jahr san zigtausende Menschen pro Grippewelle am Grippevirus gestorben. Stirbt jetzt koana mehr an Grippe? Do hea i nichts mehr. Wie ko sich Corona weiterverbreiten, wenn’s de Gripp ned ko? Werd über de Grippe und de Grippetoten nimma gred? I versteh des einfach ned. Erkältet ist a fast koana mehr und wen, dann hod ma Corona. I bi koa Leugner, aba irgendwos läutf schief bei der Pandemiebekämpfung. I überleg einfach nur. Vielleicht bin i ned richtig informiert und mia ham neben Corona doch a a massive Grippewelle und i griags ned mit. Oder de Noroviren, wo san die? Wievui Betriebe warn wega dene Viren oft lahmglegt…. I hob bis jetzt ois middrong. Hob koane Schlupflöcher ausgnutzt. Um so mehr frustrierend ist des ganze.

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    1. Ach Sepp, die Leute treffen sich doch nach wie vor. Und zwar jeden Tag auf der Arbeit. Frag doch einfach mal rum wieviele Kontakte jeder der arbeitet täglich hat. Nur weil man dem Friseur, dem Spielwarenhändler oder Schuhverkäufer das Geldverdienen verbietet, heißt ja nicht, das es keine Kontakte mehr gibt. Anders herum wird ein Schuh draus. Da wo die Schniztel oder die Zigaretten hergestellt werden oder noch extremer – wo Panzer und Waffen in großen Fabriken produziert werden, wo also viele hundert Menschen jeden Tag zusammen kommen, da breitet sich das Virus nach wie vor aus. Ebenso wie im Bauwagen oder im Großraumbüro (…), wenn kein Abstand gehalten wird oder keine Maske getragen wird. Da ist es ziemlich egal, ob Du dich am Abend mit nur einer oder mit zwei Personen triffst.

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  2. Lieber Sepp. Mir geht’s genauso wie dir. Außerdem hat mein Betrieb (Gastro) im Moment keine Perspektive mehr. Überbrückungsgelder fliessen nicht. Auch beim Kurzarbeitergeld wird rumgezickt. Wie sollen wir alle wieder in ein normales Leben finden, wenn unsere Betriebe nicht mehr aufsperren können? Irgendwie soll es ja auch nach Corona wieder weitergehen. Und das am besten nicht mit zigtausenden Arbeitslosen mehr.

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  3. Sepp, da bin ich auch ganz bei Dir!! Ich bin auch kein Leugner, aber verstehen tu ich es auch nicht mehr! Beim 1. Lockdown gingen die Zahlen auch runter und es war das Ganze nicht so streng! Jetzt steigen die Zahlen sogar noch…
    Für so Jemanden wie Dich Monika, tut es mir furchtbar leid!! Im Radio habe ich letztens gehört wieviel Existenzen durch die Pandemie draufgehen!!! Also echt schlimm

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    1. Liebe/r JE,
      die Einschränkungen im ersten lockdown waren nicht weniger streng – im Gegenteil, sie waren viel strenger und damit auch wirksamer! Damals gab es ein absolutes Kontaktverbot (…)

      Die Mobilitätsdaten zeigen es ganz deutlich, dass die Leute damals wesentlich weniger unterwegs waren und damit auch weniger Kontakte hatten.

      Das Gewurschtel jetzt wird uns nicht so entscheidend voranbringen.
      Ich arbeite auf einer Intensivstation und weiß, wovon ich spreche – in den Kliniken ist Land unter!
      Die angeblich freien Betten sind zwar da, können aber nicht betrieben werden, weil einfach kein Personal mehr da ist.
      Das ist jetzt einfach auch krank oder erschöpft – unter anderem, weil es immer noch Menschen gibt, die den Ernst der Situation nicht akzeptieren wollen.

      Wir brauchen jetzt nochmals härtere Maßnahmen.

      Und die Gastronomie, die Künstler, die Einzelhändler, ja, alle haben jetzt massive Probleme, aber denen ist nicht dadurch geholfen, dass sie jetzt wieder aufsperren dürfen und sie aber dann in einigen Monaten gar keine Kunden mehr haben, weil so viele tot sind!

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      1. Vielen Dank für Ihren genau ins Schwarze treffenden Kommentar.
        Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit und tue alles in meinem Umfeld, um eine Infektion und deren Verbreitung zu bekämpfen. Leider sieht man aber überall, dass die Leute die Situation nicht mehr richtig ernst nehmen.
        Im ersten Lockdown im Frühjar war die Situation neu und bedrohlich, da waren teilweise kaum noch Autos auf der Straße. Viele gingen ins Homeoffice, Großbetriebe wie z.B. Autohersteller stoppten die Produktion. Bei uns in Edling konnte man sehen, dass plötzlich das Wasser in der Ebrach klar wurde – das gewerbliche Abwasser fehlte.
        Jetzt ist es anders. Es ist trotz Lockdown in vielen Bereichen mehr Normalität eingekehrt. Auch die Schulen und Kitas sind nicht so rigoros zu wie im Frühjahr.
        Ich kann nur hoffen, dass die Impfungen bald in ausreichender Zahl vorgenommen werden können und die Impfbereitschaft auch da ist. Sonst sehe ich leider ziemlich schwarz.

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  4. Servus

    Das zeigt doch nur das die Maßnahmen funktionieren, aber das Coronavirus ansteckender ist als eine normale Grippe.

    Ich halte mich auch an die Maßnahmen.
    Ich denke in der Arbeitswelt, insbesondere in Männerdomänen, ist die Bereitschaft Maske zu tragen noch zu gering. Niemand will das “Weichei” sein.
    Und wenn ich sehe, wie manche ihre Masken tragen wundert mich nix.

    Grüße Benjamin

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    1. Leider sind es nicht nur die Männer, die “Probleme” mit der Maske haben.

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  5. Es stimmt – die Kontakte sind zwar verboten, aber es gibt immer noch sehr viele, die sich nicht daran halten.

    Sehr schade. Jetzt wird es auch zurecht Verschärfungen geben müssen – die Zahlen sprechen es ja eindeutig aus und ganz ehrlich, was hilft die Wirtschaft, wenn dann alle krank und ggf. tot sind …

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  6. Sepp, die Virologie redet nicht darüber, die Presse nicht, die Politik nicht – da sollten wir auch nicht darüber reden.

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  7. Richard Ostermeier

    Wir müssen mit diesem und vielen anderen Viren wie auch allen weiteren schlimmen Krankheiten leben und umgehen lernen , wie uns doch in vielen sog. Expertenrunden vermittelt wird.

    Impfen werde ich mich, weil ich keine Lust auf Fieber, Geschmacksverlust oder noch schlimmeren Verlauf mit Atemnot habe, aber das kann jeder für sich entscheiden und verantworten ..
    wie das Maske tragen, Immunsystem stärken, Kontakte einschränken und Hygiene.

    Nur werden weitere Beschränkungen nichts mehr helfen, sondern weitere ( auch andere langfristige gesundheitliche) Probleme schaffen und die Bürger immer weiter von den Verantwortlichen entfernen, was ich als katastrophale Entwicklung zum Demokratieverständnis befürchte.

    Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz im März werden dann der erste Gradmesser der Bürger sein und bis September mit Bundestagswahl könnten weitere staatl. Maßnahmen leider ungeahnte Negativfolgen verursachen.

    Sperrt den Einzelhandel und Gastro/Hotelerie ab März wieder auf, lasst die Kinder in die Schulen oder Kitas ..denn sonst sehe ich ( nicht politisch) schwarz für unsere Gesellschaft und Bürger-Gemeinschaft .

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  8. Wenn sich alle an die Maßnahmen halten, dann gehen die Zahlen runter.
    Aber so lange es welche gibt, die sich nicht daran halten, wird es nicht besser werden.
    Aber viele treffen sich irgendwo, feiern Party.
    Zudem gibt es noch zu viele Reisende, die sehr viel dazu beitragen, dass die Zahlen hoch bleiben und nehmen sogar noch den mutierten Virus mit nach Deutschland.

    Schaut doch mal im Fernsehen, wie viele Menschen sich in den Skigebieten den Virus gegenseitig zustecken.
    Deshalb mein Apell: Haltet euch an die Maßnahmen, lasst euch impfen, und bleibt zu Hause, dann ist die Chance groß, dass die Zahlen wieder sinken.

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  9. @Sep (…)
    die Menschen in den Altenheimen (…) verbringen oft ihre kostbare Lebenszeit wieder mal in Einzelhaft und kümmern vor sich hin.

    Ich denke auch nicht, dass die alten Menschen durch Lockdown der restlichen Gesellschaft geschützt werden können, sondern nur dadurch, dass ihr Immunsystem gestärkt wird durch Lebensfreude, Zuwendung, gesundes Essen und einen ausreichend hohen Vitamin D-Spiegel (…)

    Statt dessen werden Friseure, Gastro, Künstler und viele andere Berufe als Sündenböcke hingestellt und die bösen Bürger, die nach Monaten sinnlosen Lockdowns einfach nicht mehr wollen und nicht mehr können!
    (…)
    Impfung für Risikogruppen und Alte dürfte sinnvoll sein, für alle anderen ist es eine Risiko-Nutzen-Abwägung,
    solange nicht klar ist, ob man mit Impfung das Virus nicht weitergeben kann – das muss jeder selber entscheiden und ich denke, dass auch viele alte Menschen kein übersteigertes Interesse haben, so noch weiterzuleben …

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  10. Meldung vor 1Stunde auf Express.
    Berlin 60 Personen illegal gefeiert.
    Hamburg 30 Personen Party.
    Soltau 20 Personen Pokerrunde.
    Die Dunkelziffer möchte ich nicht wissen.
    Dazu kommt der Arbeitsplatz und die öffentlichen Verkehrsmittel.
    Da wundert es mich nicht wenn der Lockdown
    nicht wie gewünscht wirkt.

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  11. Da muss man gar nicht nach Berlin oder Hamburg schauen, auf dem Staudhamer See wurde heute in größerer Runde munter Eishockey gespielt, überall laufen Gruppen von Leuten herum… klar ist das draußen, aber wenn die englische Variante von dem Virus wirklich so ansteckend ist wie man hört, dann ist das halt in der aktuellen Situation nicht angebracht und verlängert den ganzen Mist möglicherweise einfach nur unnötig.

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