Es geht um den Altstadt-Verkehr

Heute öffentliche Sitzung des Wasserburger Stadtrates in der Aula der Mittelschule

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Mit einem Thema, das seit Jahren für viel Diskussionsstoff sorgt, beschäftigt sich heute der Wasserburger Stadtrat bei seiner Sitzung um 18 Uhr in der Aula der Mittelschule. Es geht um die Regelung des fließenden Verkehrs in der Altstadt. Bei einer Klausurtagung vor knapp drei Wochen hatte der Stadtrat sich auf einen Kompromiss geeinigt – allerdings hinter verschlossenen Türen. Das Ergebnis soll heute Abend vorgestellt werden.

Der Wirtschafts-Förderungs-Verband hatte sich vor der Klausur  mit einem offenen Brief an alle Stadträte gewandt, in dem er vor „Experimenten in der Altstadt” warnte, die für den Einzelhandel schädlich sein könnten – „gerade jetzt in Zeiten von Corona und wachsender Konkurrenz durch den Online-Handel.”

 

Ganz anders sehen das die Befürworter einer weiteren Verkehrsberuhigung. Für sie herrscht gerade an den Wochenende eine zu starke Verkehrsbelastung vor allem in der Hofstatt. Immer wieder wurde deshalb eine Sperrung – zumindest zeitweise – gefordert.

 

Der Kompromiss, den der Stadtrat dazu ausgearbeitet hat, wird heute Abend bei der Sitzung präsentiert. Wir berichten aktuell …

 

 

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2 Kommentare zu “Es geht um den Altstadt-Verkehr

  1. Die beste Zeit dafür, genau jetzt Jahrelang bla bla , Planungen sauteuere Beratungen ,aber nichts probiert.

    Vielleicht können unsere Räte den Einzelhandel ausbremsen, dann ist de Altstadt ein Museum – Gastro macht ja keine Probleme mehr

    Antworten
  2. Ich kenne die jahrelangen Diskussionen nicht, aber habe in den letzten Monate mit Interesse einige Diskussionen bezüglich der Verkehrslage und Planungen verfolgt.

    Ich verstehe nicht, welche Auswirkungen eine Beruhigung des Durchgangsverkehrs zwischen Hofstatt bis Marienplatz auf den Einzelhandel und die Gastronomie hat. Um in der Gastronomie einzukehren, muss ich nicht unbedingt in der inneren Altstadt parken, da kann man auch die Parkhäuser und Parkplätze (Gries, Rampe, Lederzeile, ..) nutzen. Beim Einzelhandel innerhalb des Altstadtgebietes ebenso. Für bestimmte Personengruppen könnte man entsprechende Park- und Zufahrtsberechtigungen schaffen (Behindertenparkplätze oder ähnliches).

    Die Idee die Zufahrt auf Anwohner, damit meine ich Personen, die auch dort wohnen (Was ist der Unterschied zwischen Anwohner und Anlieger?) und Lieferverkehr zu begrenzen, finde ich gut, ich würde dies sogar nicht nur auf das Wochenende begrenzen.

    Die Stadt wird dadurch nicht zum Museum, weil vom Gries, von der Rampe oder den Parkhäusern ist man nirgends weit entfernt.

    Oder lebt Wasserburg von den durchfahrenden Autos? Ich denke doch mehr von den Menschen, die zu Fuss durch die Gassen und Straßen gehen/schlendern, vom Auto aus lässt es sich ja schlecht einkaufen oder einkehren.

    Vielleicht hält das auch einige Fahrer ab, die einfach zwei/dreimal durchfahren, um zu sehen und gesehen zu werden (vor allem am Wochenende 🙂

    Einen Versuch ist es doch wert und wenn man andere Erkenntnisse erhält, nun nichts ist in Beton gemeißelt.

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