„Es darf kein Talent verloren gehen”

Erste Pressekonferenz des neuen Landrats Otto Lederer - Thema Bildung ist seine Herzensangelegenheit

image_pdfimage_print

Man versteht es nicht als Floskel, denn man spürt – es ist ihm sehr ernst, wenn er das sagt zum Thema Bildung im Landkreis: „Es darf kein Talent verloren gehen.” Am heutigen Mittag hatte der neue Landrat Otto Lederer, selbst ausgebildeter Gymnasial-Lehrer, zu seiner ersten Pressekonferenz in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Rosenheim eingeladen. Seine Gedanken und Ideen zu insgesamt fünf Themen der Zukunft des Landkreises präsentierte er dabei kurz und prägnant und beantwortete die Fragen der Medienvertreter. Mit dabei waren auch wir von der Wasserburger Stimme.

Foto: Renate Drax

Als Erstes soll an dieser Stelle die besondere Herzensangelegenheit des neuen Landkreis-Oberhauptes angesprochen werden, mit der er gerade den Familien wohl ebenfalls aus dem Herzen spricht: Landrat Otto Lederer möchte den Landkreis Rosenheim zu einer aktiven Bildungs-Region weiterentwickeln und weiter etablieren. Was nur in Zusammenarbeit mit der Stadt Rosenheim geschehen könne und bereits auf einem guten Weg sei: Aber wie in so vielen Bereichen, in denen Corona den Finger in die Wunde gelegt hat, gibt’s auch beim Thema Bildung noch viel Luft nach oben. Das weiß auch der neue Landrat …

Ja, die Einrichtungen sind zahlreich vorhanden – vom Kleinstkind bis zur renommierten Technischen Hochschule sind in Stadt und Landkreis Rosenheim alle Wege offen. Aber Landrat Lederer möchte eine Weiterentwicklung, keinen Stillstand und schon gleich gar nicht ein Ausruhen. Neue Bildungs-Arbeitsgruppen sollen künftig im Landkreis eingerichtet werden, die sich um die verschiedensten Anliegen kümmern werden.

Neben einer Vernetzung der Institutionen und den vielen Möglichkeiten für den Nachwuchs sei hier vor allem der digitale Fortschritt im Mittelpunkt. Neben der Eigenverantwortung der privaten Familien und der Schul-Familien stehe auch der Landkreis als Sachaufwandsträger der weiterführenden Schulen wie Gymnasium und Realschule in der Verantwortung.

Ein erneutes Abfragen der Situationen vor Ort werde in den kommenden Wochen folgen, um noch einmal nachsteuern zu können, wo es hake beim effektiven, digitalen Arbeiten. In der großen, mitschwingenden Hoffnung, nach den großen Sommerferien führe der Weg in die Normalität …

Gemeint in der Weiterentwicklung sei auch die digitale Ausbildung der Lehrkräfte, so Lederer.

Corona war geradezu ein Beschleuniger bei all diesen brisanten Zukunfts-Themen in der Bildung. Vor allem aber hat die Pandemie eins geschafft: Sie hat die Bereitschaft der digitalen Weiterentwicklung wohl zumindest enorm vergrößert …

Weitere Berichte zur Pressekonferenz heute folgen!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren