Erster Mädchenzukunftstag bei Altmann

Berufsorientierungsprojekt „Girls’ Day" auch beim Kranhersteller in Albaching

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Um bei Mädchen das Interesse an Berufen in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu wecken, öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland am „Girls’ Day” ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Und wer könnte in der Wasserburger Umgebung die Mädchen besser davon überzeugen, dass auch sie in technischen Berufen vieles bewegen können, als ein Kranhersteller? So lud die Firma Altmann dieses Jahr zum ersten mal zwei Mädchen zum größten Berufsorientierungsprojekt nach Albaching ein.

Bereits beim Firmenrundgang lernten die Teilnehmerinnen, dass bei Altmann ein Kran nicht nur für den Einsatz an einer Baustelle gebaut wird: Aus dem Familienunternehmen stammen sowohl die größten Reinraumkrane der Welt als auch die Fahreinheiten und die komplette Sicherheitssteuerungstechnik der fahrbaren Dächer der zwölf neuen Moscheen in Mekka. Durch die unterschiedlichen Ausführungen, vom Standardkran für Traglasten bis zu mehreren Tonnen bis hin zu Sonderanfertigungen für die Lebensmittelindustrie oder die Raumfahrttechnik, konnten sich die Mädchen ein Bild davon machen, wie abwechslungsreich der Berufsalltag des Zerspanungsmechanikers und des Industrieelektrikers bei Altmann sein kann.

Zusammen mit dem Ausbilder Markus Krude erkundeten die beiden einen Tag lang die Stationen der einzelnen Fertigungsschritte: Ausschneiden des Rohmaterials auf dem Plasmazentrum, Zusammenschweißen der Rohteile und Gliederung in Baugruppen, Nachbearbeitung hochpräziser Teile in der Zerspanung, Lackieren zum Schutz vor Korrosion und schließlich die Vormontage der Krane inklusive Verkabelung. Hier durften die beiden Mädchen selbst Hand anlegen und unter Aufsicht des Mechatronikers Maximilian Brandl die Motoren und Sensoren an die Krananlage anschließen.

Praktische Erfahrung konnten sie auch in der Zerspanung sammeln:  Industriemechaniker Alex Neumeier erklärte ihnen an einer Seilklemme, wie das Fräsen von Radien und Langlöchern funktioniert. Als Highlight fertigte er mit ihnen gemeinsam ein Solitärspiel inklusive Gravur des Namens, das jedes der Mädchen am Ende des Tages zusammen mit vielen positiven Eindrücken mit nach Hause nehmen durfte.

Und wie fanden die Mitarbeiter bei Altmann den ersten „Girls’ Day”? „Für uns war er auf jeden Fall eine Bereicherung und wir wollen auch im nächsten Jahr wieder einigen Mädchen zeigen, dass sie keine Angst haben müssen vor Berufen, bei denen es auch mal etwas schwerer zur Sache geht“, verspricht Alex Neumeier für den „Girls’ Day” am 26. März 2020.

 

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