Erster Corona-Todesfall im Kreis Ebersberg

Dringender Appell aus dem Landratsamt bei sinkenden Fallzahlen: Gerade jetzt durchhalten!

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Nun muss leider auch der Landkreis Ebersberg seinen ersten Todesfall im Zusammenhang mit Corona beklagen. Dabei entwickeln sich seit einer Woche jedoch die Fallzahlen tendenziell rückläufig, wobei die Zahl der neu Infizierten zwischen sechs und 18 Fällen pro Tag schwanke. Vor einer Woche lag die Zahl der Infizierten noch bei 144 Fällen. Für die kommenden, für alle weiteren Entwicklungen in Bayern entscheidenden Osterfeiertage geht noch einmal ein Appell aus dem Landratsamt Ebersberg an alle Bürger …

Bitte halten Sie sich weiter wie bisher so vorbildlich an die Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregeln. Wenn sich das langsamere Ansteigen der Infizierten-Zahlen in unserem Landkreis so weiter entwickeln sollte, wäre das ein gemeinsamer Erfolg.

Wir sollten ihn nicht dadurch zunichte machen, dass wir zu früh aufgeben.

Gerade jetzt ist unser Durchhaltevermögen gefragt. Bitte beachten Sie auch an den Feiertagen die geltenden Regeln.

Bleiben Sie bei Spaziergängen, beim Joggen und so weiter in der Umgebung, in der Sie leben und verzichten Sie auf Ausflüge – auch wenn das Wetter schön ist.

Und wo immer sich Situationen ergeben, bei denen mehrere Menschen sich begegnen, die nicht in einer gemeinsamen Wohnung leben, halten Sie Abstand, mindestens 1,50 m, besser 2 m. Alles ist hilfreich, was es dem Virus schwerer macht, von Mensch zu Mensch zu gelangen.

Im Landkreis Ebersberg sind zum Stand Donnerstag 132 Corona-Infektionen gemeldet gewesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich 286 Personen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Landkreis insgesamt 310 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 177 von ihnen sind wieder gesund.

Seit einer Woche entwickeln sich die Fallzahlen tendenziell rückläufig, wobei die Zahl der neu Infizierten zwischen 6 und 18 Fällen pro Tag schwankt. Vor einer Woche lag die Zahl der Infizierten noch bei 144 Fällen. Die Ausgangsbeschränkungen scheinen ihre Wirkung zu entfalten. Dennoch befinden wir uns erst am Anfang der Pandemie, weil die größten Teile der Bevölkerung nicht immun sind. Unseren besonderen Schutz brauchen die Senioren- und Pflegeheime und deren Personal.

Am Ebersberger Diagnostikzentrum wurden am Mittwoch 60 Menschen untersucht.

In der Kreisklinik werden Stand Donnerstag 15 infizierte Patienten behandelt, vier von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen dort beatmet werden. Es gibt 14 Verdachtsfälle. Sie werden isoliert stationär behandelt.

97 Landkreisbürger haben sich am Mittwoch über das Bürgertelefon (08092) 823 680 an das Landratsamt gewandt. 22 Betriebe haben sich über die für sie eingerichtete Hotline (08092) 823 685 informiert.

An den kommenden Ostertagen ist das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes täglich von 9 bis 15 Uhr besetzt. Man erreicht es mit der Telefonnummer (08092) 823 680.

Am Ostermontag, 13. April, wird die Trauer-Hotline von 9 bis 12 Uhr besetzt sein. Sie ist ein Gesprächs-Angebot an Menschen, die in der Corona-Krise von Trauer und Verlust betroffen sind. Menschen, denen es nicht gut geht, weil sie Ihre Eltern oder Großeltern in den Senioreneinrichtungen nicht besuchen können. Die Telefonnummer: (08092) 823 684.

 

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