Erste „Staade Zeit“ vor 25 Jahren

lona Picha-Höberth als Geschichtenerzählerin seit einem Vierteljahrhundert in Wasserburg unterwegs

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Seit mehr als 25 Jahren ist Ilona Picha-Höberth als Geschichtenerzählerin unterwegs. Besonders in der Weihnachtszeit sind ihre mystischen Erzählungen über den Wode mit seinen wilden Reitern, über die Frau Percht und ihre seligen Heimchen und über allerlei segensreiche Himmelswesen und listigen Erdgeister gefragt – ob in Schulen, bei Weihnachtsfeiern von Betrieben, Vereinen und Institutionen. Seit zehn Jahren erfreuen sich ihre inzwischen schon traditionellen „Wasserburger Raunachtsführungen“ zusammen mit der Stadtentdeckerin Irene Kristen-Deliano großer Beliebtheit.

In ihren Raunachtsgeschichten erzählt Ilona Picha-Höberth nicht nur von den alten Glaubensvorstellungen und Weltsichten unserer Ahnen, sondern auch von der heilsamen Kraft des Rückzugs, vom Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt und von sozialen Notwendigkeiten in düsteren Zeiten. Gerade in diesem Jahr aktuell wie nie zuvor. In diesen Raunächten bleibt ihr Geschichtenkoffer coronabedingt geschlossen. Für die Erzählerin die erste wirklich „staade Zeit“ seit einem Vierteljahrhundert. Ein bisschen Wehmut ist da schon dabei.

Wer über die Hintergründe der Raunächte oder die zauberhaften Erzählungen in den ruhigen Stunden während der Feiertage selbst– oder im Familienkreis vor-lesen möchte, für den gibt es einige Buchempfehlungen:

„Zeit-Los“ – über Herkunft, Bedeutung, Mystik und Magie der Raunächte,

„Stille Nacht – Raue Nacht“ u.a. mit Wasserburger Raunachtsgeschichten als Buch und CD

Zu beziehen direkt über den CreAstro Verlag Wasserburg sowie über die örtlichen Buchhandlungen. Ilona Picha-Höberth jedenfalls freut sich schon darauf, wenn es im nächsten Jahr hoffentlich wieder heisst: „Geschichten hören ist wie sehen im Dunkeln“

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