Erstaunliche Fakten zum Verkehr

Experten stellten gestern im Bauausschuss die Ergebnisse der Verkehrszählungen vor

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Er ist der politische Dauerbrenner in Wasserburg: Der Individualverkehr in der Altstadt und dessen Regelung. Dabei besteht eigentlich gar kein Problem, wie gestern Sibel Aydoglu und Ulrich Glöckl vom Planungsbüro Schlothauer&Wauer den Stadträten und zirka 30 interessierten Zuhörern darlegten. Denn: Die Zahlen, die bei den jüngsten Verkehrszählungen ermittelt wurden, überraschen. „Im Schnitt fahren pro Stunde 80 Autos durch den Kern der Altstadt. Das ist ein ganz geringer Wert”, wie Glöckl den erstaunten Räten darlegte.

Nach geltenden Richtlinien sei die maximale Belastung für sehr ruhige Wohnwege wie Sackgassen und Stichstraßen zu Wohngebieten bei 150 Fahrzeugen pro Stunde festgelegt.  „In Wasserburg haben wir da nur etwas mehr als die Hälfte.” In der Altstadt empfinde man den Verkehr durch die Enge der Gassen allerdings etwas lauter. Fakt sei aber:  „Wir haben von der Hofstatt über die Färber-, Schuster- und Herrengasse bis hin zur Salzsenderzeile eine vergleichsweise geringe Verkehrsmenge.”

Dennoch soll jetzt der Stadtrat nochmals in einer Klausurtagung vor der Kommunalwahl über eine weitere Verkehrsberuhigung vorberaten. „Die endgültige Entscheidung über die Verkehrsregelung soll nach der Wahl noch der alte Stadtrat treffen”, wie Bürgermeister Michael Kölbl am Ende der gestrigen Beratung sagte.

 

Und das wurde gestern ohne Gegenstimme im Bauausschuss beschlossen:

Der Stadtrat soll in Klausur abschließend über folgende Alternativen beraten:

 

1. Fußgängerzone Hofstatt, Verkehrsführung über Gerbelgasse

2. Pfostenlösung wie diskutiert, jedoch mit aufgezeichnetem Wendebereich ihn der Färber- und Schustergasse

3. Zeitlich begrenzt (insbesondere an Wochenenden) oder unbegrenzt gesperrte Einfahrt für Kfz aller Art ab der Hofstatt, jedoch für Anlieger frei, gegebenenfalls kombiniert mit einer beidseitigen Freigabe der Herrengasse

 

Das Verkehrsplanugsbüro wird gebete, die Varianten zu bewerten. Nach der Klausur ist in einer öffentlichen Stadtratssitzung zu entscheiden, „ob, und wenn ja, welcher Verkehrsversuch stattfindet.

 

Einen ersten Beschlussvorschlag, der auf jeden Fall einen Verkehrsversuch vorgesehen hätte, hatte Wolfgang Schmid (CSU) für seine Fraktion noch abgelehnt: „Bei diesen Zahlen sehen wir im Kernbereich der Altstadt überhaupt keinen Handlungsbedarf. Wir finden es so gut, wie es jetzt ist. Wir sind aber natürlich bei der Klausur dabei.” Schmid und sein Fraktionskollege Andreas Ass stimmten erst zu, als die Formulierung mit dem „Ob” auch die Möglichkeit offen ließ, dass es gar keinen Versuch geben wird.

 

Und das sind die harten Fakten, die eine Verkehrszählung an einem Samstag im Herbst und an einem Dienstag im Mai ergeben hat:

 

Dienstag:

970 Fahrzeuge in 24 Stunden, Hofstatt rein und raus, nur wenige, die wenden

830 Fahrzeuge in 24 Stunden, Färbergasse

1420 Fahrzeuge in 24 Stunden, Salzsenderzeile, zirka 300, die reinfahren und einen Parkplatz suchen

 

Samstag:

908 Fahrzeuge in 24 Stunden, Hofstatt rein und raus, nur wenige, die wenden

781 Fahrzeuge in 24 Stunden, Färbergasse

1448 Fahrzeuge in 24 Stunden, Salzsenderzeile, zirka 300, die reinfahren und einen Parkplatz suchen

 

Der Verkehrsplaner dazu: „Was uns wirklich überrascht hat, ist der Grad der Übereinstimmung der Zahlen und, dass der Samstag keine signifikant höheren Verkehrszahlen aufweist.” Allerdings zeigten sich etwas unterschiedliche Spitzenwerte. Am Dienstag sei die Morgenspitze von 9 bis 10 Uhr und die Abendspitze von 16 bis 17  Uhr. Am Samstag habe man die Morgenspitze von 8.45 bis 9.45 Uhr festgestellt, die Abendspitze sei von 18.30 bis 19.30. „Offenbar fahren da nochmals viele Leute rein, die eine Gastronomie aufsuchen.”

Am Samstag habe man nur „gefühlt mehr Verkehr”, so der Experte weiter. „Das liegt an den Marktständen in der Hofstatt und daran, dass mehr Fußgänger unterwegs sind.”

 

Sibel Aydoglu legte anschließend das Ergebnis der Bürgerbeteiligung dar. Insgesamt habe es 21 Eingaben gegeben, die man unter fünf Kategorien zusammenfassen könne:

  1. Neu Verkehrsführung über Gerblgasse (Änderung der Einbahnregelung)
  2. Bessere Parkraumbewirtschaftung
  3. Einbahnstraßenregelung für die gesamte Altstadt vom Marienplatz bis zur Rampe
  4. Probeversuch mit Pfosten in der Schustergasse
  5. Ausweisung einer zeitlich begrenzten Fußgängerzone mit „Anlieger frei”
  6. Sonstiges

Die Diskussion dazu in Auszügen:

  • Neue Verkehrsführung in der Gerblgasse

Die Verkehrsexpertin: „Wir raten von der Umkehrung der Einbahnstraßenreglung ab. Die Gerblgasse ist zu eng für noch mehr Pkw-Verkehr.”

Christian Stadler (Grüne): „Man darf jetzt auch schon durch die Gerblgasse fahren, da ist die Richtung dann eigentlich egal. Jetzt ist es eher schwieriger, von der Hofstatt her um die Ecke zu kommen. Das wäre in der anderen Richtung sogar einfacher. Wenn man allgemein festlegt, dass es in der kleinen Gasse zu eng wird, sollte man überlegen, ob man sie nicht ganz sperrt und gleich die Nagelschmidgasse auch noch mit.”

Bürgermeister Michael Kölbl: „Freiwillig fährt da ohnehin niemand durch. Da gibt’s leicht eine Schramme im Auto. Ich befürchte das wird anders, wenn man die Einbahnregelung umdreht und die Hofstatt sperrt. Dann verlagert sich der Verkehr in die Gerblgasse und Bäckerzeile. Dort ist aber ist ein Wohnquartier. Ich bin von diesem Vorschlag nicht begeistert.”

 

  • Parkraumbewirtschaftung: Verkürzung der Parkzeiten in der Färber- und Herrengasse 

Die Verkehrsexpertin: „Kürzere Parkzeiten könnten zu mehr Verkehr führen, das sollte man sich genau überlegen.”

Stadler: „Das kann durchaus eine Folge sein. Vielleicht wird’s dann aber für einige auch uninteressant, da rein zu fahren, wenn nur kurz geparkt werden darf.”

Bürgermeister: „Ich befürchte schon, dass die sogenannte Semmeltaste eher den Verkehr reinzieht. Wir haben die Verkehrsüberwachung seit April intensiviert. Seither kann man beobachten, dass man im Regelfall jetzt gut einen Parkplatz bekommt.”

Wolfgang Schmid (CSU): „Ich finde unsere jetzige Regelung gut: Man kann’s so zusammenfassen: Weiter gehen, oder mehr zahlen. Je weiter man weg ist vom Stadtkern, umso billiger wird’s.

Stadler: „Das ist jetzt nur eine Vermutung. Es ist nicht klar, in welche Richtung sich die Zahlen entwickeln. Vielleicht sollte man da mal einen Versuch starten.”

Andreas Ass (CSU): „Wir sind eine Stadt, dann müssten wir das überall testen.”

 

  • Einbahnstraßenregelung: Altstadtring, Einbahn auch am Marienplatz von West nach Ost um die ganze Altstadt herum

Verkehrsexpertin: „Diese Regelung kann man zur Verkehrsberuhigung schon einsetzen. Aber der Verkehr wird sich dann auf andere Straßenzüge verlagern. Einige Autofahrer müssten zudem weite Umwege in Kauf nehmen.

Bürgermeister: „Da würde der Einfädelverkehr beim Gewandhaus Gruber wegfallen, dafür gebe es mehr Verkehr über die Schmidzeile.”

 

  • Probeversuch mit Pfosten in der Schustergasse

Verkehrsexpertin:  „Wir bekämen in der Herren- und Färbergasse zwei Stichstraßen.  Die Verkehrsbelastungen würden sich reduzieren, am Ende der Färbergasse müsste eine Wendeanlage platziert werden. Aber da ist einfach zu wenig Fläche. Es kommt zu Rückwärtsfahrten in Bereichen, in denen viele  Fußgänger unterwegs sind.”

Bürgermeister: „Ich bin anfangs davon ausgegangen, dass das mit einem Pkw gut zu schaffen ist, aber das geht aus verkehrsdynamischen Gründen einfach nicht. Alle Fahrzeuge müssten vor dem Wendeplatz an der Ecke zur Schustergasse ganz links anfahren, damit gefahrlos gewendet werden könnte. Das macht man aber einfach nicht. Man tendiert immer zum Rechtsfahren. Somit muss im Fußgängerbereich rangiert werden. Die Polizei rät uns klar davon ab.”

Peter Stenger (SPD): „Das ist doch prima. Das macht es für Autofahrer unattraktiv. Dann fährt vielleicht keiner mehr rein, das wollen wir doch.”

Stadler: „Ein aufgezeichneter Wendehammer könnte helfen. So lautete auch ein ursprünglicher Vorschlag von uns. In der Hofstatt wird doch auch vogelwild geparkt und rückwärts gefahren. In der Färbergasse hätte man immerhin Fußgängerwege. Ich hänge schon noch an diesem Verkehrsversuch mit dem Pfosten. Die Herrengasse ist voll von Rückwärtsfahrern.”

Ass: „Also ich bin ein durchschnittlicher Autofahrer und hab mal einen Selbstversuch gemacht. Ich hab’s nicht geschafft, ohne mit meinem Auto in den Fußgängerbereich zu kommen. Das funktioniert einfach nicht.”

 

  • Fußgängerzone, Anwohner- und Lieferverkehr frei

Verkehrsexpertin: „Dazu gab es verschiedene Vorschläge. Zum einen nur für die Hofstatt, oder für den ganzen Zug bis zur Salzsenderzeile. Die Anfahrt zu Garagen und für den Lieferverkehr muss frei bleiben. Zu den gesperrten Zeiten ist klar, dass die Zufahrt zu den Geschäften nicht mehr gegeben ist.”

Bürgernmeister: „Das für den Anliegerverkehr freizuhalten, wäre einfach und kostengünstig zu bewerkstelligen, die Zeiten könnte man sehr flexibel einrichten. beispielsweise an den Wochenenden. Das ist auch mit dem WFV vorbesprochen.”

Markus Steinmaßl, Polizei Wasserburg: „Das mit dem Schild ,Anlieger frei’ ist immer ein bisschen problematisch. Das kann nur mit entsprechenden Kontrollen einhergehen. Wir würden da aber einen Versuch begleiten. Rechtlich problematisch wird es dann, wenn man zeitlich umschaltet – vom verkehrsberuhigten Bereich auf Fußgängerzone.”

 

  • Sonstiges

Verkehrsexpertin: „Es gab den Vorschlag, die gesamte Stadt zur Tempo-20-Zone zu machen. Das ist aber rechtlich nicht überall möglich. Auch ein elektronisches Parkleitsystem, wie beim  ISEK gefordert, wurde vorgeschlagen und sogar eine  Schranke an der Brücke, an der Maut verlangt werden sollte. Auch ein versenkbarer Poller in der Hofstatt ist angedacht worden.”

 

 

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11 Kommentare zu “Erstaunliche Fakten zum Verkehr

  1. Christoph Klobeck

    Jetzt also schwarz auf weiß. Es gibt kein Verkehrschaos im Altstadtkern. Bei einem Verkehrsaufkommen das gerade mal knapp über der Hälfte eines Wohngebiets liegt, dürfte sich die Diskussion wohl erledigt haben. Meiner Ansicht nach ist die aktuelle Lösung die Beste und jede Veränderung wird eher zu einem Chaos führen (mal abgesehen von ein paar kleinen Feinjustierungen vielleicht). Wenn Alternativen wie der 30 Minuten-Takt des Stadtbus, ein sicheres Konzept für Radfahrer usw. umgesetzt werden, wird der PKW-Verkehr weiter zurückgehen. Wieso sollte man das alles nicht mal positiv sehen und sagen: “Wasserburg ist auf einem guten Weg !”

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  2. Man kann das auch genau andersrum sehen: selbst der WFV und namentlich Herr Klobeck haben die Situation an den Samstagen als problematisch bezeichnet – siehe hier: https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/kein-verstaendnis-fuer-attacken/2019/07/30/ Jetzt erfährt man, dass die Verkehrsbelastung an allen anderen Tagen nicht, wie vom WFV behauptet geringer ist und dass es nur deswegen zu weniger Nutzungskonflikten kommt, weil weniger Marktstände, weniger Passanten, ergo insgesamt weniger Menschen unterwegs sind. Und genau dieses Weniger an Menschen an den Werktagen müsste ein Einzelhandeslverband eigentlich durchaus als Problem begreifen. Vor allem auch, weil das geforderte “sichere Konzept für Radfahrer” eben schon daran scheitert, dass es (u.a. aufgrund Platzmangel und weil es den Ausweisungen als verkehrsberuhigte Zone bzw. verkehrsberuhigtem Geschäftsbereich in weiten Teilen der Altstadt widersprechen würde) keine abgetrennten Fahrradspuren geben wird, so dass eine Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer am ehesten durch eine Reduzierung und Ausbremsung des Kfz-Verkehrs erreicht wird..

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    1. Christoph Klobeck

      Die Rede war von 3 Stunden die problematisch sind, deshalb auch in Klammern Feinjustierung. Aber alles über den Haufen zu werfen wäre einfach falsch.

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  3. Wasserburger Beobacher

    So jetzt wissen wir es (weil es uns jemand von auswärts sagen musste) – in Wasserburg ist verkehrsmäßig alles normal! Und es läuft auch alles normal, wenn sich alle, und wirklich alle (auch die Radfahrer und Fußgänger) an geltende Verkehrsregeln halten würden und die Einhaltung konsequent, nachhaltig und vermehrt von der Verkehrsüberwachung (Polizei und sonstige) kontrolliert würde. Und glauben Sie mir, ich weiß von was ich rede – ich wohne in Wasserburg und fahre an jedem Arbeitstag durch die Altstadt und gehe zu Fuß in der Altstadt zum Einkaufen – auch am Wochenende.

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  4. Super, jetzt wo der Verkehr draußen ist, müssen wir nur noch die vielen Menschen wegkriegen. Ist ja nicht auszuhalten.

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  5. Es freut mich, dass es nun belastbare Zahlen zu dem Thema gibt. Es fahren also tatsächlich 80 Autos pro Stunde durch die Stadt. In sehr ruhigen Wohngegenden dürfen 150 fahren. Ich selbst habe nie ein Verkehrschaos rund um die Hofstatt erlebt weshalb ich mich schon lange frage was die ganze Aufregung soll. Mit ein wenig gegenseitiger Rücksicht von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern darf es meiner Meinung nach gern bei den 80 oder auch mal 100 Autos bleiben. Lasst alles wie es ist und lasst unseren Stadtrat sich wieder um die echten Probleme der Stadt kümmern und da meine ich nicht den CO2 Ausstoß unserer wunderschönen Eisbahn die wir alle lieben.

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  6. Wenn keiner mehr rein fahren soll, wie Herr Stenger sich das wünscht, dann wird ein Geschäft nach dem anderen schließen. Will er das wirklich? Es gehen dann viele Arbeitsplätze verloren. Ist das in seinem Sinne? Und wenn man das so beobachtet, was da so momentan in Wasserburg abläuft (siehe Heizpilze) dann fragt man sich schon, will man die Stadt kaputt machen? Ich war heuer in Bamberg beim Stadtfest (Sandkerwer). Da gibt es keine Verbote, das ist noch ein richtiges Stadtfest wie vor 30 bis 40 Jahren das Weinfest in Wasserburg. Ich würde mir wünschen, das nicht alles verboten wird.

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  7. Es ist schon verwunderlich dass die Hofstatt zum Thema einer Verkehrsentlastung gemacht wird, obwohl die Herrengasse ein um 600 Fahrzeuge höheres Verkehrsaufkommen aufweist.
    Dass dies die Ursache auf Grund der 300 Fahrzeuge vom Marienplatz hat wurde offensichtlich nicht weiter untersucht. Da könnte ich mir wie schon immer von mir vorgeschlagen wünschen, keine Fahrzeuge vom Marienplatz in die Herrengasse einbiegen zu lassen.
    Dadurch würde sich das Verkehrsaufkommen in der Herrengasse um ca. 600 Kfz wesentlich verringern, das schwierige Wenden erledigen und die Rückstaus im Marienplatz wegen der Abbieger wären auch tabu.
    Im Übrigen sind Ansätze wie Anwohnerparken auch keine Lösung, da die vorhandenen Parkplätze nur einen Bruchteil des Bedarfes decken und somit wie schon jetzt ein Parksuchverkehr nicht zu vermeiden ist.
    Stattdessen wäre es im Sinne der Altstadtbewohner sinnvoll, an verschieden Stellen das Be- und entladen für Altstadtbewohner zu erlauben, damit deren Versorgung erleichtert wird. Es ist kaum zumutbar, die Einkäufe von den Parkhäusern zu den Wohnungen in der Altstadt zu transportieren.
    Aus den vorgenannten Gründen bin ich für die Beibehaltung der jetzigen Lösung, wobei durchaus die Zufahrt zur Salzenderzeile/Herrengasse nochmals überdacht gehört.
    Außerdem kann man sich auch überlegen, die Parkgebühren in der Kernstadt zu erhöhen, damit das Parken hier unattraktiver wird. Dies bedeutet jedoch, die Verkehrsüberwachung in diesen Bereichen zu verstärken und nicht im Bereich der Parkhäuser bei geringfügigen Überschreitungen der 4 Stunden Parkzeit zu ahnden.
    Man sollte immer die Attraktivität unserer Altstadt im Auge behalten und vermeiden, dass noch mehr Geschäfte aufgeben.

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  8. Die Überwachung der Parkplätze in der Altstadt werden schon seit der neuen Verkehrsüberwachung extrem verstärkt – 5 Minuten am gries übersehen zack hast an Strafzettel. Also die Zeiten kann man m. E. nicht noch stärker überwachen – und noch höhere Gebühren? Nein, diese halte ich auch für hoch genug. Ich kenne jetzt schon Leute die wegen der parksituation nicht mehr nach WS fahren, man sollte doch nicht alle vergraulen oder?

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    1. Dann schauen Sie sich einfach mal abends oder am Wochenende in Wasserburg um – am Marienplatz, in der Herrengasse, Salzsenderzeile, Hofstatt, Weberzipfl … eigentlich egal wo. “Rechtsfreier Raum” trifft es noch am ehesten.

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  9. Der Stadtrat soll in Klausur abschließend über folgende Alternativen beraten:…
    Wenn , lt. Analyse eines 2. Planungsbüros, kein Handlungsbedarf besteht, frage ich mich, was unser Stadtrat und 1. Bürgermeister, eigentlich noch beraten und beschließen wollen? Wieso beauftragen sie ein “zweites” Planungsbüro, wenn dessen Feststellungen dann doch nicht zur Problemlösung herangezogen werden, oder wollen sie einfach nicht wahrhaben, das es keine (Festellung) Verkehrsproblem gibt?
    Das Ganze grenzt allmählich an Verschwendung von Steuergeldern!

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