Erst testen, dann arbeiten …

Nationale Kraftanstrengung aller Firmen nötig: Bundeskabinett hat heute Testpflicht auf den Weg gebracht

Die Unternehmen in ganz Deutschland müssen ihren Beschäftigten nun verpflichtend Corona-Tests anbieten, wenn die Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten. Eine entsprechende Verordnung hat das Bundeskabinett am heutigen Dienstagmittag auf den Weg gebracht. Im Grundsatz MÜSSEN Betriebe ihren Beschäftigten nun einmal pro Woche ein Testangebot machen. Es handele sich lediglich um eine Angebotspflicht, eine Testpflicht für Arbeitnehmer gebe es nicht. Heißt: Der Arbeitgeber muss das Testen anbieten, das dann für den Arbeitnehmer aber auf freiwilliger Sache basiere. Auch eine Dokumentationspflicht soll es nicht geben.

Für viele Unternehmen ändere sich mit einer solchen Angebotspflicht aus der heutigen Sicht des Wirtschaftsministeriums nicht viel. Nach Angaben des Ministeriums bieten inzwischen nämlich bereits rund 70 Prozent der Unternehmen ihren Beschäftigten wöchentliche Testmöglichkeiten an, weitere Angebote kämen nun hinzu. Das belegten auch die Befragungen der Bundesregierung aus der vergangenen Woche. Mitte März waren es noch rund 35 Prozent.

Im Entwurf der Ministerverordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil hieß es, von der Corona-Krise schwer gebeutelte Unternehmen könnten die Ausgaben für die Tests als Kostenpunkt bei der Überbrückungshilfe anrechnen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sagte heute, es sei nun eine nationale Kraftanstrengung der Firmen nötig.

Die Verordnung gelte nicht nur für private Firmen, sondern auch den öffentlichen Dienst.

Unternehmen, die einen Betrieb aufhaben, die ihre Produktion fortsetzen können, die seien ja in einer weitaus besseren Lage als die Unternehmen, die geschlossen seien … so der Finanzminister. Insofern gehe es hier um Anstrengungen, die alle unternehmen müssen. Man habe sehr umfassende Wirtschaftshilfen auf den Weg gebracht. Deshalb glaube er, dass diese Testpflicht auch finanziell eine zumutbare und notwendige Maßnahme sei für die Unternehmen.

Quelle Bayerisches Fernsehen

 

 

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9 Kommentare zu “Erst testen, dann arbeiten …

  1. Mama von Schulkindern

    Testangebotspflicht? Und keine Dokumentation?
    Aber die Kinder dürfen ohne Test nicht mehr in die Schule!
    Das ist sehr gerecht.

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    1. Lass sie halt ohne Test nicht mehr rein daheim, dann hat der Staat das Problem.

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  2. Das kann niemand mehr verstehen. Die meisten stecken sich in der Arbeit an und tragen es dann ins private Umfeld. Da müsste man schon lang eine Testpflicht einführen. Aber die Kinder in den Schulen müssen sich testen lassen. Und nicht vergessen jetzt kommt dann noch der Lollipoptest für die Kleinsten. Man versteht die Welt nicht mehr

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  3. Ja, da kann man nur zustimmen. Ein totaler Schmarrn.

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  4. Möchte mich meiner Vorschreiberin anschließen, nicht zu vergessen die Profifußballer die spielen und sich vor Freude umarmen dürfen, auch zu mehreren und noch dazu auch in hoch infizierte Länder „müssen“, jetzt Testangebotspflicht ohne Dokumentation an die Wirtschaft, nur bei den kleinsten wird alles zu Pflicht gemacht, Schulkinder, zählen so wie es aussieht nicht mehr, eigentlich sollten sie die größte Lobby haben, denn sie sind unsere Zukunft.

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  5. Wer soll das bezahlen???????????
    Wenig Erträge- Hilfen zum ko…..

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  6. Die ersten Handwerker haben schon darauf reagiert.
    “Covid-19 Hygienepauschale; darin enthalten sind
    2x Test´s unserer Mitarbeiter pro Woche sowie
    weitere notwendige Hygienemaßnamen entsprechend unserem Hygienekonzept”
    12,50 Euro als zusätzliche Pauschale ausgewiesen, Regionale Firma bei der Heizungswartung.
    Gut bei anderen Gewerken und Ärzten wird das eh schon abgerechnet.

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    1. Abrechnen: Ja. Den Schein wahren: Ja. Die Tests an den Mitarbeitern tatsächlich durchführen und die Hygienekonzepte einhalten: Nein.
      Arbeite in einem Handwerksbetrieb und das ist meine Erfahrung.
      Ich hoffe immer noch, wir sind die Ausnahme …

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  7. Alle daheim bleiben außer Telekommitarbeiter. Internet muss gehn

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