„Erfreuliche Entwicklung”

Maskenpflicht in der Innenstadt ab heute aufgehoben - Oberbürgermeister nimmt Stellung

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Die sinkende 7-Tages-Inzidenz macht es möglich: Die Maskenpflicht in der Innenstadt von Rosenheim kann ab heute, Freitag, entfallen. Das gilt in den Fußgängerzonen am Max-Josefs-Platz mit Nebenstraßen, am Ludwigsplatz, am Salzstadel, in der Münchener Straße sowie in der Bahnhofstraße. 

Während des Grünen Markts am Ludwigsplatz sowie im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr mit den dazu gehörenden Einrichtungen bleibt die Maskenpflicht jedoch weiterhin bestehen, das heißt in Bussen, Zügen, Taxen, im Bahnhof, der Fußgängerpassage zwischen Bahnhof und Klepperstraße, den beiden Busbahnhöfen an der Stoll-/Heilig-Geist-Straße und an der Luitpoldstraße, sowie an allen weiteren Bushaltestellen und Bahnhaltepunkten sind weiterhin Masken zu tragen.

 

Oberbürgermeister Andreas März freut sich über diese Lockerungen, mahnt aber auch zur Vorsicht: „Nach dem Wegfall der Ausgangssperre können wir nun auch die Maskenpflicht in unserer Innenstadt größtenteils aufheben. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt: Es dauert zwar seine Zeit, aber der Lockdown wirkt. Auch wenn die letzten Monate gerade für den Rosenheimer Einzelhandel und die Gastronomie Monate zum Vergessen waren, beginnt die Beharrlichkeit, mit der die Beschränkungen durchgehalten werden mussten, sich zu lohnen. Wer jetzt aber glaubt, ‚No Covid‘ könnte das neue 35 sein, möge sich vor Augen halten, dass Deutschland nicht Australien ist. Wir sind keine Insel, deren See- und Flughäfen die einzigen Zugangswege sind. Deutschland ist von neun Staaten umgeben. Schon die Grenzkontrollen und –beschränkungen in Richtung Tirol müssten jedem praktisch denkenden Menschen klarmachen, dass ein Binnenstaat in der Mitte Europas nicht mit einem Inselkontinent vergleichbar ist. Damit aber guten Gewissens weitere Lockerungen erfolgen können, bitte ich die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, die üblichen Hygieneschutzregeln im eigenen Interesse weiterhin einzuhalten. Sonst verspielen wir die so mühsam erkauften Erfolge bei der Eindämmung der Pandemie.“

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