Erfolgreiche Rückkehr aufs Parkett

Basket: Neu gegründete Ü35 des TSV Wasserburg überrascht mit zweitem Platz

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Man hatte sich nicht viel vorgenommen, auf Seiten der ‚alten Herren‘ der Basketballer des TSV Wasserburg: Mit nur acht Spielern und einem gemeinsamen lockeren Training ging man gleich mal in die Ü35-Bezirksmeisterschaften in der heimischen Gymnasiums-Halle – gegen den TSV Vaterstetten und Slama Jama Gröbenzell. Das Auftaktspiel gegen Vaterstetten begann dann eher wenig vielversprechend.

Sieben Minuten lang gelang kein Feldkorb und man lag schnell mit 1:8 hinten. In einer von starken Defensivreihen und stockender Offensive geprägten Partie gelangen Niko Smirra in der Folge zwei Dreier und man konnte zum Viertelende sogar in Führung gehen.

Auch im zweiten Viertel schienen beide Körbe wie vernagelt und man ging mit nur zwei Punkten Rückstand bei 14:16 in die Halbzeitpause, ein selbst für die verkürzte Spielzeit von viermal acht Minuten sehr niedriger Spielstand. Besonders tragisch war, dass sich der bis dahin beste Wasserburger Niko Smirra schwer am Fuß verletzte und nicht mehr mitwirken konnte.

Die TSV-Herren zeigten sich nach der Pause keineswegs geschockt und konnten vor allem dank des stark aufspielenden Edin Bajric vor dem letzten Abschnitt mit 29:28 in Führung gehen.

Auch im letzten Viertel hielten die Wasserburger mit und gingen mit 40:39 zum letzten Mal in Führung. Dann entschieden sich die Gastgeber wegen der hohen Foulbelastung für eine Zonenverteidigung und kassierten prompt zwei Dreipunktwürfe der bis dahin von außen eher ungefährlichen Vaterstettener. Die Versuche, das Spiel dann noch zu drehen, misslangen und man musste sich mit 40:49 dann doch geschlagen geben.

Mit starkem Teamspiel zum Sieg gegen Gröbenzell

Da Vaterstetten sich auch gegen Gröbenzell mit 66:63 durchsetzte, trat man gegen Gröbenzell mit dem ehemaligen Wasserburger Karl Haider im Spiel um den zweiten Platz an.

Beiden Mannschaften sah man die Belastung des ersten Spiels an, Wasserburg erwischte jedoch den besseren Start. Die Spielpraxis überwog anscheinend die Belastung. Die Zuschauer sahen flüssiges Teamspiel und schöne Abschlüsse, so dass man nach dem ersten Viertel mit 24:13 in Führung lag. Besonders Felix Armbruster zeigte sich zielsicher und traf auch im zweiten Viertel munter weiter. Man verlor allerdings etwas den Faden, was Gröbenzell postwendend nutzte um den Rückstand zur Halbzeit auf 30:35 zu verkürzen.

Nach der Pause zeigten die Gastgeber großen Kämpferwillen und konnten die Gäste aus dem Münchener Westen immer auf Distanz halten. Es folgte ein starkes letztes Viertel gegen zunehmend kraftlose Gäste in dem sich schließlich alle Wasserburger in die Scorerliste eintragen konnten.

Dank des zweiten Platzes ist man nun für die Regionalmeisterschaften qualifiziert, die im April stattfinden.

Für Wasserburg spielten: Edin Bajric (13 Punkte gg. Vaterstetten/ 10 gg. Gröbenzell), Felix Armbruster (2/18), Maxi von Loewenfeld (0/4), Sebastian Montag (11/24), Christian Gießibl (4/8), Niko Smirra (8/-), Ljubomir Mandic (0/2), Robert Dresp (2/4).

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